Wieder 13 Schalter weniger: SBB schliessen weitere Reisezentren
Ab Januar schliessen die SBB weitere 13 Schalter an kleineren Bahnhöfen. Sie werden ersatzlos auf Selbstbedienung umgeschaltet, wie «Blick» anhand regionaler Medienmitteilungen schreibt.
Betroffen sind die Reisezentren in Arbon TG, Brunnen SZ, Döttingen AG, Frick AG, Genève-Eaux-Vives GE, Laufen BL, Oensingen SO, Rotkreuz ZG, Schönbühl Einkaufszentrum LU, St. Margrethen SG, Stein am Rhein SH, Uznach SG und Ziegelbrücke GL.
Abwegig ist der Schritt nicht. 97 Prozent aller Billette werden derzeit über Selbstbedienung bezogen; 85 Prozent davon digital via App oder Website. Damit ist der Anteil der Tickets, die am Schalter bezogen werden, seit 2019 noch einmal stark zurückgegangen: Damals kauften noch 10 Prozent der Kundinnen und Kunden ihre Billette in einem bedienten Reisezentrum.
Die Anzahl bedienter Verkaufsstellen der SBB ist in den vergangenen zwanzig Jahren massiv gesunken. 2005 gab es in der Schweiz noch 262 bediente SBB-Verkaufsstellen. Per 1. Januar 2027 sind es noch 102.
Dennoch bleibe die persönliche Beratung ein wichtiger Bestandteil des Angebots, heisst es von den SBB. Auch die Angestellten sollen ihre Stellen nicht verlieren, sondern lediglich in andere Reisezentren versetzt werden. Zu Entlassungen kommt es gemäss SBB nicht. (leh)
