Schweiz
Schule - Bildung

Kanton Jura verbietet ab Februar Handys an Schulen

smartphone handy schule
Der Kanton Wallis oder Aargau haben bereits ähnliche Regeln eingeführt. Bild: Shutterstock

Kanton Jura verbietet ab Februar Handys an Schulen

13.08.2025, 13:2913.08.2025, 13:29

Im Kanton Jura werden ab Februar 2026 private Smartphones und Smartwatches an den Schulen verboten, wie dieser am Mittwoch bekanntgab. Künftig sollen nur noch von den Schulen bereitgestellte digitale Geräte verwendet werden dürfen.

Andere Kantone wie Wallis und Aargau kennen bereits ähnliche Regelungen. Das Thema wird auch schweizweit und international immer wieder diskutiert.

Im September sollen die Schülerinnen und Schüler in den 11. Klassen einer Evaluation ihrer digitalen Kompetenzen unterzogen werden, wie der Kanton Jura ankündigte. Sie seien die erste Generation, die seit der siebten Klasse strukturieren Digitalunterricht genossen habe.

Das Verbot sei Teil eines Aktionsplans zum digitalen Umfeld. Es gehe nun darum, den Unterricht auf Themen wie Cybersicherheit, Nachhaltigkeit und digitale Arbeitsumgebungen auszuweiten. Zudem gehe es auch um künstliche Intelligenz. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Neue Banknoten für die Schweiz
1 / 14
Neue Banknoten für die Schweiz

Konzept A: «Lebenswelten»

quelle: neuebanknotenserie.ch
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Wale und Delfine spielen miteinander
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Tamedia entlässt seine Marken – und Google profitiert
41 Mitarbeitende müssen bei Tamedia gehen. Einige von ihnen haben sich längst eine eigene Reichweite aufgebaut. Davon könnten nun ausgerechnet die Tech-Konzerne profitieren.
«Mich hat es auch erwischt.» Diesen Satz vernahm man in den vergangenen Tagen mehrfach von «Tages-Anzeiger»-Journalisten auf den sozialen Medien. 41 Mitarbeitende hat Tamedia diese Woche entlassen. Bemerkenswert ist, wie offenherzig einige mit ihrer Kündigung umgehen. So schreibt etwa die entlassene Literaturchefin Nora Zukker auf Instagram: «Einerseits bin ich fassungslos und andererseits überrascht es mich dann doch nicht so sehr.» Die Kündigung erfolge aus wirtschaftlichen Gründen, die Kultur werde weggespart.
Zur Story