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Grün: Wald, Blau: Meer, Weiss: Rest. Bild: zvg/dlr

Diese Karte zeigt erstmals genau, wie wenig Wald es auf der Erde noch gibt



Mit einer globalen Waldkarte aus dem All wollen Forscher die Entwicklung der Wälder weltweit besser beobachten. Die Karte aus Satellitendaten liefere erstmals einen einheitlichen Überblick der Regenwälder in Südamerika, Südostasien und Afrika und schliesse so frühere Lücken.

Ein Drittel der Landmasse auf der Erde ist von Wald bedeckt. Dabei fehlt vor allem wegen der Abholzung seit Mitte des 20. Jahrhunderts schon mehr als die Hälfte des Bestands, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München mit.

Noch viel Grün in der Schweiz:

Waldkarte

Bild: zvg/dlr

Die Karte bilde nun eine Grundlage zur Beobachtung von weiteren Veränderungen, etwa im Amazonasgebiet, so das DLR. Die Erkenntnisse seien für Behörden und Wissenschaftler bedeutsam, da die Gebiete vor illegaler Abholzung geschützt und als Kohlenstoff-Speicher erhalten werden müssten. Die Karte mit einer Auflösung von 50 Metern sei auch in der Regionalentwicklung, in der Land- und Forstwirtschaft von Nutzen.

Die Karte zeigt genau, was Wald ist und was nicht:

Waldkarte

Bild: zvg/dlr

Radarsatelliten der Mission TanDEM-X lieferten die Daten unabhängig von Wetter oder Tageszeit – ein Vorteil bei der Kartierung von tropischen Wäldern, die meist von Wolken bedeckt sind.

Hauptziel der Mission TanDEM-X war ein weltweit einheitliches dreidimensionales Abbild der Erde und ihrer Geländeformationen. Dazu umkreisten die Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X nur wenige Hundert Meter voneinander entfernt die Erde und ermöglichen so die gleichzeitige Aufnahme des Geländes aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Mehr dazu im Video:

abspielen

Video: other_external/DLR

Nach dem Höhenmodell werden die Daten nun für andere Fragestellungen genutzt, etwa für die Erfassung von Wäldern, Schnee und Eis sowie für die Beobachtung von Vulkanen, urbanen Gebieten und Meeresströmungen. (sda/dpa)

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44
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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dysto 07.05.2019 21:28
    Highlight Highlight Neuseeland fühlt sich auf der Karte etwas ausgeschlossen... :(
  • rundumeli 07.05.2019 17:48
    Highlight Highlight willkommen in der wald-haupt-stadt !?
    Benutzer Bild
  • Knety 07.05.2019 15:14
    Highlight Highlight Es wärenoch spannend zu sehen wieviel Wald vor der industriellen Revolution da war.
  • I Mens 07.05.2019 14:08
    Highlight Highlight Interessant ist, dass Nature letztes Jahr einen Bericht rausbrachte, der besagte, dass der Wald um 7% zugenommen hat in den letzten Jahrzehnten.

    Regionale Unterschiede gibts, während in "armen" Ländern mehr abeholzt auf aufgeforstet wird, ist es in den "reichen" Ländern genau umgekehrt.

    Die Frage ist jetzt also, wo liegt genau das Problem, liegt es hier in Europa oder wie immer irgendwo in Asien und Südamerika, wo wir als Europäer sowieso nix zu melden haben ausser im Verzicht auf Palmöl oder Edelhölzer?

    https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-wald-erde-1.4086184
    • DerTaran 09.05.2019 07:02
      Highlight Highlight Wenn du auf Palmöl verzichtest, musst du sicher gehen, dass du deinen Verzicht nicht mit anderen Ölen kompensierst, sonst verschlimmert dein Verzicht die Situation, da andere Öle (Raps, sonnenblume, Oliven und co) deutlich mehr Boden zum Anbau benötigen und damit noch weniger Ökologisch sind.
  • Mutbürgerin 07.05.2019 13:58
    Highlight Highlight Was fehlt, ist ein Hinweis, was die notwendige Mindestfläche des Waldes ist. Vielleicht haben wir ja zuviel Wald. Meht Wald heisst ja auch mehr O2 Umwandlung und vielleicht ist zuviel O2 für den Menschen schlecht.
    • Garp 07.05.2019 17:05
      Highlight Highlight 🤦🏻‍♀️ Deine Kommentare kann ich gar nicht ernst nehmen 🤣 .
    • Ohniznachtisbett 07.05.2019 17:57
      Highlight Highlight Was hast denn du geraucht?
    • Eh Doch 08.05.2019 19:16
      Highlight Highlight Eher zu viel Mutbürgerin ist für den Menschen schlecht ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 07.05.2019 13:37
    Highlight Highlight Sehr schöne Forschungsarbeit. Aber kann man bei einigen Hecken und Büschen in der Innenstadt schon von "Wald" sprechen?
    Es wäre doch interessanter, Gebiete zu suchen, welche tatsächlich der Artenvielfalt und Pflanzenwachstum nachhaltig helfen
    • zeitgeist 07.05.2019 15:57
      Highlight Highlight Bei einer Auflösung von 50 Metern werden Hecken und Büsche in der Innenstadt nicht als Wald klassifiziert. Waldstreifen können jedoch abhängig vom Klassifizierungs-Algorithmus ab einer Breite von vielleicht 20 Metern als solche erkannt werden. Sie machen aber bestimmt keinen Grossteil der globalen Waldfläche aus.
  • losloco 07.05.2019 13:25
    Highlight Highlight Bei den Gauchos sieht es ziemlich prekär aus! Die sind ja für die Fleischproduktion bekannt!
    • Jättelattejaterö 07.05.2019 14:01
      Highlight Highlight Auch für den Sojaanbau!
  • Arts 07.05.2019 12:42
    Highlight Highlight "Die Erkenntnisse seien für Behörden und Wissenschaftler bedeutsam, da die Gebiete vor illegaler Abholzung geschützt und als Kohlenstoff-Speicher erhalten werden müssten"

    Ich denke mal das Problem ist nicht die "illegale" Abholzung, es ist wohl eher die direkt am Raubbau beteiligten Firmen. Auch europäische firmen die Tropenholz in China kaufen und so EU Verbote umgehen.

    Oder eine CS welche durch kreditvergabe an papierfirmen in indonesien die Zerstörung des Regenwaldes mit finanziert...
  • m. benedetti 07.05.2019 12:39
    Highlight Highlight Es wäre noch nett, wenn der Artikel auch erwähnen würde, dass die Waldfläche in Europa seit 1900 um über 50% gewachsen ist (Studie Uni Bern) und dass global die begrünte Flache seit Mitte der 1980er um 2% zugenommen hat (NASA). Nur so um das gesamte Bild etwas abzurunden.
    • Posersalami 07.05.2019 13:21
      Highlight Highlight Wow! 50% mehr Wald in einem Gebiet, welches während 2000 Jahren praktisch komplett umgebaut und entwaldet wurde! Das ist ja ganz krass! Ernsthaft, da gibt es gar nichts zu bejubeln.

      Als erstes gilt es umzudenken. Kulturlandschutz muss zu einem Schimpfwort werden ansonsten ändert sich hier gar nichts. Zur Erinnerung, in der Schweiz ist 1/3tel aller Arten vom Aussterben bedroht. Da kann man sich doch nicht an einer Zahl aufgeilen, die faktisch in keinem Zusammenhang mit „Natur“ steht.
    • Mr. Spock 07.05.2019 13:54
      Highlight Highlight Eine Fettwiese ist ebenfalls "begrünt" hat leider nix resoektive seher bedingt mit Natur zu tun... Wilde flächen werden abgeholzt und durch Monokultur ersetzt, ums zu veranschaulichen: 100%regen/wilderwald-80%abholzung+82%aggrarflächennutzung = 2%wachstum begrünter flächen...
    • Leckerbissen 07.05.2019 15:26
      Highlight Highlight Geht nicht. Das ist Watson, Watson ist grün und rot. Da wird nur kritisiert in diesem Thema.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Score 07.05.2019 12:38
    Highlight Highlight Mir fehlen bei solchen Berichten oft zwei dinge. Erstens „Good News“. Denn es wird auch gutes getan (erst letzthin ein Bericht über die Aufforstung, wenigstens darauf verlinken könnte man). Zweitens der Bezug zur Schweiz. Denn in der Schweiz selbst werden keine Wälder gerodet. Aber inwiefern machen wir uns mitschuldig? Wie sehen die Investitionen von Schweizer Firmen aus? Wie sieht es Gesetzlich aus? Und auch hier ev Good News, gibt es gute Initiativen aus der Schweiz um dagegen zu wirken?
    • Mr. Spock 07.05.2019 12:54
      Highlight Highlight Das ist vermutlich das traurige... Gibt nicht sehr viel davon... Stimme dir aber zu etwas Optimismus wäre schön Bsp. europäische Wildkatze verbreitet sich wieder, der biber findet wieder Lebensraum etc. Dennoch ist es traurig, dass 1/3 der CH Fauna als bedroht gilt...
    • Posersalami 07.05.2019 13:22
      Highlight Highlight Die schweiz wurde komplett entwaldet in der Vergangenheit. Was hier heute als Wald durchgeht hat nichts mit einem Wald zu tun, wie er eigentlich heimisch wäre. In dem Zusammenhang gibt es keine Good News sondern nur deprimierende Fakten.
    • Score 07.05.2019 14:01
      Highlight Highlight Genau dieses Denken wird von den Medien geprägt. Und es entspricht nicht der Tatsache. Es gibt so viel Positives. Ich mach mal ein Beispiel.

      Wusstest du dass in den USA der Stromanteil von Erneuerbarer Energie alleine im Jahr 2018 um 20% gestiegen ist? Dass in der USA der Preis für Wind- und Sonnenenergie inzwischen günstiger ist als Kohlestrom?

      Oder hier zum Thema aufforstung: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/baeume-muenchen-klimawandel-1.4419863

      "Seit dem Beginn der Initiative im Januar 2007 wurden 13,6 Milliarden Bäume gepflanzt."

      Es gibt sehr viel gutes. Leider muss man es suchen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Das isch doch dä Gipfel. 07.05.2019 12:30
    Highlight Highlight Holz - Rohstoff der Nachwächst oder zumindest Nachwachsen könnte.

    Letztens zeigte Watson ein Verhältnisbild der Menschheit. Alle Menschen hätten Platz auf Fläche des Kantons Aargau.

    Mir fehlen grad die Worte, bei dem Vergleich.
    • Ridcully 07.05.2019 12:35
      Highlight Highlight Ja schon, aber wer will denn schon im Aargau leben?
    • davej 07.05.2019 12:41
      Highlight Highlight Ah die wachsen nach? WOW.

      1 Baum abholzen - braucht 5 Minuten
      1 Baum nachwachsen - braucht 50 Jahren.
    • Mijasma 07.05.2019 12:47
      Highlight Highlight Und wenn die dann alle mal müsse, wär das echt Scheisse für den Argau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Myk38 07.05.2019 12:21
    Highlight Highlight Bin kein Experte aber für mich sieht es aus, als ob da wo Wald sein kann, Wald ist. In der Sahara, oder auf den Alpen kann es ja kein Wald geben.
    • WayneP 07.05.2019 12:47
      Highlight Highlight Es könnte Theoretisch auch Wald geben, wo du wohnst und arbeitest. Ich glaube du hast weder die Karte noch den Sinn verstanden. Aber hey, wie du ja sagst, wir sind keine Experten.
    • Mr. Spock 07.05.2019 12:58
      Highlight Highlight Schonmal die Entwicklung indonesiens gesehen? Glaube da stehen noch 5% des Regenwalds... Zwar ist da viel Grün auf dem Satelitenbild jedoch handelt es sich um Palmen... An Palmen... An Palmen... Viel lebt da nicht drin... In der CH sind die Wälder leider auch nicht so gesund und artenreich wie man denken könnte...
    • Myk38 07.05.2019 13:36
      Highlight Highlight @Mr. Spock
      Auf der Karte geht es lediglich um "Wald" und nicht um Artenvielfallt. Grün = Wald. Dort grün wo Grün sein KANN.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chriguchris 07.05.2019 11:59
    Highlight Highlight Es wäre ganz interessant und vielleicht auch lehhrreich wenn es möglich wäre, direkt vom Menschen verursachten Waldschwund(Rodungen, Brände etc.), farblich dem natürlichen Waldschwund gegenüberzustellen. Um das Ganze zu krönen vielleicht noch über die letzten 1000 Jahre und in Korrelation mit dem Bevölkerungswachstum, der Schiffahrt und der technischen Entwicklung.
    Ich weiss wird wohl kaum möglich sein aber würde mich interessieren^^
    • RatioRegat 07.05.2019 14:07
      Highlight Highlight Schau dir einfach einmal Brasilien an. Alles was dort weiss ist, wurde vom Menschen gerodet.
    • G. 07.05.2019 23:01
      Highlight Highlight Hm, ohne kritisierend oder angreifig gemeint zu fragen...

      Was stellst Du Dir unter natürlichem Waldschwund vor?

      Zu 99,9% ist der Waldschwund von Menschenhand gemacht
    • Chriguchris 08.05.2019 08:23
      Highlight Highlight G. genau das würde mich wundernehmen. Wie würde es aussehen wenn man den Menschen gemachten Waldschwund, also sehr viel(evt sogar 99%), dem natürlichen(falls es einen solchen überhaupt gibt, zb, durch Klimawandelm verursacht oder Tierwanderungen).

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