Besserer Empfang für Reisende: SBB erneuern Flotte der Zürcher S-Bahn
Die SBB erneuern die S-Bahnen der zweiten (seit 2006 im Einsatz) und der dritten Generation. Die ersten modernisierten Doppelstock-Triebzüge (DTZ) der zweiten Generation sind bereits seit rund einem Jahr im Einsatz.
Die Züge der zweiten Generation bestehen aus 61 DTZ des Zugherstellers Siemens und stehen seit 2006 im Einsatz für die Zürcher S-Bahn. Ab 2012 ergänzten 69 Regio-Dosto von Stadler Rail als dritte Zuggeneration die Flotte der Zürcher S-Bahn.
Ergänzend erneuern die SBB auch die 24 IR-Dosto des Fernverkehrs, die technisch zur gleichen Fahrzeugfamilie gehören wie die Regio-Dosto-Züge der Zürcher S-Bahn. Der erste Prototyp IR-Dosto verkehrt ab Winter 2027. Die Erneuerung der Züge erfolgt schrittweise und findet im Werk Olten statt.
Beide Flotten waren ursprünglich für 25 Jahre Nutzungsdauer ausgelegt. Mit der Erneuerung verlängern die SBB die Einsatzdauer auf 32 Jahre. Die DTZ werden Ende der 2030er-Jahre durch neue Züge ersetzt, die Regio-Dosto in den 2040er-Jahren. Die Fahrzeuge der ersten Generation werden in den 2030er-Jahren durch neue Züge von Siemens ersetzt.
Besserer Empfang für Reisende
Die Innenräume werden mit neuen Bodenbelägen und Sitzpolstern, LED-Beleuchtung und verbesserter Beschriftung aufgewertet. Dank «mobilfunkdurchlässiger Scheiben» soll der Empfang im Zug für die Fahrgäste verbessert werden, heisst es von den SBB weiter.
Für die Erneuerung investieren die SBB, der ZVV, die Kantone Aargau, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Schwyz, Thurgau und Zug sowie der Bund insgesamt rund 500 Millionen Franken. (ome)
