Bis -30,3 Grad in der Schweiz – bald kommen Schnee und Sturm
Sogar die SBB hatten am Dienstagmorgen wegen der Kälte Probleme. Es kam zu zahlreichen Verspätungen. Kein Wunder, in Zürich wurde es minus 14,9 Grad kalt – damit war es der kälteste Morgen seit Januar 2021.
Im Vergleich zu La Brévine ist das aber schon fast warm. Dort wurde es nämlich in der vergangenen Nacht minus 30,3 Grad kalt – wie schon in der Nacht zuvor. In Samedan GR schlotterten die Menschen laut Meteonews bei minus 24,5 Grad, auf dem Ofenpass war es fast gleich kalt.
Im Flachland registrierte Val de Travers NE mit minus 18,7 Grad die tiefste Temperatur. Danach folgt Ebnat-Kappel SG mit minus 18 Grad und Welschenrohr SO mit 17,6 Grad. In Bern-Belpmoos wurde es minus 17 Grad kalt.
Noch mehr Schnee und starker Wind
Doch die Kälte ist bald ausgestanden. Dann kommt Bewegung ins Wettergeschehen. Gemütlicher wird es aber nicht. Am Mittwochmorgen wird es nochmals eisig kalt, am Nachmittag wird es dann zunehmend wolkiger.
In der Nacht auf Donnerstag gibt es dann eine neue Portion Schnee. Tagsüber bleibt es dann auch bewölkt und gelegentlich fällt weiterhin ein bisschen Schnee. Am Nachmittag nimmt der Niederschlag dann weiter zu, im Osten bis am Abend vor allem in Form von Schnee, im Westen gibt es in tiefsten Lagen Regen.
Orkanböen in den Bergen
Auch in den Bergen wird es dann wärmer, aber auch sehr windig. Richtig ungemütlich wird es aber am Freitag. In den Bergen wird es laut Meteonews stürmisch, auch Orkanböen sind stellenweise möglich. Gleichzeitig sinkt die Schneefallgrenze wieder in tiefere Lagen.
Wie es dann weitergeht, ist noch nicht ganz klar. Am Samstag könnte es bei windigen Verhältnissen erneut Schnee geben, bevor sich das Wetter am Sonntag vorübergehend beruhigt.
