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Zeitraffer-Video zeigt, wie der Klimawandel die Erde verändert

Der Aralsee versalzt: In Kasachstan zeigt sich die Veränderung der Erde besonders deutlich.
Der Aralsee versalzt: In Kasachstan zeigt sich die Veränderung der Erde besonders deutlich. bild: screenshot youtube/google

Dieses Zeitraffer-Video zeigt eindrücklich, wie der Klimawandel die Erde verändert

19.04.2021, 13:0019.04.2021, 14:32
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Der Klimawandel verändert das Aussehen der Erde enorm – wie schnell das geht, macht Google Earth seit Kurzem sichtbar. Eine Zeitraffer-Funktion zeigt, wie sich Landstriche von Tansania bis Spanien in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben.

Die Timelapse-Funktion lässt etwa Gletscher schmelzen, Städte und Minen wachsen, Seen austrocknen und Regenwälder roden. 24 Millionen Satelliten-Aufnahmen aus den vergangenen 37 Jahren wurden dafür zusammengeführt. Diese stammen von den Weltraumorganisationen NASA und der ESA. In der Zukunft sollen weitere Fotos dazukommen.

Bei der Funktion gehe es nicht um das Heranzoomen, sondern um das Herauszoomen. Darum, sich einen Eindruck vom Zustand der Erde zu verschaffen, sagte Google-Earth-Chefin Rebecca Moore. Liza Goldberg von der an Timelapse beteiligten Stanford University lobt die Initiative bei der Präsentation: «Das ist ein grossartiges Werkzeug, um den Klimawandel begreifbar zu machen. Denn wenn die Menschen ihn nicht sehen, glauben sie nicht daran.»

Einzelne Weltregionen im Fokus

Auf einer gesonderten Website stellt Google ausserdem 800 Zeitraffer-Videos von den verschiedensten Orten der Welt zusammen: Städte und Regionen von Algerien über Mexiko bis Frankreich sind damit im Wandel der Zeit zu sehen. Nutzer können aber auch eigene Videos erstellen und mit anderen teilen.

(ftk/dpa)

43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde verändert hat

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43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde verändert hat
Zwischen den beiden Aufnahmen vom Matterhorn liegen fast auf den Tag genau 45 Jahre. In diesem Zeitraum ist dramatisch viel Eis weggeschmolzen.
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Alfred de Quervains Grönlandexpedition 1912
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Alfred de Quervains Grönlandexpedition 1912
Die Sammlung wissenschaftlicher Daten war eine der Hauptaufgaben der Expedition: Alfred de Quervain bei der Messung des Windes. (Bild: ETH-Bibliothek, Bildarchiv)
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33 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Mzunge
19.04.2021 14:28registriert August 2020
Der Aralsee hat eigentlich nichts mit dem Klimawandel zu tun, sondern mit der Sowjetunion...
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mrmikech
19.04.2021 14:25registriert Juni 2016
Aral See ist leer weil die Sowjets die Flüsse für Irrigation benutzt haben...
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AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________
19.04.2021 14:46registriert August 2017
Der abgeholzte Regenwald ist aber nicht die Auswirkung des Klimawandels, sondern die (Mit-) Ursache.
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