Wissen
TV

«Game of Thrones»: Mathe-Nerds berechnen, wer wann stirbt (Achtung, keine Spoiler!)

«Game of Thrones»: Mathe-Nerds berechnen, wer wann stirbt (Achtung, keine Spoiler!)

19.04.2016, 14:1819.04.2016, 14:30
Tod geht oft mit Trauer einher. Auch bei GoT. Ohne jetzt spoilern zu wollen ...
Tod geht oft mit Trauer einher. Auch bei GoT. Ohne jetzt spoilern zu wollen ...
bild: hbo

Wer stirbt als nächstes in der Serie «Game of Thrones»? Studenten der Technischen Universität München (TUM) haben Programme entwickelt, die gestützt auf Internet-Recherchen berechnen, wie's weitergeht. Der Algorithmus hat bisher 74 Prozent der Todesfälle vorausgesagt.

Für die nächste Woche startende sechste Staffel sagt das Programm Theon Greyjoy eine 74-prozentige Todeswahrscheinlichkeit voraus. Der Schurke Ramsey Snow muss «nur» mit 64 Prozent Wahrscheinlichkeit über den Jordan. Auch die weltbewegende Frage, ob Jon Snow tot ist, beantworten die Studenten auf der Website.

Dort präsentieren die Informatik-Studierenden die wichtigsten der von verschiedenen Werkzeugen des maschinellen Lernens generierten Daten. Die Website analysiert auch, was die Fans auf Twitter über Hunderte von GoT-Charaktere sagen. Weiterhin programmierten die Macher auch eine interaktive Karte. Mit ihr können Fans die «Game of Thrones»-Welt erkunden und die Reisen der wichtigsten Figuren nachvollziehen.

Serien
Jetzt auf

Trailer zur sechsten Staffel

(sda/aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Wenn die KI das Ziel auswählt: Wie Algorithmen den Krieg verändern
Ob Iran, Gaza oder Ukraine: Künstliche Intelligenz entscheidet im Krieg zunehmend mit, was angegriffen wird. Das macht die Kriegsführung schneller, aber nicht unbedingt sicherer.
Der Irankrieg wurde von Beobachtenden als «KI-Krieg» bezeichnet, Israel nutzt KI zur Zielfindung in Gaza und in der Ukraine setzen beide Kriegsparteien zunehmend Drohnen mit autonomen Funktionen ein. KI ist also längst in der Kriegsführung angekommen. Dabei verändert sie nicht nur, wie Waffen eingesetzt, sondern zunehmend auch, wie Angriffsziele ausgewählt und militärische Entscheidungen getroffen werden. Schauen wir uns an, was dies bedeutet.
Zur Story