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«Guardians of the Galaxy»-Regisseur James Gunn gefeuert

FILE - In this Nov. 11, 2017 file photo, filmmaker James Gunn arrives at the 9th annual Governors Awards in Los Angeles. Gunn has been fired as director of “Guardians of the Galaxy 3” because of old t ...
Disney kündigt die Zusammenarbeit mit James Gunn auf wegen jahrealter Tweets. Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/Invision

Wegen jahrealter Tweets: «Guardians of the Galaxy»-Regisseur James Gunn gefeuert

21.07.2018, 07:0831.07.2018, 18:58

Vor Jahren verfasste Twitter-Einträge haben den Regisseur der Filmreihe «Guardians of the Galaxy», James Gunn, den Job gekostet. Disney feuerte den 51-Jährigen am Freitag, weil dieser im Kurznachrichtendienst Witze über Vergewaltigungen und Pädophilie gemacht hatte.

Die meisten der von seinem Arbeitgeber beanstandeten Twitter-Einträge stammen aus den Jahren 2008 bis 2011 und waren von der konservativ ausgerichteten Nachrichtenseite «Daily Caller» ans Licht geholt worden. Die Seite rief zur Entlassung des erklärten Gegners von US-Präsident Donald Trump auf.

«Die beleidigenden Haltungen und Aussagen, die auf James' Twitter-Seite entdeckt wurden, sind nicht zu rechtfertigen und widersprechen den Werten unseres Filmunternehmens», erklärte Disney-Chef Alan Horn in einer Stellungnahme, die von vielen US-Medien aufgegriffen wurde. Gunn sagte dem Branchenmagazin «Hollywood Reporter» daraufhin, er bedauere seine Tweets und übernehme die volle Verantwortung für deren Inhalt.

Am Donnerstag hatte der US-Regisseur auf Twitter eingeräumt, er habe damals bewusst provozieren und Tabus brechen wollen, um Reaktionen zu erzeugen. «Ich will damit nicht sagen, dass ich besser (geworden) bin», erklärte Gunn, «aber ich bin ganz, ganz anders als noch vor einigen Jahren».

Gunn hatte bei den ersten beiden Teilen der Superhelden-Reihe Regie geführt. Offen ist, wer nun an seiner Stelle die Verantwortung für den dritten «Guardians of the Galaxy»-Teil übernimmt, der 2020 fertiggestellt werden soll. (sda/dpa)

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