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Bahnstrecke zwischen Yverdon und Lausanne wegen Sabotage unterbrochen

Bahnstrecke zwischen Yverdon und Lausanne wegen Sabotage unterbrochen

09.10.2026, 16:0709.10.2026, 16:11
Des policiers vaudois pilotent un drone proche de l'emplacement ou des cables ont brules entre la gare CFF d'Eclepens et l'entree des tunnels d'Eclepens ce vendredi 9 octobre 2026  ...
Polizisten untersuchen die Schadensstelle.Bild: Keystone

Die Bahnstrecke zwischen Yverdon-les-Bains und Lausanne ist wegen eines Kabelbrands seit Freitagmorgen unterbrochen, wie aus einer Medienmitteilung der SBB hervorgeht. Gemäss ersten Erkenntnissen der Polizei scheint ein Sabotageakt die Ursache des Brandes zu sein.

Gegen 3 Uhr morgens brannte auf Höhe Eclépens zwischen Yverdon und Lausanne ein Kabelkanal am Gleisrand. Die betroffenen Kabel seien für die Kontrolle der Bahnanlagen in der Region nötig, so die SBB. Aufgrund der entstandenen Schäden ist der gesamte Zugverkehr zwischen Cossonay-Penthalaz und Chavornay seither vollständig unterbrochen.

Erste Untersuchungen der Polizei ergaben, dass wohl ein Sabotageakt zum Brand geführt hatte. Seit Freigabe des Schadensplatzes gegen 10 Uhr morgens arbeiten rund 100 SBB-Mitarbeitende daran, den Bahnbetrieb wieder möglich zu machen. Die Störung dauert voraussichtlich bis Sonntagmorgen (11. Oktober). Die SBB verurteilen solche Vorfälle aufs Schärfste und erstatten Anzeige gegen Unbekannt, heisst es in der Mitteilung.

Angepasstes Konzept

Die Fernverkehrszüge IC5 und IC51 werden zwischen Yverdon-les-Bains und Cossonay-Penthalaz durch Busse ersetzt; die RER Vaud R1 und R2 werden zwischen Chavornay und Cossonay-Penthalaz durch Busse ersetzt. Zudem ersetzen rund 20 Ersatzbusse die ausfallenden Züge; es ist mit einer längeren Fahrzeit von mindestens 30 Minuten zu rechnen.

Reisenden, die zwischen Genf/Lausanne und der Deutschschweiz reisen, empfehlen die SBB, via Bern zu fahren. Zudem verkehren ab Mitte des Nachmittags Pendelzüge zwischen Lausanne und Yverdon-les-Bains.

Wer am Samstag zwischen dem Jurabogen und Genf in die Ferien fahren will, soll eine Stunde mehr Fahrzeit einplanen, da auf der Strecke auch noch Unterhaltsarbeiten durchgeführt werden. Weiter werden Ersatztransporte organisiert. Für Fahrten zwischen Biel/Solothurn und der Genferseeregion ist die Route via Bern vorzuziehen.

Die SBB empfehlen ihren Kundinnen und Kunden, vor Antritt der Reise den Online-Fahrplan unter www.sbb.ch zu konsultieren. Rund 40 Kundenlenkerinnen und Kundenlenker stehen an den Bahnhöfen zur Verfügung, um den Reisenden Auskünfte zu erteilen. Zudem sind die Mitarbeitenden des SBB Contact Centers telefonisch unter 0848 44 66 88 (0.08 Franken/Min.) rund um die Uhr erreichbar.

(cpf, ergänzt mit Material der Medienmitteilung SBB)

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