Zwischen Witikon und dem Klusplatz macht die Strasse eine gefährliche Kurve. Die Haarnadelkurve, auch «Schlyfi» genannt, forderte in den letzten Jahren viele Verletzte und 2020 sogar zwei Todesopfer. Nachdem die Fahrer auf der abschüssigen Strecke stürzten und sich tödliche Verletzungen zuzogen, handelte die Stadt.
Die Masten am Strassenrand wurden darauf mit orangen Matten ummantelt. Zusätzlich markieren Absperrbänder die Laternenpfähle. Für Velofahrerinnen und Velofahrer sind diese Massnahmen noch nicht ausreichend, wie «20 Minuten» schreibt.
«Nach dem letzten tödlichen Unfall wurden diese mit Matten – wie auf der Skipiste – eingekleidet, aber bei einem Sturz mit hoher Geschwindigkeit bleibt der Aufprall potentiell tödlich», so die Verantwortlichen hinter der Petition «Abbau der Todespfosten».
Am Freitag hat das Tiefbauamt einen Plan präsentiert, wie die «Todeskurve» entschärft werden soll. Dazu gehört unter anderem das Versetzen der Masten und der Stützmauer. Von der Aussenseite sollen diese auf die Kurveninnenseite versetzt werden. Weiter soll auf beiden Seiten Schutzbepflanzung mögliche Stürze abzufedern. Ausserdem ist ein abgesetzter Veloweg geplant.