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Nasca-Linien

Fisch in der Wüste: Dieses Scharrbild stellt eine fischähnliche Figur dar. Bild: Yamagata University

Katzen, Schlangen und Menschen – Japanische Forscher entdecken neue Nazca-Linien



Spätestens seit Erich von Däniken sie als Flugplatz ausserirdischer Intelligenzen interpretierte, sind die Scharrbilder von Nazca weltberühmt. Die zum Teil kilometerlangen hellen Linien im dunklen Boden der Nazca-Ebene in Peru sind nur aus der Luft oder von hohen Hügeln aus als Bilder erkennbar. Es sind stilisierte Abbildungen von Tieren und seltsamen menschenähnlichen Figuren, daneben gibt es aber auch geometrische Flächen wie Trapeze oder Dreiecke.

Erst in den 1920er Jahren entdeckte man dank der beginnenden kommerziellen Luftfahrt das Ausmass dieser sogenannten Geoglyphen (Scharrbilder). Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass sie mit Fruchtbarkeitsritualen zu tun hatten und im Zeitraum zwischen 800 v. Chr. und 600 n. Chr. angelegt wurden.

Nun haben japanische Forscher von der Universität Yamagata 1434 neue Geoglyphen entdeckt, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Neben der Feldforschung werteten sie auch Daten aus und setzten dabei künstliche Intelligenz ein – mit deren Hilfe sie eines der Scharrbilder erkannten. Dies sei das erste Mal, dass künstliche Intelligenz bei der Entdeckung von Geoglyphen erfolgreich eingesetzt worden sei.

Die biomorphen Scharrbilder stammen vermutlich aus der Zeit von 100 v. Chr. bis 300 n. Chr. Einige von ihnen zeigen menschenähnliche Figuren mit quadratischen Köpfen, andere stellen Tiere dar, beispielsweise eine zweiköpfige Schlange.

Neue Nazca-Linien in Peru entdeckt

Die trockene Nazca-Ebene ist ein Ausläufer der Atacama-Wüste in Peru. Die Geoglyphen dort wurden angelegt, indem die oberste Gesteinsschicht entfernt wurde. Sie bestehen aus bis zu 20 Kilometer langen Linien und Figuren, die Dimensionen von mehreren hundert Metern erreichen können.

Seit ihrer Entdeckung haben sie Wissenschaftler und Hobby-Historiker zu teilweise abenteuerlichen Deutungen inspiriert – so auch den höchst erfolgreichen Schweizer Buchautor Erich von Däniken, der in mehreren Bestsellern Bezug auf die mysteriösen Linien nahm.

(dhr)

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Burdleferin 20.11.2019 08:33
    Highlight Highlight Ich habe mich sehr über Von Dänikens "Erklärung" geärgert. Er nimmt diese Wunder nicht ernst. Er tut sie mit seiner lächerlichen Alien-Theorie ab.
  • imposselbee 19.11.2019 15:38
    Highlight Highlight Da finde ich den Kandinsky wesentlich interessanter.
    Benutzer Bild
  • Lllll 19.11.2019 01:17
    Highlight Highlight Die Katze ist putzig...
  • Elsässer 18.11.2019 23:28
    Highlight Highlight Und wenn ich denke, dass die Greenpeace Aktivisten diese Linien beschädigten, um Aufmerksamkeit zu erhalten!

    https://www.iflscience.com/environment/greenpeace-irrevocably-damages-fragile-nazca-lines-peru-during-publicity-stunt/
  • mEinsicht 18.11.2019 23:08
    Highlight Highlight hmmmmm
    Benutzer Bild
    • Maedhros Niemer 20.11.2019 11:27
      Highlight Highlight Na?
      Willst du nicht irgendwas von Däniken zitieren oder so?😀😉
  • Cirrum 18.11.2019 21:17
    Highlight Highlight Leider werden wir nie erfahren was das alles bedeutet hat, weil die lieben Europäer bei ihrer Ankunft alles zerstört haben..
    • Super 18.11.2019 22:42
      Highlight Highlight Na klar, weil die Europäer ja zu diesem Zeitpunkt dort alle abgemurkst haben.
      Da liegen 1500-2000 Jahre dazwischen!
    • Zauggovia 18.11.2019 22:48
      Highlight Highlight Mal ein Geschichtsbuch lesen, für einmal waren nicht die Europäer schuld.
    • Cirrum 19.11.2019 07:58
      Highlight Highlight Das ist mir schon bewusst, dass ein Zeitraum dazwischen war, aber ich denke auch, dass es bestimmt genügend Hinweise auch noch zu Zeiten der Inkas gab, die das Geheimnis gelüftet hätten. Und da kommen wieder die Europäer ins Spiel...
    Weitere Antworten anzeigen
  • flamingmops666 18.11.2019 21:15
    Highlight Highlight Was macht der Erich so in seiner Freizeit 😂?
  • Mr.President 18.11.2019 20:45
    Highlight Highlight Vielleicht ist es kein Fisch sondern selfie. Eine Zeichnung der Spezies, wie sie aussahen, mit 6 armen und 2 Hörner, oder so. Wie stand es in einem alten hundert mal neu geschriebenem Buch: das der alte Mann mit Bart hat einen seiner Lichtengel von Himmel (anderes Planet) in die Hölle (Erde) runter geschickt - oder es waren alle unsere Vorfahren. s.erich v.Dänicken
  • Heinz Schmid 18.11.2019 20:06
    Highlight Highlight Geil!
    In Klammer: Pseudowissenschaftler wie Herr von Däniken müssen nicht zwingend erwähnt werden. Kulturelles Erbe der Menschheit ist wertvoll ungeachtet dessen, wie die Öffentlichkeit darauf aufmerksam wurde.
    • make_love_not_war 18.11.2019 22:49
      Highlight Highlight herr e.v.d hat nie behauptet wissenschaftler zu sein.. er hat nur unsere phantasie angeregt.. aber lies mal bisserl altes testament, dann verstehst du was ich meine.. oder auch nicht.. ezekiel ist empfehlenswert.. ;)
    • Jambalaya 19.11.2019 14:19
      Highlight Highlight Herr Schmid, fühlen Sie sich durch diesen Herrn von Däniken bedroht, oder warum diese Abneigende Haltung?
    • Mutzli 19.11.2019 23:07
      Highlight Highlight @Jambalaya

      Ich kann nicht für @H. Schmid sprechen, aber für meine Abneigung gegenüber von Däniken reicht der Nervfaktor bei weitem, da ist gar keine Bedrohung dafür nötig.

      Seit Jahrzehnten zieht Däniken mit dem Produzieren von purem Bullshit Leuten das Geld aus der Tasche, wertet systematisch Leistungen unserer Vorfahren & Forschenden ab ("Aliens müssen dabei gewesen sein! Menschen wären viel zu blöd selbst auf so Ideen zu kommen!"/"Archäologen lügen eh alle! Nur ich hab recht!").

      Bedroht kann man sich von solchem Mumpitz wirklich nicht fühlen, aber die Nerven strapaziert es manchmal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • imposselbee 18.11.2019 20:03
    Highlight Highlight Diese Bilder machen für mich keinen Sinn und sind wohl eher zufällig und interpretiert um etwas zu vermarkten. Warum so eine naive Kunst? Nur weil die Menschen früher ‚dumm‘ waren im Gegensatz zu uns. Wenn man diverse Bauten weltweit anschaut, mit welche Präzision und Dimensionen die gebaut wurden, sind diese Kinderbilder komplett out of place. Wenn diese Bilder die ‚Himmelsgötter‘ hätten beeindrucken sollen, war das ein schlechter Job. Da hätte ich schon komplexe geometrische Muster à la Kornkreise erwartet.
    • moedesty 18.11.2019 22:15
      Highlight Highlight diese kinderbilder sind zum teil kilometerlang und gezeichnet in zeiten ohne flugzeuge oder drohnen.
    • Zauggovia 18.11.2019 22:50
      Highlight Highlight Was genau versuchst du uns jetzt mitzuteilen?
    • Sappho 19.11.2019 08:54
      Highlight Highlight Autsch bei diesem Kommentars blutet mein Kunsthistorikerherz
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 18.11.2019 19:53
    Highlight Highlight Quadratschädel-Malereien gibts sicher auch in Höhlen im heutigen...... 😉
    • little.saurus 19.11.2019 07:15
      Highlight Highlight Entritt des rassistischen Kommentars in 5.. ah nei wart, du hast ihn ja schon gebracht
    • hutti 20.11.2019 04:52
      Highlight Highlight Schön wenn Minderwertigkeitskomplexe sich wirklich zu jedem Thema zeigen müssen.

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

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