DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Einsamer Fan im Letzigrund: Auch in den anderen Stadien wird es viele leere Plätze geben.
Einsamer Fan im Letzigrund: Auch in den anderen Stadien wird es viele leere Plätze geben.Bild: keystone

Liga lässt in den letzten zwei Super-League-Runden des Jahres keine Gästefans zu

Aufgrund der epidemiologischen Lage in der Schweiz verschärft die Swiss Football League ihr Schutzkonzept. Bis zur Winterpause sind in der Super League und in der Challenge League keine Gästefans zugelassen.
08.12.2021, 15:3008.12.2021, 15:59

Auswärtsfans würden zumeist in hoher Anzahl in Extrazügen an die Auswärtsspiele reisen, schreibt die SFL. Dies sei in der heutigen epidemiologischen Situation nicht mehr zu verantworten.

In der Mitteilung der Liga wird aber auch auf das Konfliktpotenzial hingewiesen, das es durch die Anwesenheit zweier Fanlager geben kann. In den vergangenen Runden sei es im Umfeld der Spiele wiederholt zu Ausschreitungen von Personen gekommen, welche den jeweiligen Gastklubs zuzuordnen waren. Die SFL schreibt: «Dies forderte die Heimklubs und die Polizei in einem hohen Masse und ist in der aktuellen pandemischen Lage nicht mehr vertretbar.»

Die Schweiz befinde sich in einer sehr angespannten epidemiologischen Lage, heisst es in der Mitteilung der Liga weiter. In ihrem neuesten Bericht schreibe die wissenschaftliche Taskforce des Bundes, in der aktuellen Lage bestehe ein hohes Risiko, den kritischen Schwellenwert für die Belastung der Intensivpflegestationen zu überschreiten. Um eine Überlastung zu vermeiden, sei eine starke und schnelle Reduktion der Ansteckungen nötig.

2G-Regel ein Thema

«Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Tagen und Wochen weitere verschärfende Massnahmen beschlossen werden, die auch Veranstaltungen wie Fussballspiele betreffen werden», so die SFL. Sie setze sich diesbezüglich intensiv mit einer 2G-Anforderung auseinander. Die Schweizer Eishockey-Liga hat die 2G-Regel bereits beschlossen: Ins Stadion kommt nur, wer vollständig geimpft oder kürzlich von einer Coronaerkrankung genesen ist.

Ziel: Keine Geisterspiele mehr

Für die Fussball-Liga ist es der Versuch, weitergehende Kapazitätsbeschränkungen zu verhindern. Diese würden die Klubs wirtschaftlich in grosse Bedrängnis bringen, schreibt die SFL. «Sie wären auch aus gesellschaftlichen Gründen nur als Ultima Ratio von Bund oder Kanton zu verfügen.»

Der Ausschluss von Gästefans gilt zunächst bis Ende Jahr. In der Winterpause werde man die epidemiologische Lage im Detail verfolgen, so die SFL. Man stehe dabei in engem Kontakt mit den Behörden. (ram)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das Schweizer Covid-Zertifikat auf dem Smartphone

1 / 23
Das Schweizer Covid-Zertifikat auf dem Smartphone
quelle: keystone / anthony anex
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Diese Medikamente braucht ein Covid-Patient auf der Intensivstation

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

34 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Saltolito
08.12.2021 15:24registriert Dezember 2021
Da pendeln jeden Tag hunderttausende Menschen und die KKJPD verwendet eine Extrazugfahrt als Argument. Auch sind Konfrontationen doch sehr viel wahrscheinlicher, wenn die Kurven vor den Stadien verweilen und auch der Aufwand der Polizei ist ein vielfaches höher. An Lächerlichkeit kaum zu überbieten..!
10111
Melden
Zum Kommentar
avatar
Nummer 29
08.12.2021 15:24registriert April 2016
"Auswärtsfans würden zumeist in hoher Anzahl in Extrazügen an die Auswärtsspiele reisen"
Ach welch Glück! Anstatt am Freitag Abend im vollen Extrazug zu sitzen kann ich jetzt den Zug nach Zürich nehmen um in einen Club zu gehen. Erfahrungsgemess sind die Züge Richtung Zürich am Freitag Abend auch immer menschenleer!

*Ironie Off*
709
Melden
Zum Kommentar
avatar
pnao
08.12.2021 15:13registriert Juli 2014
Ganz sicher wegen der Pandemie klar...
Peinlich wie man sich vor Bern/Nause verbiegt.
7316
Melden
Zum Kommentar
34
Darum könnte sich Barça Lewandowski trotz des riesigen Schuldenbergs leisten
Der FC Barcelona wirbt intensiv um Bayern-Superstar Robert Lewandowski. Die Katalanen sollen bereits ein konkretes Angebot für den polnischen Torjäger abgegeben – trotz Schulden in Milliarden-Höhe.

Der FC Barcelona schiebt einen Schuldenberg von rund 1,35 Milliarden Euro vor sich hin. Zwar haben die Katalanen zuletzt einen Sponsoren-Deal mit dem Musik-Streamingdienst «Spotify» an Land gezogen, der ihnen 75 Millionen Euro pro Jahr beschert, und zu Beginn des Jahres für die Umschuldung bei der US-Bank Goldman Sachs einen neuen 10-Jahres-Kredit in Höhe von 600 Millionen Euro aufgenommen. Da der geplante Verkauf von 49 Prozent an den klubeigenen Barça Studios sowie der Merchandising-Abteilung und 10 Prozent der audiovisuellen Rechte an das Finanzunternehmen CVC noch nicht über die Bühne gegangen ist, bleibt die finanzielle Lage des Klubs aber weiterhin prekär.

Zur Story