Wissen
Schweiz

Ehemaliger Nasa-Forschungschef wird Professor an der ETH Zürich

Ehemaliger Nasa-Forschungschef wird Professor an der ETH Zürich

25.05.2023, 16:27

Der ehemalige Nasa-Forschungschef Thomas Zurbuchen wird Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETH Zürich). Das teilte die Hochschule am Donnerstag mit. Ab August werde der 55-Jährige als ETH-​Professor für Weltraumwissenschaft und -​technologie die Initiative ETH Zürich Space leiten.

NASA Associate Administrator for Science Thomas Zurbuchen answers a reporter s question during a media gaggle, on Wednesday, June 2, 2021, at NASA Headquarters Mary W. Jackson Building in Washington.  ...
Thomas Zurbuchen ist neu Professor an der ETH.Bild: www.imago-images.de

Der in Heiligenschwendi im Kanton Bern geborene Zurbuchen gilt laut ETH Zürich als einer der einflussreichsten Forscher der Welt. Er habe die Weltraumwissenschaft entscheidend mitgeprägt. Von 2016 bis 2022 war er Wissenschaftsdirektor der US-Raumfahrtbehörde Nasa.

«Der Raumfahrtsektor erfährt weltweit eine rasante Dynamik. Wir wollen sicherstellen, dass die Schweiz und Europa die neuen Chancen nutzen, wettbewerbsfähig bleiben und ihre internationale Sichtbarkeit erhöhen», sagte Zurbuchen in der Mitteilung zur neuen Funktion. Daneben werde er weiterhin international als Speaker und Berater tätig sein, weshalb er in einem 60-​Prozent-Pensum für die ETH Zürich arbeiten wird.

Laut ETH-Präsident Joël Mesot hat sich Zurbuchen «trotz zahlreicher Angebote von Top-​Universitäten aus der ganzen Welt für die ETH Zürich entschieden». Davon werde die Weltraumforschung in der Schweiz und in ganz Europa enorm profitieren. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Eine Haltestelle nur für Churchill – die kuriose Geschichte seines Bern-Besuchs
Im September 1946 wurde in Köniz eigens für den Bern-Besuch des britischen Kriegspremiers eine provisorische Bahnstation eingerichtet.
Am Montag, den 16. September 1946, kurz nach halb sechs Uhr abends, hielt der Rote Doppelpfeil mit Winston Churchill an Bord auf offener Strecke beim Gurtenbühl, zwischen den Stationen Bern-Weissenbühl und Wabern, an. Der Zug hatte in einer Rekordfahrt ohne Zwischenhalt von Pregny bei Genf her den Güterbahnhof Bern-Weyermannshaus erreicht und war dort auf die Strecke der Gürbetalbahn umgeleitet worden. Die internen Weisungen der Bahn liessen keinerlei Zweifel an der Wichtigkeit dieser Extrafahrt aufkommen. Unter Punkt 5 war zu lesen: «Für Zug 9051 muss unter allen Umständen ungehinderte Durchfahrt gewährleistet werden.» Im 1947 publizierten Abschlussbericht war ausserdem zu lesen, dass auf Anweisung der SBB-Generaldirektion keine Billett-Kontrolle im Zug gemacht worden sei.
Zur Story