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Anstieg des Meeresspiegels wurde bisher unterschätzt – er soll bis zu 84 cm steigen



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Bild: Getty

Ein neuer Sonderbericht des Weltklimarats IPCC warnt vor starken Veränderungen der Ozeane, Gletscher, Eisschilde und des Permafrosts durch den Klimawandel. Die gesamte Erdbevölkerung ist direkt oder indirekt davon betroffen. Die Autorinnen und Autoren plädieren für energischen Klimaschutz.

Die Eisschilde und Gletscher schmelzen, der Permafrost taut, der Meeresspiegel steigt, die Ozeane werden wärmer und saurer. Das scheint auf den ersten Blick weit vom Alltag vieler Menschen entfernt, sofern sie nicht an Küsten wohnen. Ist es aber nicht, wie ein neuer Sonderbericht des Weltklimarats verdeutlicht. Die gesamte Erdbevölkerung ist direkt oder indirekt durch Veränderungen dieser Systeme betroffen - über Wetter, Nahrungsmittelproduktion, Wasserversorgung, Handel oder Tourismus.

Die Ozeane sind einerseits ein wichtiger Puffer für den Klimawandel: Sie schluckten 90 Prozent der bisherigen Erwärmung und etwa ein Viertel der menschengemachten CO2-Emissionen. Dadurch verändern sich jedoch die gesamte Meereschemie und die marinen Ökosysteme, mit Auswirkungen unter anderem auf Fischbestände und Tourismus. Die Erwärmung der Ozeane und das Schmelzen der weltweiten Eisvorkommen sind einerseits Folge der Erderwärmung, haben aber umgekehrt auch Auswirkungen auf Klima- und Wettersysteme.

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Zwei Jahre lang haben über 100 Forschende aus 36 Ländern den Stand des Wissens zu den Folgen der Klimaerwärmung für die Weltmeere und die weltweiten Eis- und Schneevorkommen (Kryosphäre) zusammengetragen. Am Mittwoch stellte der Weltklimarat IPCC in Monaco den dritten und letzten einer Serie von Sonderberichten vor, die die Grundlage für den nächsten grossen Sachstandsbericht des IPCC darstellen.

«Ohne Klimaschutz verschwinden in der Schweiz alle kleinen Gletscher bis Ende des Jahrhunderts»

ETH-Forscher Andreas Fischlin

Meeresspiegel steigt schneller

Die bisher gemessenen Entwicklungen zeichnen bereits ein beunruhigendes Bild: Der Meeresspiegel ist im 20. Jahrhundert bereits um 15 Zentimeter gestiegen. «Rund 40 Prozent davon sind auf die Wärmeausdehnung zurückzuführen, der Rest auf das Schmelzen weltweiter Eisvorkommen», erklärte Thomas Frölicher von der Universität Bern, einer der Autoren des Berichts, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Der Weltklimarat IPCC und der Bericht zu Eismassen und Ozeanen

Angesichts der Erderwärmung gründeten zwei Uno-Organisationen 1988 den Weltklimarat IPCC, der inzwischen fast 200 Mitgliedsländer hat. Er soll aufzeigen, wie sich der Klimawandel auf Mensch und Natur auswirkt, wie er gebremst werden kann und welche Anpassungsstrategien es gibt.
Das Gremium mit Sitz in Genf forscht nicht selbst. Vielmehr werten für die jeweiligen IPCC-Berichte eigens ausgewählte Forscher aktuelle Studien aus. Für den IPCC-Report zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Eismassen und Ozeane haben rund 130 Forscher zwei Jahre lang über 7000 Fachartikel analysiert, die Ergebnisse auf vielen Seiten aufgeschrieben und dann zusammengefasst. (sda/dpa)

Derzeit steigt der Meeresspiegel jedoch etwa 2,5 mal so schnell - im Zeitraum 2006 bis 2015 lag der jährliche Anstieg bei 3,6 Millimetern. Und er beschleunigt sich weiter, warnen die Autorinnen und Autoren des Sonderberichts.

«Die Schneedecken schrumpften massiv. Ganze Hänge werden dadurch in sich zusammenstürzen»

ETH-Forscher Andreas Fischlin

Der Bericht zeigt die weitere Entwicklung unter verschiedenen Klimawandelszenarien auf - je nach Bemühungen der Staatengemeinschaft, den Klimawandel zu begrenzen. Selbst bei einem Szenario, bei dem die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit stabilisiert wird, steigt der Meeresspiegel voraussichtlich um 30 bis 60 Zentimeter. Ohne Klimaschutz sind es 60 bis 110 Zentimeter. Küstenregionen, in denen heute Hunderte von Millionen Menschen leben, werden dann unbewohnbar.

Mit dem steigenden Meeresspiegel nehmen in diesem Jahrhundert auch Risiken wie Fluten oder Küstenerosion deutlich zu. Alleine die Schäden durch Überschwemmungen werden jährlich auf das 100- bis 1000-fache ansteigen.

Der Sonderbericht wagt auch erstmals eine noch langfristigere Prognose, die allerdings mit grossen Unsicherheiten behaftet ist, wie Konrad Steffen von der Forschungsanstalt WSL am Mittwoch an einem Medienanlass der Akademie der Naturwissenschaften in Bern betonte. Wie bei Wettervorhersagen werden die Prognosen unsicherer, je weiter man in die Zukunft schaut.

Langfristiger Anstieg zu erwarten

Dennoch machen die Vorhersagen bis 2300 einen Trend deutlich: Selbst beim Erreichen des Zwei-Grad-Ziels wird der Meeresanstieg langfristig steigen, wenn auch langsam. Bis Ende des 24. Jahrhunderts könnte der Anstieg ebenfalls rund einen Meter betragen. Grund ist die langsame Reaktion der Meere und Kryosphäre auf veränderte Bedingungen - diese Systeme haben quasi einen langen Bremsweg. Ohne Klimaschutz sieht das Bild jedoch noch deutlich erschreckender aus: Der Meeresspiegel könnte um etwa 2,3 bis 5,5 Meter steigen.

Ein erheblicher Teil des Meeresspiegelanstiegs geht auf das Schmelzen der Eisschilde Grönlands und der Antarktis zurück. Und deren Anteil nehme zu, erklärte Frölicher. Bisherige Annahmen zu deren Beitrag am Anstieg des Meeresspiegels seien relativ konservativ gewesen. Im Vergleich zum letzten Sachstandsbericht des IPCC gehen die Forschenden nun von einem Anstieg um zehn Zentimeter mehr bis Ende des Jahrhunderts aus als zuvor angenommen.

Massiver Verlust an Gletschern

Der Klimawandel lässt nicht nur den Rhonegletscher schmilzen. Die Gletscher-Initiative will deshalb die Treibhausgasemissionen der Schweiz bis 2050 auf Null senken. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Neben den Eisschilden der Polarregionen schmelzen auch die weltweiten Gletscher. Bis Ende des Jahrhunderts werden sie selbst bei einem Szenario mit Klimaschutz 22 bis 44 Prozent ihrer Masse verlieren, ohne Klimaschutz 37 bis 57 Prozent. Die kleineren Gletscher werden praktisch alle verschwinden. Mit weitreichenden Folgen für den Wasserhaushalt, beispielsweise auch in der Schweiz.

Gerade in Trockenperioden im Sommer, die durch den Klimawandel voraussichtlich zunehmen werden, stellen Gletscher wichtige Wasserspeicher dar, die die Folgen ausbleibenden Niederschlags abpuffern können, wie Andreas Fischlin von der ETH Zürich, Vizepräsident der zweiten Arbeitsgruppe des Weltklimarats, gegenüber der Keystone-SDA erklärte. Ohne Klimaschutz geht diese Pufferwirkung verloren, was den gesamten Wasserhaushalt beeinflusst. Insbesondere mit Folgen für Energieproduktion durch Wasserkraft und die Landwirtschaft.

Ein Szenario, bei dem das Zwei-Grad-Ziel noch erreicht wird und mindestens ein Teil der Gletscher erhalten bleibt, sei absolut vorzuziehen, sagte Fischlin.

Kipppunkt im Klimasystem

Direkt in der Schweiz spürbar ist auch das weltweite Tauen der Permafrostböden. Bisher gefrorene Böden und Steilhänge werden instabil, es kommt zu mehr Felsstürzen und Erdrutschen. Auf Permafrost errichtete Gebäude verlieren den festen Untergrund.

Ein weiteres Problem: Die Permafrostböden in den Polarregionen gelten als Kipppunkt im Klimasystem. Tauen sie zunehmend auf, setzen sie Kohlenstoff-Reservoire frei, die dort seit Tausenden von Jahren gespeichert waren, wie Steffen erklärte. Bis 2100 gelangen dadurch Dutzende oder gar Hunderte von Gigatonnen als Kohlendioxid oder Methan in die Atmosphäre und heizen das Klima weiter an. (aeg/sda)

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165Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • jeff stg 25.09.2019 23:35
    Highlight Highlight Solange der Eingang zum Bierkönig noch trocken ist, ist mir das schnuppe!
  • Evan 25.09.2019 21:40
    Highlight Highlight Yay das Meer rückt näher
  • piatnik 25.09.2019 20:28
    Highlight Highlight oh nein wir werden alle sterben...!!!
    kenn ich aus der bibel!
    • dmark 26.09.2019 11:00
      Highlight Highlight Vorher kommt erst mal Noah mit seiner Arche...
  • Z.enox 25.09.2019 20:19
    Highlight Highlight Ich hoffe einfach, dass genügend „links“ wählen um die SVP wenigstes zu bremsen. Aufhalten oder abschaffen kann man sie leider nicht
  • stevemosi 25.09.2019 19:12
    Highlight Highlight Ich habe eine ganz Nüchterne Frage. Letzhin habe ich hier auf Watson den Artikel über den Meteor der die Dinos gekillt hat gelesen, und dort war von keine Ahnung, Gigatonnen CO2 die Rede die beim Impact freigesetzt wurden. Beim Amazonas Brand vor ein paar Wochen waren es ein Zweistelliger Prozentsatz eines durchschnittlichen Jahres - welweit. Auch Vulkame spuken ummengen CO2. Warum ist dieses "Menschengemachtes" co2 so dermassen apolyptisch? Wir sollten unbedingt Umweltschut forcieren (plastik, chemikalien, Schadstoffe) ohne Frage, aber warum höre ich nur immer CO2? Früher wars auch wärmer
    • Lienat 26.09.2019 09:16
      Highlight Highlight Richtig, früher war es auch wärmer. Aber alles der Reihe nach...

      1. Ein Impact wie der Chicxulub-Einschlag vor 66 Mio Jahren ist ein Extremereignis, welches man in dieser Diskussion getrost ausklammern kann. Bei diesem Impact wurde nicht nur CO2 freigesetzt, sondern auch grosse Mengen an Schwefeldioxid und Staub, welche einen kühlenden Effekt auf das Klima haben. Dadurch hat sich die globale Durchschnittstemperatur innerhalb kürzester um etwa 26°C gesenkt, was so ziemlich alle Ökosysteme der Erde durchgeschüttelt hat. Davon hat sich die Erde aber längst wieder erholt.
    • Lienat 26.09.2019 09:16
      Highlight Highlight 2. Ja, Waldbrände sind ein relevanter Klimafaktor. Wir haben einen Kohlenstoffzyklus, mit einer gewissen Menge Kohlenstoff in der Biosphäre (besonders in den Wäldern), den Ozeanen und der Atmosphäre (CO2). Bei Waldbränden – oder allgemeiner ausgedrückt bei der Zersetzung von Biomasse – wird Kohlenstoff von der Biosphäre in die Atmosphäre verlagert. Das ist gravierend, aber mengenmässig immer noch mit weitem Abstand auf Platz 2 hinter der Verbrennung von fossilen Energieträgern.
    • Lienat 26.09.2019 09:16
      Highlight Highlight 3. "Vulkane spucken Unmengen CO2": Richtig, Vulkane spucken viel. Die Menschen (bzw. ihre Maschinen) aber noch viel mehr. Im heutigen Zeitalter (in dem es nur noch wenig aktive Vulkane gibt) beträgt der vulkanische CO2 Ausstoss etwa noch 1% vom menschgemachten Ausstoss und ist daher nicht wirklich relevant (diese Menge alleine könnte auf natürlichem Wege locker wieder gebunden werden).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glücksbringer 25.09.2019 18:11
    Highlight Highlight Ich lebe seit über 40 Jahren an Meer. In dieser Zeit ist der Meeresspiegel nur wenige cm gestiegen. In normalen Zeiten merkt Mensch das kaum, aber bei Sturm bedeutet jeder cm viel höhere Eellen un grössere Schäden. Früher waren sie bis 12 m hoch, heute oft bis 17m. Das sieht dann so aus (die Insel im Hintergrund ist 40m Hoch):
    Play Icon
  • Do not lie to mE 25.09.2019 17:08
    Highlight Highlight Die Wirtschaft hinter Windmühlen von Lord Christopher Monckton.
    Play Icon
  • Hipster mit Leggins 25.09.2019 16:01
    Highlight Highlight noch zum Nachschieben: Auch viele alte, meist weisse Männer (500 Wissenschafter) https://www.technocracy.news/climate-scientists-write-to-un-there-is-no-climate-emergency/
    • Menel 26.09.2019 00:12
      Highlight Highlight Natürlich sagt das Professor Guus Berkhout, der bekommt noch immer Geld von Shell. Würde gerne die Liste mit den Namen sehen.
  • Mutbürgerin 25.09.2019 15:18
    Highlight Highlight Wenn man 100 Forscher, mit Staatsgeldern und dem Auftrag ausstatten würde, Beweise zu suchen, dass die Klimaerwärmung den Meerespiegel senkt, dann würden sie diese finden. Lächerliches Theater wegen ein paar paranoiden Staatsforschern.
    • Ueli_DeSchwert 25.09.2019 19:04
      Highlight Highlight Hast du überhaupt zugehört?
    • Beggride 25.09.2019 22:05
      Highlight Highlight Genau, und autonome Einzelpersonen , die keinen Job bei denen Institutionen mehr finden, haben so viel mehr Ahnung davon... Die wollen überhaupt nicht einfach Publicity, um überhaupt ein wenig Geld zu verdienen. Und auf der anderen Seite sind SÄMTLICHE staatliche und universelle Forschungsgruppen von den ultralinken Regierungen (beispielsweise Brasilien, USA, Schweiz, Polen etc.) gekauft. Damit soll Propaganda gemacht werden, um die eigene Wirtschaft zu bremsen, denn das wollen ja alle linken Staatschefs... (ah ja :IRONIE)
  • Domino 25.09.2019 14:59
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass der Meeresspiegel schon mal 300 Meter über dem jetzigen war...
    Benutzer Bild
    • D_M_C 25.09.2019 17:38
      Highlight Highlight Damals lebten einfach noch nicht Millionen von Menschen an den Küstenregionen.
      :/
    • Beggride 25.09.2019 22:06
      Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass der Planet früher auch mal ohne Menschen auskam...
    • Menel 26.09.2019 00:13
      Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass es den Planeten auch schon mal ohne Mond gab 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • H. Fröhlich 25.09.2019 14:58
    Highlight Highlight Oohhh-Nein! Wenn der Meeresspiegel ansteigt, dann wird unsere schöne Schweiz von kiffenden Holländer mit ihren Wohnwagen zugeparkt! Wo kann ich dann nochmit meinem SUV rumfahren und parkieren?
  • Lllll 25.09.2019 13:54
    Highlight Highlight Und was machen wir nun mit dieser brennenden Information?! Ist ja leider nichts neues! Zuschauen und warten bis Amsterdam, Miami oder die Malediven Geschichte sind? Höhere Dämme bauen? Alle Menschen in der Gefahrenzone auf Hausboote umsiedeln? Es wird kommen wie es muss wenn wir nicht sofort ALLE umdenken. Nicht einfach, teils unbequem aber von höchster Wichtigkeit!
    • Ueli_DeSchwert 25.09.2019 19:06
      Highlight Highlight Wählen. Und zwar Personen, die Bedrohungen ernst nehmen.
  • Bynaus 25.09.2019 13:52
    Highlight Highlight Weil das nicht allen klar ist und im Titel nicht erwähnt wird: wenn man sagt, "Meeresspiegel wird um X cm steigen", heisst das immer: bis 2100. Der Anstieg wird danach für eine lange Zeit weitergehen. Im thermischen Gleichgewicht, das allerdings erst über Jahrtausende erreicht wird, führt jedes Grad Erwärmung zu ca. 20 Metern (!!!) Meeresspiegelanstieg. Um dorthin zu kommen, muss sich der Anstieg nach 2100 sogar noch beschleunigen.
    • DemonCore 25.09.2019 16:12
      Highlight Highlight Woher hast du diese Zahlen? Irgendwann ist das Eis weg, dann kann der Meeresspiegel nicht mehr ansteigen, auch wenn es noch wärmer wird.
    • Bynaus 25.09.2019 17:36
      Highlight Highlight Aus einschlägigen Publikationen (ich such dir später einen Link raus). Beispiel ist das Eemian, das letzte Interglazial, das knapp ein halbes Grad wärmer war als unseres, mit einem ca. 5-10 m höheren Meeresspiegel. Du hast natürlich recht dass man das nicht beliebig extrapolieren kann, nach 80 m ist Schluss, die Pole eisfrei. Aber auch für die letzte Eiszeit passt es: ca. 5 Grad kälter und Meeresspiegel 120 m tiefer.
    • Bynaus 25.09.2019 21:36
      Highlight Highlight Was ist euer Problem, Blitzer? Realitätsverweigerung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Prinz Eisenherz 25.09.2019 13:48
    Highlight Highlight Vor rund 8000 Jahren, am Ende der Weichseleiszeit, stieg der Meeresspiegel um run 120 Meter. Also da ist 84 cm nicht so sensationell.

    Mehr Sorgen macht mehr, das z.B. Nigeria gegen Ende des Jahrtausends gegen 1 Milliarde Menschen zählen wird, gleichviel wie die Weltbevölkerung zu Beginn des 18. Jahrhunderts.
    • aglio e olio 25.09.2019 14:37
      Highlight Highlight "Die letzte Kaltzeit begann vor ca. 115.000 Jahren und endete vor 11.600 Jahren[...]endete das Weichsel-Glazial mit einem abrupten Temperaturanstieg ca. 9.660 ± 40 v. Chr[...]Der Ausklang der bisher jüngsten Kaltzeit in Mitteleuropa ist gekennzeichnet durch den etappenweisen Rückzug des Eisrandes nach Norden. Durch das Abschmelzen des Eises stieg der vorher stark gesunkene Meeresspiegel wieder an, um insgesamt etwa 120 Meter von einem absoluten Tiefstand vor etwa 22.000 Jahren" Wikipedia
      Prinz E., unter Berücksichtigung der Zeiten und Bevölkerungsdichten muss ich sagen, dein Vergleich hinkt.
    • DemonCore 25.09.2019 16:16
      Highlight Highlight Kompletter Unsinn Eisenherz. Vor 8000 Jahren gab es weltweit etwa 2m Menschen, davon vermutlich nur wenige 10'000 in ganz Europa verteilt. Keine Infrastruktur, keine Industrie, keine Kulturgüter und vor allem keine Nahrungsmittelproduktion, die nicht ohne weiteres woanders weiter betrieben werden konnte. Der Vergleich ist absolut hirnrissig, in jeder denkbaren Hinsicht.
    • Bynaus 25.09.2019 17:46
      Highlight Highlight 84 cm sind nur der Anfang. Langfristig ist es viel mehr. Siehe meinen Kommentar oben.
  • FischersFritz 25.09.2019 13:40
    Highlight Highlight Wenn ich mir jeweils die Genauigkeit von "Klimavorhersagen" für ein paar Tage anschaue, dann bleiben doch Fragezeichen bei Vorhersagen bis Ende dieses Jahrhunderts...
    • maude 25.09.2019 14:11
      Highlight Highlight ist doch immer so ne Sache mit Vorhersagen. Wann wurde das Thema Klimaerwärmung und ihre Folgen das erste Mal thematisiert? 1950 oder so.?..Abwarten obs auch wirklich eintrifft anstatt gleich gegenzusteuern macht sicher mehr Sinn...odr ächt doch nid🤔
    • Maedhros Niemer 25.09.2019 14:16
      Highlight Highlight ...nur ändert sich das Klima in ein paar Tagen oder Wochen nicht signifikant.
    • Seth 25.09.2019 14:18
      Highlight Highlight Klima ist nicht Wetter!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 25.09.2019 13:37
    Highlight Highlight Das heisst also das Meer und damit der Strand kommt näher zu uns.
    • Nachbarino 25.09.2019 17:22
      Highlight Highlight Und damit Milliarden von Flüchtlingen. Mit denen zusammen können Sie ja dann am Strand Eis schlecken.
    • Saerd neute 25.09.2019 19:48
      Highlight Highlight Dann gibt es keine einsame Menschen mehr:-)
    • Jol Bear 25.09.2019 20:55
      Highlight Highlight Je näher der Strand, desto weniger weit müssen wir dorthin fahren, also desto weniger Benzin verbrauchen wir. Folge: auch weniger CO2-Ausstoss und weniger Erwärmung. Das System reguliert sich also doch selber...
  • banda69 25.09.2019 13:27
    Highlight Highlight Und die menschen- und umweltfeindliche SVP so:

    "Alles linke Hysterie!".

    Haupsache der Profit stimmt für die rechtspopulistischen Profiteure.
    • Ueli_DeSchwert 25.09.2019 19:08
      Highlight Highlight Und dann wieder Motzen, wenn Millionen Klimaflüchtlinge kommen...
  • Do not lie to mE 25.09.2019 13:16
    Highlight Highlight Das Schlüsselwort ist "Szenario" es sind keine Prognose, weil man eben in einem nicht linearen, komplexen Klima Chaos System keine erstellen kann. Das heisst es sin d Annahmen/Modelle. Wen man also eine Szenario in den 50 erstellt hätte, würde man z.B. der Fall der Mauer, Sowjetunion oder die Geburtenraten Reduktion durch die Baby Pille nicht einberechnen können.
    • Do not lie to mE 25.09.2019 15:12
      Highlight Highlight Szenarios sind wichtige Tools (35 Modelle +1 russisches Klimamodell) für die Wissenschaft und werden seit den 60 Jahren erstellt. Es ist aber nicht verwunderlich das keiner der Szenarios je eingetroffen ist. Hier einige Titel: 1967: ‘Dire famine by 1975. 1969: ‘Everyone will disappear in a cloud of blue steam by 1989. 1970: Ice age by 2000. 1970: ‘America subject to water rationing by 1974 and food rationing by 1980.’ 1971: ‘New Ice Age Coming’ 1972: New ice age by 2070 1974: ‘New Ice Age Coming Fast’ 1974: ‘Another Ice Age?’ 1974: Ozone Depletion a ‘Great Peril to Life’
    • Do not lie to mE 25.09.2019 15:17
      Highlight Highlight 1988: Maldives completely under water in 30 years 1989: Rising seas to ‘obliterate’ nations by 2000
      1989: New York City’s West Side Highway underwater by 2019
      2002: Famine in 10 years
      2008: Arctic will be ice-free by 2018
      2008: Al Gore warns of ice-free Arctic by 2013
      2013: Arctic ice-free by 2015
      2014: Only 500 days before ‘climate chaos’
    • Bynaus 25.09.2019 17:49
      Highlight Highlight Nicht alles ist Modell. Man kann auch frühere Erdperioden mit mehr/weniger CO2 anschauen (aber sehr ähnlicher Kontonemtverteilung wie heute). Zeigt das gleiche Bild wie die Modelle, plusminus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RiiseHolzchopf 25.09.2019 13:15
    Highlight Highlight Wenn sich das Klima weiterhin in solch schnellem Tempo erwärmt, wird der Meeresspiel das geringste Problem sein. Das geht in einem (für den Menschen) langsamen Tempo von statten, da weiss man sich schon zu helfen. Die Temparatur wird jedoch in einigen Gebieten der Welt ein Niveau erreichen, in dem man nicht mehr leben kann. Allg. wird das kaum vorstellbare Auswirkungen auf Luftqualität, Dürreperioden, Extremunwetter, Waldsterben, etc. haben.

    Ich will damit nicht sagen, dass der Meeresspiegel kein Problem darstellen wird, dies ist jedoch nur die Spitze des blad nicht mehr vorhandenen Eisbergs
  • pamayer 25.09.2019 13:05
    Highlight Highlight hmmmm...
    ist mir alles etwas zu komplex.
    komm, wir gehen etwas greta bashen. die ist schliesslich schuld an allem klima.
  • Posersalami 25.09.2019 13:01
    Highlight Highlight Der Klimawandel kostet auch uns schon Milliarden, viele weitere werden dazu kommen. ZB baut man in den nächsten Jahrzehnten die Rhone um, damit sie nicht bei den erwarteten Starkregen immer das halbe Wallis überschwemmt.

    https://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/hochwasserschutz-an-der-rhone-eine-milliarde-franken-fuer-die-rhonekorrektion

    Das ist jetzt nur EIN Projekt.. aber für Förderung von zB PV ist kein Geld da.
  • Maedhros Niemer 25.09.2019 12:55
    Highlight Highlight Ich fühle mich wie in einem grossen Bus, den ich nicht selber steuern kann, aber der sehr schnell auf eine Wand zurast.
    Einige Passagiere schreien den Buschauffeur scho an, er solle endlich bremsen/wenden, der Mehrheit ist es aber egal oder sie hat es noch nicht bemerkt.
    • Nevermind 25.09.2019 13:04
      Highlight Highlight Und andere drücken dich in den Sitz und sagen dir dass die Wand gar nicht da ist.
    • Maedhros Niemer 25.09.2019 13:18
      Highlight Highlight @Nevermind
      Oh ja...genau!
      Und die wenigen Verwirrten, die "Gib Vollgas, jetzt erst recht!" schreien habe ich auch noch vergessen.🤦
    • Andi Weibel 25.09.2019 13:32
      Highlight Highlight Wenn sich genügend Leute zusammentun, kann man den Busfahrer schon dazu bringen, endlich zu bremsen.

      Wer auch beim Bremsen mithelfen will, kommt diesen Samstag an die nationale Klima-Demo in Bern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tekk 25.09.2019 12:54
    Highlight Highlight Ich möchte hier mal ein paar Gegenfragenfragen stellen ohne den Klimawandel anzuzweifeln.

    Sind es Fake News? Das...
    - Wir uns momentan am Ende einer Eiszeit befinden?
    - Die letzte (momentane) Eiszeit durch eine Unterschreitung des CO2 werts von 600ppm eingeleitet wurde? (momentan 400ppm)
    - Der Co2 Wert zu zeiten der Dinosaurier 6000ppm betrug und die Durchschn. Temp. 8 Grad höher war als heute?
    - Die Erde schon mehrmals komplett Eisfrei war?
    - Es vor der Industrialisierung grössere Naturkatastrophen gab als heute? (Google wiki z. B "liste Hungersnöte" usw. Warum und wieviele tote beachten.)
    • Tilia 25.09.2019 13:58
      Highlight Highlight so weit mag das korrekt sein, jedoch unser Hauptproblem ist das Tempo. und dieses Tempo ist nachweislich vom Menschen gemacht. Und das Tempo können wir reduzieren.
    • Tekk 25.09.2019 14:36
      Highlight Highlight @Tilia
      Da gebe ich Dir grundsätzlich Recht, allerdings befürchte ich das wir selbst mit dem Einsatz von Milliarden subventionen hier nicht viel ausrichten können, da wir weder am Klimawandel komplett schuld, sowie nicht komplett unschuldig sind. Mich beunruhigt zudem eher diese fixierung auf das CO2, die zerstörung der Natur bekommt jetzt einfach eine Rechtfertigung, und im namen des klimaschutzes werden die Ressourcen für solarzellen, eautos usw. schonungsloser den je abgebaut. Darum schliessen sich auch in meinen Augen so viele firmen momentan dem klimaschutz an, Subventionen juhe...
    • Tilia 25.09.2019 16:08
      Highlight Highlight @Tekk jap diese Fixierung find ich auch nicht enorm sinnvoll. Zudem ja die wahren Quellen wie der Fleischkonsum zb. nicht einfach über Nacht beseitigt werden können. Ich denke auch Panik bringt nicht viel, aber mittel- und langfristige Lösungen sollten rasch angestrebt werden. Und die echte Lösung heisst wahrscheinlich wirklich Verzicht für die reichen Länder. Das umzusetzen ist nicht einfach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GraveDigger 25.09.2019 12:52
    Highlight Highlight Hiiiiillffeeee.. !!! Der Himmel fällt uns auf den Kopf.... Werft die Klimarettungsgelddruckmaschine an. Nur Geld kann uns retten..
  • Mutbürgerin 25.09.2019 12:51
    Highlight Highlight Blöd, dass Russland, China und Indien nicht mitmachen. Wir Schweizer können aber mit gutem CO2 kompensiertem Gewissen untergehen,
    • Cubbie 25.09.2019 14:30
      Highlight Highlight Haben Huldra (weiblicher Troll, zumindest in Norwegen) eine direkte Telefonleitung zu den Staatschefs in Russland, China und Indien?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 25.09.2019 14:48
      Highlight Highlight @cubbie. 😂👍
    • Cremetörtchen 25.09.2019 16:08
      Highlight Highlight Russland können sie von der Liste streichen. Die haben das pariser Klimaabkommen gerade unterzeichnet. Muss diesen Sommer wohl ziemlich heftig Sibirien getroffen haben. Zumindest scheint jetzt auch der Kremel langsam nervös zu werden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeineMeinung 25.09.2019 12:49
    Highlight Highlight Ach was.......SVP Nationalrat Claudio Zanetti hat doch schön längst bewiesen, dass der Anstieg der Meeresspiegel Blödsinn ist. Wenn nämlich ein Eiswürfel in einem Glas Wasser schmilzt, bleibt der Wasserstand gleich....

    *Kann Spuren von Sarkasmus enthalten
  • murrayB 25.09.2019 12:44
    Highlight Highlight Ja genau, das Kaspische Meer wird sich verdoppeln - dort wo es ja so grosse Gletschergebiete gibt!

    Es wird eher eine Schrumpfung geben, da das Wasser dort für die Bevölkerung/Landwirtschaft abgezwackt wird!
  • Toni.Stark 25.09.2019 12:43
    Highlight Highlight Wird sich ab nächstes Jahr vermutlich von selbst lösen:
    https://www.nature.com/articles/s41598-019-45584-3
    • Mutzli 25.09.2019 18:02
      Highlight Highlight @Toni.Stark
      Aus dem Artikel (Kapitel Conclusions):
      "Based on the growth rate of 0.5 C per 100 years26 for the terrestrial temperature since Maunder minimum, one can anticipate that the increase of the solar baseline magnetic field expected to occure up to 2600 because of SIM will lead, in turn, to the increase of the terrestrial baseline temperature since MM by 1.3 °C (in 2100) and, at least, by 2.5–3.0 °C (in 2600)."

      Cool. Noch 1.3 C zusätzlich bis 2100. Mit menschlichen Einflüssen rausgerechnet. Wie löst sich das jetzt von selbst? Oder haben Sie nur den ersten Satz des Abstracts gelesen?
    • djupp 25.09.2019 21:03
      Highlight Highlight Hey, da hat mal jemand ein Paper zitiert. Nur schade, dass es vermutlich beim lesen hapert:

      "This trend is anticipated to continue in the next six centuries that can lead to a further natural increase of the terrestrial temperature by more than 2.5 °C by 2600."

      Es wird also *zusätzlich* noch wärmer.
  • Ökonometriker 25.09.2019 12:41
    Highlight Highlight Und wie lang wird es dauern, bis man nicht mehr ins Ausland fahren muss um Strandferien zu machen?
  • P. Silie 25.09.2019 12:32
    Highlight Highlight Haben wir eigentlich genügend Campingplätze um die ganzen Holländer bei uns aufzunehmen?
  • Morgan Wlan 25.09.2019 12:29
    Highlight Highlight In diesem Sinne schon jetzt ciao ciao Holland und Dänemark, war schön mit euch.
    • murrayB 25.09.2019 14:20
      Highlight Highlight Keine Panik, in den Niederlanden sind heute schon diverse Orte unter dem Meeresspiegel... Einfach die Dämme höher bauen, "Problem" gelöst...
    • Mutzli 25.09.2019 18:10
      Highlight Highlight @murrayB

      Dank der Geschichte der Niederlande weiss man auch, was bei einer Zunahme an Deichbau und Sturmfluten passiert:

      1. Durch Deichbau und Entwässerung senkt sich das Land hinter den Deichen zusätzlich ab und dann kommt die 2....
      Einmal grössere Sturmflut (merci Klimawandel für den Beitrag) und schon ist ne ganze Region futsch.

      So geschehen 1362 bei der 2. grossen Marcellusflut, als mit einem Schlag die Landschaft Rungholt mit tausenden von Menschen hops ging.

      Bei weitem nicht der einzige solche Fall. Einmal Pech haben reicht und dann heissts sälü.

      Karte der Region vor 1362:
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  • Bo 51 25.09.2019 12:26
    Highlight Highlight Ja und die Mammuts sind ausgestorben weil sie zu viel Gefurtzt und Gerülpst haben und dessalb hat sich die Eiszeit verabschiedet und es wurde wärmer.
  • Tjuck 25.09.2019 12:25
    Highlight Highlight Das glaube ich nicht. Hat nicht kürzlich Dr. sc. nat. Roger Köppel in einer viel beachteten Studie (siehe aktuelle Ausgabe der Weltwoche) schlüssig darlegen können, dass der als Klimaerwärmung bezeichnete Temperaturanstieg nur im Kopf von mit linken Ideologien infizierten Personen (sog. Öko-Terroristen) stattfindet. Demnach handelte es sich im Grunde um eine Art Halluzination, verbunden mit Fieber, welches für die gemessene Erwärmung verantwortlich ist.
  • Sergio Colleoni 25.09.2019 12:22
    Highlight Highlight Schreckung der Bevölkerung ist ein Straftatbestand.
    • Fritz N 25.09.2019 14:10
      Highlight Highlight Sergio:
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  • m. benedetti 25.09.2019 12:21
    Highlight Highlight Ich lache mich kaputt. Soll, könnte, bla bla. Immer dieselbe Leier, da wäre dann die vierte oder fünfte Prognose des politischen Gremiums IPCC und alle sind komplett verschieden. Solange 105 von 108 untersuchten Klimamodelle (1998-2014) eine zu hohe Temperatur prognostizierten, kann ich die sogenannte Klimawissenschaft nicht mehr ernst nehmen. Leute, dahinter steckt eine politische Agenda. Die „Klimawissenschaft“ prognostiziert Fehler über Fehler, doch keinen scheint es zu interessieren.
    • Fritz N 25.09.2019 14:11
      Highlight Highlight oh, ein Klimaexperte? Was hast Du denn so studiert?
    • Nevermind 25.09.2019 15:13
      Highlight Highlight Und was ist die Agenda?

      Eine Zukunft ohne Öl für den Pöbel, damit die Lenker des Deep State selber darin baden können. Mehr Bäume, damit der Wähler vor lauter eben diesen den Wald nicht sieht? Begrünte Städte weil SIE dir den Beton neiden?

      Welche Agenda zum Schaden vieler und Nutzen weniger?
  • aglio e olio 25.09.2019 12:19
    Highlight Highlight Da macht der Klimawandel etwas gegen den Klimawandel. Reisen ans Meer werden in Zukunft weniger CO2 emittieren. 🤪
  • Lowend 25.09.2019 12:06
    Highlight Highlight Wetten, dass die gut orchestrierten Realitäts- und Wissenschaftsleugner der SVP schon bald wieder das Forum mit ihrem Halbwissen und ihren Zweifeln füllen, nur um den verunsicherten Schäfchen die Einheitspartei als kuschelige Heimat der Zweifler anzubieten?
  • Chrigi-B 25.09.2019 11:56
    Highlight Highlight Das wahre Problem?

    Ungebremster Bevölkerungswachstum.
    • Lowend 25.09.2019 14:35
      Highlight Highlight Fang in dem Fall mal bei dir selber an.

      PS: Als netter Linker schenke ich dir ein s für ein r.
  • Hipster mit Leggins 25.09.2019 11:53
    Highlight Highlight Wiese glaubt auf einmal alle Welt einer UNO-Organisation jede Verlautbarung aufs Wort (sind übrigens vor allem alte weisse Männer). Beim UNO-Menschenrechtsrat (mit u.a. China, Pakistan, Iran, Saudi-Arabien im Vorstand) lösen "gesicherte Feststellungen" im besten Fall Erheiterung auslösen. Als komplettes Propagandainstrument wurde jüngst die UNRWA "enttarnt". Und ich wiederhole mich. Eine Mehrheit von Wissenschaftlern legte in den Siebzigerjahren gesicherte Informationen zum Anbruch der nächsten Kaltzeit vor. Die komplexe Erde hörte nicht hin.
    • Mutzli 25.09.2019 18:25
      Highlight Highlight @Hipster mit Leggins

      "Eine Mehrheit von Wissenschaftlern legte in den Siebzigerjahren gesicherte Informationen zum Anbruch der nächsten Kaltzeit vor."

      -Jesses, das läuft nicht mehr unter déjà-vu, sondern grenzt an Leichenfledderei an längst widerlegten Märchen.

      Aus einer Studie aller Klimapapers der 60er & 70er aus den JSTOR & AMS Archiven:
      "The survey identified only 7 articles indicating
      cooling compared to 44 indicating warming. Those seven cooling articles garnered just 12% of the citations" etc. http://dx.doi.org/10.1175/2008BAMS2370.1

      Nix "Anbruch nächste Kaltzeit".
      Benutzer Bild
    • Auric 26.09.2019 10:40
      Highlight Highlight @Mutzli: Wissenschaft ist keine demokratische Veranstaltung, da zählt nicht die Anzahl der Publikationen A vs. Anzahl Publikationen B und die Mehrheit siegt.
      In der Wissenschaft gib es den Ausdruck "Konsens" nicht, den gibt es in der Politik.

      Man muss nicht zum Hinterfragen aufrufen, es ist die Pflicht jedes Wissenschaftlers es zu tun.
      Es gab ja auch keinen Grund an der Äthertheorie zu zweifeln als das Atommodell aufkam.
      Eine gute Theorie muss sich immer und gerade in ihren grundsätzlichsten Annahmen und Vorhersagen überprüfen und bestätigen
      lassen.
    • djupp 27.09.2019 00:08
      Highlight Highlight Und die grundsätzlichen Annahmen der Klimamodelle sind, dass
      1. die Atmosphäre einen Teil der von der Erde abgestrahlten Wärme absorbiert und damit
      2. die Temperatur auf der Erdoberfläche höher liegt, als ohne diesen Treibhauseffekt, dass
      3. das Ausmass dieses Effekts von der Zusammensetzung der Atmosphäre, insbesondere von der Konzentration von Wasserdampf, CO2, CH4 und anderen Treibhausgasen abhängt.
      Dazu kommt, dass
      4. der rapide Verbrauch von fossilen Energieträgern die Konzentration von CO2 messbar erhöht hat. Daraus folgt, dass die Temperatur ansteigt.

      Was ist daran unsicher?
  • Auric 25.09.2019 11:49
    Highlight Highlight Warum fragen die keinen dr sich damit auskennt?

    evtl. Prof. em. Dr. Nils-Axel Mörner, ehemaliger Leiter des Instituts für Paläogeophysik und Geodynamik der Universität Stockholm ?

    oder doch besser die eigenen Meeresspiegelexperten die zu Teil aus Österreich kommen, einem Land mit grosser Maritimer Tradition

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  • Leckerbissen 25.09.2019 11:47
    Highlight Highlight Bye Bye Amsterdam!
  • Eh Doch 25.09.2019 11:42
    Highlight Highlight Wake up
  • MarGo 25.09.2019 11:35
    Highlight Highlight Eine weitere relevante Studie, die für manchen Ignoranten mit einem schlichten fake-news demontiert werden wird...
    • Sergio Colleoni 25.09.2019 12:36
      Highlight Highlight Ist denn irgendetwas eingetroffen was die Linken prophezeit haben?
    • murrayB 25.09.2019 12:45
      Highlight Highlight Wie kannst du dir das Kaspische Meer bitte erklären? Keine schmelzenden Gletscher und kein Permafrost...
    • MarGo 25.09.2019 13:41
      Highlight Highlight Den beiden Herren, die wohl einfach etwas recherchefaul sind ;)
      @Sergio
      ohne die Links/Rechts Propaganda Schiene mitzufahren, gibt es bereits Belege dafür, dass Hitze, Dürre, Stürme, Tierwanderungen, die genetische Vielfalt bereits jetzt Folgen des menschengemachten Klimawandels seien.
      @Murray
      Das Kaspische Meer ist wie das Schwarze Meer und der Aralsee ein Rest der Paratethys, eines Binnenmeeres, das sich während des Oligozäns und des Großteils des Neogens von Westeuropa bis nach Zentralasien erstreckte. (wikipedia in 5 Sekunden gefunden)
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  • Domimar 25.09.2019 11:29
    Highlight Highlight Eine ernst gemeinte Frage. Mal angenommen das passiert bis ende dieses Jahrhunderts wirklich. Was geschieht dann rein praktisch mit Nationen wie Holland? Landmässig sind sie dann quasi nicht mehr existent und das Gebiet dürfte zu "internationalen Gewässern" werden. Hört es dann einfach auf zu existieren oder wie sollte man sich das vorstellen? Oder steht dann die ganze Nation auf Stelzen, quasi Waterworld-Städte?
    • phreko 25.09.2019 11:40
      Highlight Highlight Die Deiche werden erhöht.

      Internationale Gewässer beginnen doch nicht gleich am Wasserrand...
    • Eh Doch 25.09.2019 11:41
      Highlight Highlight Klimaflüchtlinge en mass
    • α Virginis 25.09.2019 11:43
      Highlight Highlight Genau DAS ist die Frage...
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  • Patrik Frei 25.09.2019 11:26
    Highlight Highlight Ist doch immer das Selbe. Irgendwelche Organisationen behaupten, es werde in 50 Jahren so oder so aussehen und wer was anderes behauptet sei ein Verschwörungstheoretiker. Dann, mit der Zeit stellt sich heraus, dass es sogar noch schlimmer wird. Mehr Menschen= mehr Ressourcen, mehr Menschen= mehr Autos, mehr Nahrungsmittel, mehr Verbrauch, mehr Abfall usw. Jedes Jahr liest man, dass sich die G7 und wie sie alle heissen zu einem Klimagipfel treffen und dass in 20 Jahren Ziele der Reduktion erreicht werden müssen. 20 Jahre wo über diese Ziele politisiert aber nicht gehandelt wird.
    • Ferd Blu 25.09.2019 11:38
      Highlight Highlight Das eigentlich „seltsame“ ist, das all diese Horrorszenarien des IPCC sich nie bewahrheitet haben. Das wir handeln müssen steht ausser Frage, aber was wundert man sich wenn viele Menschen das Vertrauen verlieren, wenn alle Horrorprognosen sich dann als pure Fantasie darstellen im Endeffekt? Auch wenn man 20 Jahre leider nichts getan hat, dann stellt sich sich heraus das die Prognosen vor 2 Jahrzehnten dann kompletter Müll waren. Ich wünsche mir mehr Rationalität anstatt komplette Panik wie sie hier vorherrscht.
    • Amboss 25.09.2019 11:44
      Highlight Highlight @Ferd: Welche Horrorszenarien des IPCC meinst du konkret?
    • Bits_and_More 25.09.2019 11:45
      Highlight Highlight Verschiedene "Horrorszenarien", wie das Waldsterben, sind nicht eingetroffen WEIL der Mensch proaktiv reagiert hat und diverse Massnahmen beschlossen und umgesetzt wurden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • paule 25.09.2019 11:21
    Highlight Highlight Erklärt das Problem Trump und dem Brasilianischen Präsidenten, die werden es mit dem Maul schon lösen.
    • Gustav.s 25.09.2019 12:53
      Highlight Highlight Das ist genau das Typische an Mainstreamgläubigen. Alle zeigen nach Brasilien während die daneben noch mehr anzünden.
    • Auric 25.09.2019 13:42
      Highlight Highlight @Gustav.s: Und der Grund dafür? Nun der Trump hat ein Problem wenn jemand und wenn es die UNO ist versucht seinen Job zu übernehmen, und der böse Bolsonaro hat all den NGOs (wie Greenpace etc..) die staatlichen Zuschüsse gestrichen, das die sich das nicht gefallen lassen war zu erwarten, man sieht es ja an Watson wo auf einmal Brasilien thematisiert wird... das letzte mal war es wohl zu WM.
  • TingelTangel 25.09.2019 11:13
    Highlight Highlight Und Köppel so - alles nur Lügen, Panik mache von denn Linken um die Wahlen zu gewinnen. Hysterie von denn Linken und Netten um Steuern zu machen und denn Mittelstand zu Melken.

    Wenn ich zur Arbeit fahre sehe ich diese Plakate von der SVP - der Rot/Grüne Teufel kommt euer Geld holen.

    Ich weiss echt nicht wie und warum Mann eine solche Hetze gegen anders Denkende und die Wissenschaft noch Tolerieren soll - die machen unsere Lebensgrundlage Kaput um weiter denn Reichen zuzudienen. Spalten unsere Gesellschaft mit Populismus.
    • P. Silie 25.09.2019 12:25
      Highlight Highlight (1/3):
      1966: Oil Gone in Ten Years
      1967: Dire Famine Forecast By 1975
      1968: Overpopulation Will Spread Worldwide
      1969: Everyone Will Disappear In a Cloud Of Blue Steam By 1989 (1969)
      1970: World Will Use Up All its Natural Resources
      1970: Urban Citizens Will Require Gas Masks by 1985
      1970: Nitrogen buildup Will Make All Land Unusable
      1970: Decaying Pollution Will Kill all the Fish
      1970s: Killer Bees!
      1970: Ice Age By 2000
      1970: America Subject to Water Rationing By 1974 and Food Rationing By 1980
      1971: New Ice Age Coming By 2020 or 2030
      1972: New Ice Age By 2070
      1972: Oil Depleted in 20 Years
    • P. Silie 25.09.2019 12:26
      Highlight Highlight (2/3):
      1974: Space Satellites Show New Ice Age Coming Fast
      1974: Another Ice Age?
      1974: Ozone Depletion a ‘Great Peril to Life
      1976: Scientific Consensus Planet Cooling, Famines imminent
      1977: Department of Energy Says Oil will Peak in 90s
      1978: No End in Sight to 30-Year Cooling Trend
      1980: Acid Rain Kills Life In Lakes
      1980: Peak Oil In 2000
      1988: Regional Droughts (that never happened) in 1990s
      1988: Temperatures in DC Will Hit Record Highs
      1988: Maldive Islands will Be Underwater by 2018 (they’re not)
      1989: Rising Sea Levels will Obliterate Nations if Nothing Done by 2000
    • P. Silie 25.09.2019 12:27
      Highlight Highlight (3/3):
      1989: New York City’s West Side Highway Underwater by 2019 (it’s not)
      1996: Peak Oil in 2020
      2000: Children Won’t Know what Snow Is
      2002: Famine In 10 Years If We Don’t Give Up Eating Fish, Meat, and Dairy
      2002: Peak Oil in 2010
      2004: Britain will Be Siberia by 2024
      2005: Manhattan Underwater by 2015
      2006: Super Hurricanes!
      2008: Arctic will Be Ice Free by 2018
      2008: Climate Genius Al Gore Predicts Ice-Free Arctic by 2013
      2009: Climate Genius Prince Charles Says we Have 96 Months to Save World
      2009: UK Prime Minister Says 50 Days to ‘Save The Planet From Catastrophe’
      ...etc. etc.
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  • ubu 25.09.2019 11:06
    Highlight Highlight Und noch immer gibt's Leute, die meinen, unser grösstes Problem wären Trump, Boris, Greta, die Inländer, die Ausländer, die AHV, Paragraf 17c ihres Studienreglements oder sonst eine Nichtigkeit.
    • α Virginis 25.09.2019 11:46
      Highlight Highlight Trump und seinesgleichen SIND das Problem...
  • barbablabla 25.09.2019 11:05
    Highlight Highlight Ja wann geht diese Modeerscheinung endlich vorbei? Evt nach den Wahlen? *ironie off*
    • α Virginis 25.09.2019 11:47
      Highlight Highlight Das ist sarkasmus, keine ironie, mein guter 🤔
    • Tjuck 25.09.2019 12:40
      Highlight Highlight Das Thema ist vielleicht bald wieder vorbei, aus der Öffentlichkeit verbannt, von Politikern verschwiegen, von den Menschen verdrängt, wie es die letzten 20 Jahren geschah. Die Klimaerwärmung und ihre Folgen werden leider nicht einfach verschwinden.
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