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Kälte in der Schweiz: Energydrinks solltest du nicht im Auto lassen

Energydrink im Auto
Energy-Drinks, die im Auto gefrieren, können gefährliche Folgen haben.Bild: shutterstock/tiktok/watson

Darum solltest du bei Minustemperaturen keine Energy-Drinks im Auto lassen

Die Schweiz wird gerade von eisigen Wintertemperaturen heimgesucht. Kein idealer Zeitpunkt, um Flüssigkeiten im Auto oder auf dem Balkon zu lagern.
08.01.2026, 16:0508.01.2026, 18:13

Während die Dezemberwochen wettertechnisch relativ mild ausfielen, sinkt die Anzeige im Thermometer seit Neujahr von Tag zu Tag tiefer unter den Nullpunkt. Auch wenn sich viele Winterfans über die eisige Kälte freuen, bringt sie auch Gefahren mit sich. Ein Video zeigt nun, dass bei extremer Kälte Unerwartetes passieren kann.

Der virale Clip, mit über zwei Millionen Aufrufen in unter 24 Stunden, wurde von einem TikTok-User auf der Plattform hochgeladen. Lachend zeigt er, was mit dem Monster-Energy-Drink passiert ist, welchen er für einige Stunden im Auto gelagert hatte: Die Dose ist durch die Kälte gefroren und aufgeplatzt. Vereiste Monster-Energy-Stücke haben sich dabei im ganzen Auto verteilt.

Volumen von Wasser dehnt sich bei Frost um 9 Prozent aus

Während er das Ganze mit Humor nimmt, ist eine solche Mini-Explosion nicht ungefährlich – gerade wenn man mit dem kalten Auto losfährt. Doch wieso passiert das überhaupt?

Wenn Wasser bei unter Null Grad gefriert, nimmt das Volumen um etwa 9 Prozent zu. Enthält die Flüssigkeit zusätzlich Kohlensäure, wird das gelöste Kohlendioxid (CO₂) herausgedrängt, sammelt sich und erhöht den Druck in der Flasche oder der Dose. Das kann schliesslich dazu führen, dass das Gefäss platzt.

Auch im zu kalten Kühlschrank, kann es bereits zu Kälte-Explosionen kommen.
Auch im zu kalten Kühlschrank kann es bereits zu Kälte-Explosionen kommen.Bild: Screenshot/TikTok

Auch Kosmetikartikel betroffen

Während Wasser bei 0,0 Grad beginnt zu gefrieren, ist der Gefrierpunkt von anderen Flüssigkeiten erst unter Null. So gefrieren die meisten Mineralwasser und Süssgetränke mit Kohlensäure bei etwa minus 5 Grad. Die meisten Biere gefrieren bereits ab minus 2 Grad. Dabei kommt es auf den Alkoholgehalt an. Es gilt: Je höher der Alkoholgehalt, desto tiefer der Gefrierpunkt. Bei Getränken mit einem Alkoholgehalt ab 20 Prozent liegt der Gefrierpunkt bei minus 10 bis minus 18 Grad.

So kann es aussehen, wenn man bei Minustemperaturen Mineralwasser auf dem Balkon lager.
So kann es aussehen, wenn man bei Minustemperaturen Mineralwasser auf dem Balkon lagert.Bild: Screenshot/TikTok

Auch bei Kosmetikartikeln wie Deo- oder Haarspray, die einen hohen Wasseranteil haben, kann es bei Frost zu Rissen oder Sprengungen der Flasche kommen. Bei Minustemperaturen – wie die Schweiz sie momentan erlebt – sollten darum sämtliche Produkte und Lebensmittel, die gefrieren könnten, nicht im Auto oder auf dem Balkon gelagert werden.

(sav)

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