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Trotzdem unter Erwartungen: SK Hynix mit 557 Prozent Gewinnzuwach

SK Hynix YICHANG, CHINA - JULY 15, 2026 - SK Hynix US stock and logo displayed on a smartphone in Yichang City, Hubei Province, China on July 15, 2026. Yichang Hubei China PUBLICATIONxNOTxINxCHN Copyr ...
Die treibende Kraft hinter diesem rasanten Wachstum ist die enorme Nachfrage nach hochmodernen Speicherchips.Bild: www.imago-images.de
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Trotzdem unter Erwartungen: Chiphersteller SK Hynix mit 557 Prozent Gewinnzuwachs

29.07.2026, 04:1029.07.2026, 04:10

Der südkoreanische Chipproduzent SK Hynix hat im Zuge des boomenden Geschäfts mit Künstlicher Intelligenz erneut Rekordgewinne eingefahren. Trotzdem blieben die Zahlen hinter den astronomischen Markterwartungen zurück.

In seinem Ergebnisbericht für das zweite Quartal meldete das Techunternehmen einen Betriebsgewinn von 60,6 Billionen Won (umgerechnet rund 34 Milliarden Franken) für die Monate April bis Juni – so viel wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einer Steigerung von 557 Prozent. Damit setzt das Unternehmen seinen seit Jahren nahezu ununterbrochenen Wachstumskurs fort.

Die treibende Kraft hinter diesem rasanten Wachstum ist die enorme Nachfrage nach hochmodernen Speicherchips, die für KI-Anwendungen benötigt werden. SK Hynix zählt hier zu den Weltmarktführern. Zu den wichtigsten Kunden des Konzerns zählt der US-Techkonzern Nvidia.

Trotz der starken Geschäftszahlen für das zweite Quartal konnte SK Hynix die astronomischen Erwartungen des Marktes nicht ganz erfüllen. In Bezug auf Umsatz und Betriebsgewinn blieben die Ergebnisse leicht hinter den Prognosen vieler Analysten zurück.

Die Börsen reagierten entsprechend durchwachsen. Zwar stieg der Aktienkurs von SK Hynix eine halbe Stunde nach Handelsbeginn um 1,5 Prozent. Doch konnte das Unternehmen damit nur einen kleinen Teil des gestrigen Kurseinbruchs von fast 15 Prozent kompensieren, der auf schwächelnde US-Techwerte zurückgeht. Weltweit treibt Anlegerinnen und Anleger die Sorge um, dass sich der KI-Boom abschwächen und damit auch die Nachfrage nach Hochleistungsspeichern nicht mehr ganz so schnell wachsen könnte. (sda/dpa)

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