Wissen
Auto

Dieses chinesische Auto lässt sich mit Gedankenkraft steuern

Dieses chinesische Auto lässt sich mit Gedankenkraft steuern

10.12.2015, 16:0510.12.2015, 16:18
YouTube/reuters

Dieses Auto kann Gedanken lesen: Chinesische Forscher haben eine Technologie entwickelt, mit dem man ein Fahrzeug mit seinem Gehirn steuern kann.

Wie in einem Video von Reuters zu sehen ist, kann man den Wagen mit Gedankenkraft vorwärts und zurück fahren sowie die Tür auf- und abschliessen. Nach links oder rechts steuern geht noch nicht. Ein Gerät liest dafür die Absichten des Fahrers mit der EEG-Methode (Elektroenzephalografie), die Spannungen im Gehirn misst.

Zhang Zhao, der mit seinem Team an der Universität Nanking zwei Jahre an der Technologie getüftelt hat, hofft, dass eines Tages behinderte Menschen davon profitieren können. Auch als Zusatz für selbstfahrende Autos könnte die Gedankensteuerung dienlich sein.

Zu Unfällen, weil man gedanklich abschweift, soll es nicht kommen. Gemäss den Forschern müsste man sich voll konzentrieren, wenn man dem Auto Befehle erteilt – sonst fahre es einfach wie gehabt weiter.

Offensichtlich steckt das Projekt noch in den Kinderschuhen. Der Autohersteller Great Wall Motor, mit dem Zhao und sein Team zusammenarbeiten, hat in nächster Zeit nicht vor, ein gedankengesteuertes Auto auf den Markt zu bringen. (rey)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Bestand schrumpft: Jetzt gerät auch der Grasfrosch im Flachland unter Druck
Dem Grasfrosch geht es in den tieferen Lagen der Schweiz schlechter als bislang angenommen. Eine Langzeitstudie bei Basel zeigt einen massiven Rückgang – obwohl im Untersuchungsgebiet Dutzende neue Weiher entstanden sind.
Schweizweit gilt der Grasfrosch bisher nicht als gefährdet – als einzige Froschart des Landes. Für die tiefen Lagen greift diese Einschätzung laut einem Experten jedoch zu kurz: «In den tieferen Lagen der Schweiz ist aus meiner Sicht der Grasfrosch gefährdet», sagt der Biologe Urs Tester zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Zur Story