Wirtschaft
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Aussenhandel

Schweiz exportierte 2014 so viel wie noch nie 



Die Schweiz exportierte im vergangenen Jahr so viel wie noch nie. Die Warenexporte stiegen um 3,5 Prozent auf 208,3 Milliarden Franken, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) mitteilte. Es sei das fünfte Jahr in Folge, dass die Exportzahlen wachsen.

Produkte aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie machten mit einem Anteil von 41 Prozent beziehungsweise 85,3 Milliarden Franken. den Grossteil der Schweizer Exporte aus. Diese Industriesparte konnte ihre Exporte im vergangenen Jahr um 5 Prozent steigern.

A crane unloads a container from a truck at the harbor Kleinhueningen, in Basel, Switzerland, pictured on March 29, 2011. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Kran entlaedt am 29. Maerz 2011 Container von Lastwagen im Hafen Kleinhueningen in Basel. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Das Gros der Schweizer Exporte wird über den Hafen in Basel abgewickelt. Bild: KEYSTONE

Das stärkste Wachstum verzeichnete jedoch die Bijouterie- und Juwelierbranche. Sie konnte ihre Exporte um 18 Prozent steigern, wie es in der Mitteilung heisst. Die Uhrenindustrie verzeichnete ein Exportwachstum von 1,9 Prozent, die Exporte der Maschinen- und Elektroindustrie stagnierten.

Schmuck an der Weltmesse fuer Uhren und Schmuck

Schmuck an der «Baselworld». Bild: KEYSTONE

Die meisten Produkte exportierte die Schweiz nach Europa (120,7 Milliarden Franken) und Asien (45,3 Milliarden Franken). Auf diesen Märkten wuchsen die Exporte gegenüber dem Vorjahr um je 3 Prozent. Die Exporte nach Nordamerika wuchsen sogar um 10 Prozent und erreichten den neuen Rekordwert von 25,9 Milliarden Franken.

Die Importe in die Schweiz stagnierten hingegen 2014. Sie erreichten einen Wert von 178,3 Milliarden Franken, was nur leicht mehr ist als im Vorjahr. Der Überschuss der Handelsbilanz erreichte in der Folge ebenfalls einen neuen Rekordwert von 30 Milliarden Franken. Das entspricht 6,4 Milliarden Franken mehr als im Vorjahr. 

(sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Joshzi 03.02.2015 14:24
    Highlight Highlight Wie sich die Aufhebung des Mindestkurses auswirken wird, das wird sich wohl erst zeigen. Meiner Ansicht nach war diese Bereinigung absolut notwendig und Herr und Frau Schweizer muss sich auch endlich der Abhängigkeit von unseren Partnerländern in der EU bewusst werden. Diese isolatorisch und überheblich anmutende Entwicklung muss schleunigst wieder einer Realpolitik weichen, welche die Zusammenarbeit mit dem Ausland festigt und zeigt, dass die Schweiz ein verlässlicher Partner ist und seine demokratisch legitimierten, eingegangenen Verbindlichkeiten einhält und sich nicht wie ein Fähnchen im Wind des Populismus dreht. Zuverlässigkeit und Vertrauen, das sind doch unsere Tugenden und unser Kapital. Nicht der rückwärtsgewandte, innovations- und fremdenfeindliche Populismus.

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