Wissen
International

Wal stirbt wegen über 80 Plastiktüte im Magen

Wal stirbt, weil er mehr als 80 Plastiktüten im Magen hat 😥

02.06.2018, 15:3604.06.2018, 14:22

An mehr als 80 Plastiktüten im Magen ist ein Wal in Thailand verendet. Der Säuger konnte trotz intensiver tierärztlicher Bemühungen nicht gerettet werden, wie die Meeres- und Küstenbehörde am Samstag auf ihrer Facebookseite mitteilte.

Der halbtote Pilotwal war in einem Kanal an der Grenze zu Malaysia gefunden worden. Bevor das Tier verendet sei, habe es noch fünf Plastiktüten erbrochen. Eine Autopsie habe dann mehr als 80 Beutel im Magen des Wals zum Vorschein gebracht.

Bild
screenshot: facebook

«Wenn man 80 Plastikbeutel im Magen hat, stirbt man», sagte der Meeresbiologe Thon Thamrongnawasawat von der Universität Kasetsart. Das Tier habe schlicht keine nährstoffhaltige Nahrung mehr aufnehmen können.

Bild
screenshot: facebook

Thon zufolge verenden vor Thailands Küste jährlich mindestens 300 Meerestiere, darunter Wale, Meeresschildkröten und Delfine, an Plastik, das sie fressen. «Das ist ein Riesenproblem.» Das Königreich gehört zu den weltweit grössten Plastiktüten-Konsumenten.

(sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
14 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Siro97
02.06.2018 20:06registriert November 2017
Wir in der Schweiz können auch etwas tun, indem wir auch mitwirken, indem wir Massnahmen gegen Plastikmüll einleiten.
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
Siro97
02.06.2018 20:04registriert November 2017
Was sind die Menschen bloss nur für Lebewesen... So etwas ist einfach nur tragisch. Es zeigt, dass wir endlich etwas unternehmen müssen. Und da müssen alle mitziehen.
00
Melden
Zum Kommentar
14
Greenpeace-Studie: Mehr Menschen fliehen vor Naturkatastrophen
Immer mehr Menschen fliehen einer wissenschaftlichen Auswertung zufolge vor Naturkatastrophen. Die Zahl der Binnenvertriebenen durch Naturkatastrophen und Extremwetterereignisse stieg im vergangenen Jahr deutlich auf 13,6 Millionen, wie aus der Studie der Universität Hamburg im Auftrag von Greenpeace hervorgeht. Der Klimawandel erhöht demnach die Häufigkeit und die Intensität von wetterbedingten Extremereignissen.
Zur Story