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Wie Yoga und Meditation die mentale Gesundheit im Alter unterstützt

Wie Yoga und Meditation die mentale Gesundheit im Alter unterstützt

Auf Meditation schwören weltweit Millionen Menschen. Forschende haben nun untersucht, ob achtsamkeitsbasierte Praktiken Menschen mit kognitiven Einschränkungen helfen könnten.
10.03.2026, 19:2610.03.2026, 19:26

Mind-Body-Interventionen wie Meditation, Yoga, Atemübungen (Pranayama), Tai Chi oder Achtsamkeitsübungen richten sich nicht nur an jüngere Menschen, sondern stellen einen vielversprechenden Ansatz zur Förderung der psychischen Gesundheit älterer Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) oder Demenz dar.

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Bild: Shutterstock

Ein Forschungsteam hat analysiert, wie sich achtsamkeitsbasierte Methoden wie Meditation, Yoga oder Atemübungen auf die psychische Gesundheit von Menschen mit kognitiven Einschränkungen auswirken. Denn viele ältere Erwachsene mit leichter Demenz oder kognitiver Beeinträchtigung leiden zusätzlich unter Symptomen wie Depression, Angst, Einsamkeit und Stress.

Zwar waren die Ergebnisse heterogen, doch einige Studien zeigten positive Effekte in Aufmerksamkeit und Gedächtnis, insbesondere bei regelmässiger Teilnahme.

Ein wichtiges Ergebnis der Studie widerlegt einen verbreiteten Mythos: Meditation muss nicht stundenlang in völliger Stille praktiziert werden, um wirksam zu sein. Denn am besten wirkten Interventionen, die kurz und einfach gestaltet waren (unter einer Stunde). Hilfreich waren auch die Unterstützung durch Angehörige sowie klare Routinen und flexible Zeitpläne. Nicht untersucht wurde, welche Achtsamkeitspraktiken am effektivsten sind.

Paradigmenwechsel in der Gesundheitsvorsorge

Aufgrund dieser Erkenntnisse planen die Forschenden nun, technologiegestützte Interventionen zu entwickeln und in der Praxis, etwa in Pflegeheimen, zu testen. Dabei arbeiten sie eng mit mehreren Universitäten wie der Université de Montréal sowie der University of British Columbia und mehreren Gesundheitsbehörden zusammen. (cst)

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