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Sika erhöht trotz Gewinnrückgang die Dividende

ARCHIVBILD ZUR BILANZ VON SIKA IM DRITTEN QUARTAL 2020, AM DONNERSTAG, 22. OKTOBER 2020 - Sika Logo in Zuerich am Freitag, 11. Mai 2018. Eine der laengsten Uebernahmeschlachten Europas ist zu Ende. De ...
Auch 2026 rechnet Sika mit verhaltenen Marktbedingungen und einem Rückgang des zugrundeliegenden Marktes im niedrigen einstelligen Prozentbereich.Bild: keystone
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Sika erhöht trotz Gewinnrückgang die Dividende

20.02.2026, 07:3420.02.2026, 07:34

Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika musste im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinnrückgang hinnehmen. Gebremst haben negative Währungseffekte, der schwache chinesische Baumarkt sowie der Shutdown der US-Regierung zum Jahresende. Gedrückt haben auch die Aufwendungen, um die Probleme in den Griff zu bekommen.

Der Umsatz schrumpfte – wie bereits auf provisorischer Basis im Januar veröffentlicht – in Lokalwährungen um 4,8 Prozent auf 11,20 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Dazu trug vor allem der starke Schweizer Franken bei: Den negativen Währungseffekt beziffert Sika auf 5,4 Prozent.

Auch bei der Profitabilität musste Sika Abstriche machen. Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA sank um 9,0 Prozent auf 2,06 Milliarden Franken. Die entsprechende Marge erreichte 18,4 Prozent, nach 19,3 Prozent im Vorjahr.

Darin eingerechnet sind 108 Millionen Franken, die im Berichtsjahr für das Effizienzprogramm «Fast Forward» ausgegeben wurden und den Betriebsgewinn um 86 Millionen drückten. Diese ausgeklammert, hätte sich die Marge auf 19,2 Prozent belaufen.

Unter dem Strich verzeichnete der Bauzulieferer einen deutlichem Rückgang. So sank der Reingewinn um 16,2 Prozent auf 1,05 Milliarden Franken. Die Dividende soll dennoch um 10 Rappen auf 3.70 Franken je Aktie steigen. Damit wurden die Erwartungen der von AWP befragten Analysten knapp erfüllt, bei der Ausschüttung jedoch übertroffen.

Sika habe in einem für die Bauindustrie herausfordernden Jahr in allen Regionen Marktanteilsgewinne erreicht, erklärte Firmenchef Thomas Hasler zum Geschäftsverlauf. Und mit dem Effizienzprogramm habe man wichtige Grundlagen für die Zukunft geschaffen.

Denn auch in 2026 reche Sika mit verhaltenen Marktbedingungen und einem Rückgang des zugrunde liegenden Marktes im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Vor allem das erste Halbjahr werde für die Branche schwächer ausfallen.

In diesem Umfeld will Sika den in Lokalwährungen gerechneten Umsatz um 1 bis 4 Prozent steigern. Die EBITDA-Marge soll auf 19,5 bis 20,0 Prozent steigen. Sika bestätigte gleichzeitig die mittelfristigen Ziele der «Strategie 2028». (pre/sda)

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