China
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epa07621581 The Chinese national flag and surveillance cameras are seen on Tiananmen Square in Beijing, China, 30 May 2019 (issued 03 June 2019). This year, 04 June 2019 marks the 30th anniversary of the 1989 Tiananmen Square protests. Between 15 April and 04 June 1989, students, intellectuals, and activists engaged in a series of demonstrations against the Chinese Communist Party where the subsequent military crackdown by authorities caused a vast number of civilians' deaths and injuries. China's Defence Minister Wei Fenghe defended the crackdown saying on 02 June 2019 at the Shangri-la Dialogue in Singapore that it was necessary to ensure the country's stability and development. While the rapid development of the economy has radically changed Chinese society and improved the standard of living for the majority of population since 1989, it comes at a price of increasing government surveillance, censorship and control in the name of 'maintaining stability'.  EPA/HOW HWEE YOUNG  ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Bild: EPA/EPA

Wenn dir die chinesische Polizei diese App installiert, hast du ein Problem

Wer auf dem Landweg in die chinesische Provinz Xinjiang einreist, wird von der chinesischen Grenzwache ausspioniert. Bei der Einreise wird heimlich eine Überwachungs-App aufs Handy geladen.

Julian Wermuth
Julian Wermuth



Um welche App handelt es sich?

Bild

Es ist die App rechts oben im Bild. bild: screenshot guardian

Die App heisst «Fengcai» – zu Deutsch etwa «sammelnde Honigbienen». Ein Tourist entdeckte sie nach der Einreisekontrolle auf seinem Handy und wurde argwöhnisch: «Wir dachten zuerst, es handle sich um einen GPS-Tracker», sagte er gegenüber dem «Guardian».

Wie kommt die App aufs Handy?

Die chinesischen Grenzbeamten verlangen von Einreisenden die Herausgabe und Entsperrung des Mobiltelefons. In einem separaten Raum wird dann die App installiert. Die Besitzer der Handys werden aber darüber nicht ausdrücklich informiert. Alle bestätigten App-Installationen befanden sich auf Android-Handys.

Was macht die App?

Die App greift auf folgende Informationen zu:

Die App sendet diese Daten an Computer der chinesischen Grenzpolizei. Zudem gleicht die App auf dem Mobiltelefon sämtliche Inhalte mit einer Liste mit über 73'000 Dateien ab, welche auf einer schwarzen Liste stehen. Die meisten dieser Dateien stehen im Zusammenhang mit islamistischer Propaganda und Terrorismus. Aber auch aus europäischer Sicht harmlose Inhalte wie etwa Dokumente über Taiwan, Tibet oder den Dalai Lama werden gelistet.

Falls ein Reisender eine der indizierten Dateien einmal auf dem Handy gespeichert hat, löst die App einen Alarmton aus, der die Grenzwachen warnt.

Wer ist davon betroffen?

Grundsätzlich alle Touristen oder Geschäftsleute, die in die autonome chinesische Provinz Xinjiang von Kirgisistan aus einreisen. Xinjiang ist überwiegend muslimisch und wird von der chinesischen Zentralregierung seit Jahren überwacht.

Bild

Die rot eingefärbte Fläche stellt die Provinz Xinjiang dar. bild: wikimedia

Xinjiang wird mehrheitlich von Turkvölkern wie den Uiguren bewohnt. Die innenpolitische Lage ist brisant, weil der starke Zuzug von Han-Chinesen ethnisch-religiöse Spannungen entstehen lässt.

Seit längerem ist bekannt, dass die Bewohner Xinjiangs von der chinesischen Regierung mittels Apps überwacht werden, sagt Maya Wang von Human Rights Watch zum Guardian. Neu ist, dass nun offenbar auch sämtliche Ausländer, die über den Landweg einreisen, ebenfalls durchleuchtet werden.

Wie kam die Sache ans Licht?

Deutsche Touristen brachten ihre Handys zu Reportern der «Süddeutschen Zeitung» und «NDR». In Zusammenarbeit mit dem «Guardian», der «New York Times» und «Vice Motherboard» und unter Mithilfe von IT-Experten von der Ruhr-Universität Bochum nahmen sie die App auseinander und analysierten den Code. Es sei das erste Mal, dass eine chinesische Überwachungssoftware entschlüsselt werden konnte, schreibt die «Süddeutsche Zeitung».

Was sagt China dazu?

Bisher nichts. Die an den Recherchen beteiligten Zeitungen versuchten, eine Erklärung von der chinesischen Regierung zu erhalten, allerdings vergeblich. In der Vergangenheit rechtfertigte China aber die Massenüberwachung in Xinjiang damit, dass sie die Sicherheitslage in der Region massiv verbessert habe.

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122Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nony 04.07.2019 12:45
    Highlight Highlight Was soll die Aufregung? Ein grosser Teil der schweizer Bevölkerung weiss ganz genau, dass die EU ein böser Moloch ist, wohingegen China so unverdächtig und lieb, dass man unbedingt einen BR zum kuscheln dorthin geschickt hat. Schliesslich hat man ja nichts zu verbergen.
  • Avenarius 04.07.2019 12:40
    Highlight Highlight Also die machen das gleiche wie Google :-) Sowas!
  • koala 04.07.2019 08:38
    Highlight Highlight Man braucht gar keine zusätzliche App, um ausspoioniert zu werden. Die Hintertüren von Android sind ja durchgehend geöffnet.

    Noch ein interessanter Input: Ich war letzten Herbst in Nordkorea und weder mein Gepäck noch Smartphone wurde kontrolliert. Viele Länder sind heillos überfordert mit der Menge an Daten die sie kontrollieren wollen.

    Nicht in China, dort wird perfide und hocheffizient jedes Individuum überprüft und eingeschätzt. Der eigentliche Skandal jedoch ist doch, wie Minderheiten wie die Uiguren und Turkmenen im Nordwesten Chinas unterdrückt und durch die Behörden gleichgeschaltet
  • Fernrohr 04.07.2019 08:23
    Highlight Highlight Hat noch irgendwer Lust ein Huawei zu kaufen?
  • theluke 03.07.2019 23:05
    Highlight Highlight verstehe ich schon, dass die nicht wollen, dass wir informationen über die 2 genozide in tibet und xinjang nach aussen bringen oder mit menschen dort kontakt pflegen. wer fragen zu dem thema hat, kann gerne auf mich zukommen.
  • SGR 03.07.2019 22:01
    Highlight Highlight Lasst doch einfach eure Smartphones zu Hause wenn ihr in die Ferien fahrt und geniesst das Land, das ihr bereist, für euch und nicht für eure Bekannten, Verwandten, Friendlist, Follower usw.
    Und das Problem mit dem ausspioniert zu werden ist auch gelöst.
  • Matrixx 03.07.2019 19:19
    Highlight Highlight Ich versteh das Problem nicht ganz...
    Man kann Downloads aus unbekannte Quellen ausschalten und die Einstellungen passwortschützen...
    Und wenn sie dann eine App installieren wollen, brauchen sie dich, und du weisst es dann auch, dass sie etwas installieren...
    • Nony 04.07.2019 12:55
      Highlight Highlight Sorry Matrixx, aber anders als dein Profilbild und dein Name erwarten lassen, scheinst du auch sonst einiges nicht zu verstehen. Die Beamten nehmen dir dein Handy ab und sorgen dafür, dass du es für sie entsperrst. Solltest du noch sonstige Sperren installiert haben, werden sie dich sicherlich mit ausgesuchter Höflichkeit darum bitten auch diese zu entfernen. Danach wird man dir in aller Ruhe installieren, was immer man will und gleichzeitig sämtliche Daten auslesen. Aber ist ja sicher nicht so schlimm. Du bist ja sicher viel cleverer als so ein paar chin. Nerds. Hast ja Matrix gesehen.
    • Matrixx 04.07.2019 16:19
      Highlight Highlight @Nony
      Wenn mich jemand höflich darum bittet, das Installieren von Apps aus unsicheren Quellen zu aktivieren, dann weiss ich sehr wohl, was er dann macht.
      Dann wird man nicht von irgendwelchen Apps überrascht 😉
      Aber dem Artikel nach zu urteilen ist es Gang und Gäbe, dass irgendwelche fremden Menschen Apps auf Handys installieren, ohne das es der Besitzer weiss.
      Das ist beunruhigend.
      Vielleicht sollte ich das auch mal probieren...
  • roebix3 03.07.2019 18:58
    Highlight Highlight Zu sagen, man braucht keinen Datenschutz, weil man nichts zu verbergen hat, ist dasselbe, wie wenn man sagt: ich brauche keine freie Meinung, denn ich habe sowieso nichts zu sagen.
  • Ass 03.07.2019 18:56
    Highlight Highlight Das darf ja unser Staat auch und dieser hat sogar die Bevölkerung gefragt!
  • Magnum 03.07.2019 18:15
    Highlight Highlight Mit diesem Unrechtsregime in China sollte man keine Geschäfte machen. Denn das dient ihm lediglich zur Legitimation. Diese Dreistigkeit, eine Spionage-App auf den Smartphones von Einreisenden zu installieren, macht mich einfach nur sprachlos. Ich bin schon über 20 mal in Taiwan, das zum Glück KEIN Teil von China ist, eingereist. Und ich habe noch nie so einen anmassenden Mist erlebt.

    Und für alle Whatboutism-Helden: Auch bei der Einreise in die USA im April 2017 wurde weder nach dem Smartphone noch nach Socialmedia-Aktivitäten gefragt.
    • Alnothur 04.07.2019 14:22
      Highlight Highlight "Und für alle Whatboutism-Helden: Auch bei der Einreise in die USA im April 2017 wurde weder nach dem Smartphone noch nach Socialmedia-Aktivitäten gefragt." - Stimmt, weil die USA die Daten eh schon haben, Google und Apple sei dank.
    • Magnum 04.07.2019 18:41
      Highlight Highlight Wie gesagt: Whataboutism-Helden.
      Bin im April 2017 nach 2min an der Immigration durchgewinkt worden - keine Fragen nach Socialmedia-Aktivitäten, kein Herausrücken von Laptop oder Smartphone, nichts.
      Und das, obwohl ich auf Socialmedia den Präsidenten dieses Landes in aller angebrachten Härte kritisiert habe, immer wieder. Kann man in China glatt vergessen, und wohl in nicht allzu ferner Zukunft auch in Hong Kong, leider. Das Regime in Peking sollte isoliert werden für seine dreisten Verletzungen der Menschenrechte. Tut aber keiner, der Schotter soll ja rollen.
  • Raphael Stein 03.07.2019 17:29
    Highlight Highlight Ich hab null Problem mit der App. Die wird seit über einem Jahr jedem hier geladen. Bloss nützt die niemandem, da null Kommunikation auf diesem Handy stattfindet.
  • Patho 03.07.2019 16:56
    Highlight Highlight Und genau deswegen hat man immer ein altes Tastenhandy dabei mit einer halbwegs lokalen SIM dabei, welches man bei Kontrollen (oder Diebstälen) aushändigen kann... Viel Spass beim durchforsten meines so gut wie leeren Handys. Gilt übrigens auch bei der Einreise in die USA, die nehmen sich auch allerhand Rechte und Freiheitenlan der Grenze...
    • Karl Marx 03.07.2019 21:30
      Highlight Highlight Man kann das Handy vor der Einreise auch zurücksetzen und danach wieder ein OTA Backup einspielen.
  • AdvocatusDiaboli 03.07.2019 16:34
    Highlight Highlight Freihandelspartner der Schweiz, btw.
    • chicadeltren 03.07.2019 18:38
      Highlight Highlight Nun, den Regierungen geht es eh immer gut, die können sich ja nehmen was sie brauchen. Unter Handelsembargos leidet daher immer nur die normale Bevölkerung...
    • theluke 03.07.2019 23:08
      Highlight Highlight ja ohne china gehts leider nicht mehr. wer nicht arm werden will muss mitziehen. es ist traurig aber leiderso. die usa hat nach den kriegen das selbe gemacht.
  • aglio e olio 03.07.2019 16:34
    Highlight Highlight Wird Zeit, dass die Chinesen mal aufbegehren. Das kann man doch nicht gutheissen.
    • Wander Kern 03.07.2019 19:53
      Highlight Highlight Oh Mann... dieser eurozentristische Ansatz bringt uns eben genau nicht weiter.
    • Balois 03.07.2019 22:12
      Highlight Highlight Um dann mit dem Panzer überfahren zu werden?
    • aglio e olio 04.07.2019 08:24
      Highlight Highlight Was gibt's sonst noch für Möglichkeiten? Die totale Überwachung hinnehmen? Externe Einmischung?
      Sollte das ein Modell für die Zukunft sein?
      Ich finde, nur die Chinesen selbst können dem etwas entgegensetzen. Ich glaube auch nicht, dass die Mehrheit dieses System gutheisst.
      Liege ich mit dieser Ansicht daneben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paraflüger 03.07.2019 16:20
    Highlight Highlight Die App wird noch ein kleineres Übel zu sein. Es gibt einen guten Grund, weshalb die Leute in HongKong auf die Strasse gehen.
    https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/ein-ueberwachungsstaat-wie-bei-george-orwell-nein-nein-das-ist-viel-konsequenter-und-intensiver-als-bei-orwell-ld.1492616
    • theluke 03.07.2019 23:09
      Highlight Highlight die hong konger wissen schon wovon sie angst haben. denen würds genau gleich ergehen wie den tibetern und uiguren.
  • franzfifty 03.07.2019 16:19
    Highlight Highlight ...oder einfach Facebook benutzen. Gleiche Funktion
  • Mutbürgerin 03.07.2019 16:03
    Highlight Highlight Ich möcht nicht wissen, was die Chinesen alles in den Hotelzimmern etc. installieren.
    • Wander Kern 03.07.2019 19:31
      Highlight Highlight Keine Angst, niemand will Ihnen beim Kacken zusehen.
    • theluke 03.07.2019 23:10
      Highlight Highlight bei uns in lhasa waren es 3 mikros und 1 kamera. das war vor bald 10 jahren.
  • Domino 03.07.2019 16:01
    Highlight Highlight Wo kann man die app herunterladen?
    • Caissa15 03.07.2019 17:21
      Highlight Highlight Sehr witzig
    • Luchs 03.07.2019 21:32
      Highlight Highlight Verstehen die auch Walliserdeutsch?
  • Denk-mal 03.07.2019 15:28
    Highlight Highlight @Arts
    Machst du Spass oder bist du naiv? Du musst unbedingt mal dieses Video ansehen. Im Grunde machen's die Chinesen auf eine feinere Art wie Stalin, etwas hintertriebener..

    Play Icon

  • Muert Azul 03.07.2019 15:23
    Highlight Highlight Ist doch praktisch die Überwachung. Wenn ich nicht mehr weiss wie das Restaurant hiess, wo ich letzten September essen war, gebe ich eine 'google timeline' im Browser ein.
    • theluke 03.07.2019 23:11
      Highlight Highlight voll xD und wer huwaei handys besitzt hat die china app vorinstalliert.
  • Denk-mal 03.07.2019 15:21
    Highlight Highlight Ich wiederhole mich, seit es Watson gibt. Alles was von China kommt, boykottieren. Nicht hinfliegen. Außer dies, was wir nicht beeinflussen können, alle Teile welche in elektronischen Geräten verbaut sin. Ich liebe es, wie sich die jungen HongkongerInnen wehren. Auch wenn's den Tell nicht gegeben hat. Die da drüben wehren sich wie bei Geßler, das Grüßen an den Hut und das ist gut so! Die Kommunisten bleiben was sie sind: Unterdrücker der Freiheit und des Individuums. Wer nun blitzt ist Kommunist oder Chinese:-)
    • Hallosager 03.07.2019 16:25
      Highlight Highlight Kommunismus in den bisherigen Formen (Sowjet Union, China, etc.) waren nie wirklicher Kommunismus :-)
      Das war/ist unterdrückender Faschismus wie bei den Nazis, Nordkorea usw. :-)
    • aglio e olio 03.07.2019 16:31
      Highlight Highlight Bin weder Kommunist noch Chinese. Den Blitz gibt's dennoch weil hohler Kommentar.
      Wo bitte bekomme ich denn in Zukunft meine Playstation her?
      Und vom Kommunismus hat sich China längst verabschiedet wie die SVP vom Volk. 😉
    • Wander Kern 03.07.2019 19:23
      Highlight Highlight Ich habe Freunde dort und die besuche ich weiterhin.
  • Gringoooo 03.07.2019 15:10
    Highlight Highlight "Ich hab ja nichts zu verbergen"
    • atmo 03.07.2019 18:24
      Highlight Highlight Du meinst, es ist nicht so schlimm, weil du ja sowieso nichts zu sagen hast.
      Andere haben aber etwas zu sagen, das der Regierung vielleicht nicht passt, und das die Regierung so auch unterdrücken kann, weil es so ignorante Leute wie dich gibt!
    • Gringoooo 04.07.2019 19:05
      Highlight Highlight 😂🤦
  • Bijouxly 03.07.2019 15:06
    Highlight Highlight Das ist bei meinem Huawei schon vorinstalliert 🤔 Habe es gelöscht.
    • Easypeasy 03.07.2019 22:32
      Highlight Highlight Wie heisst sie auf deutsch?
    • Bijouxly 04.07.2019 10:04
      Highlight Highlight Nur "Speicher". Das Icon sieht genau gleich aus.
  • p4trick 03.07.2019 15:03
    Highlight Highlight Das ist nichts neues mit China oder?
    Wer da unbedingt hin will, nimmt am besten ein Handy und Laptop mit das absolut keine Daten drauf hat. Chromebook eignet sich da sehr gut, einfach einen neuen fiktiven Gmail account einloggen und einloggen, beim Android dasselbe. Für die Kommunikation ausschliesslich via OpenVPN auf port 443 auf irgend einem VPS ausserhalb China. Und nein, nicht so ein drecks VPN die sie euch allen um die Ohren hauen.
  • Myk38 03.07.2019 14:59
    Highlight Highlight Aber sie ist auch wahnsinnig gut versteckt 🧐. Nicht schlecht.
  • Score 03.07.2019 14:49
    Highlight Highlight Wären wie mal wieder beim Thema "wer nichts zu verbergen hat".... Das Argument das alle bringen wenn es um Überwachung und Datensammeln geht... Ja so ist es halt nicht. Und wenn irgend ein alter Schulkamerad den man noch als Kontakt gespeichert hat plötzlich auf einer Schwarzen Liste auftaucht weil er Moslemischen Terror befürwortet oder je nach Land halt einfach Schwul ist, dann siehts plötzlich anders aus... Es wäre langsam an der Zeit das Thema ernst zu nehmen und sich verstärkt für Privatsphäre und gegen Datenhandel einzusetzen!
  • foreva 03.07.2019 14:47
    Highlight Highlight 3...2...1 Die Amis sind aber viel schlimmer im Fall!
  • giandalf the grey 03.07.2019 14:22
    Highlight Highlight Für alle die schreiben, dass Grosskonzerne das schon lange machen: Mir ist massiv lieber, wenn ein Konzern viel über mich weiss. Denn ein Konzern will einfach Gewinn. Daher nutzt der Konzern meine Infos um mir bessere Werbung zu schalten, damit ich mehr konsumiere. Ein Staat hingegen unterdrückt mich mit Daten die er auf diesem Weg bekommt. Klar, facebook und co weiss viel mehr, aber facebook lässt mich auch nicht einfach spurlos verschwinden.
    • Jan. 03.07.2019 14:46
      Highlight Highlight Oder der Konzern macht den Gewinn indem er die Daten an den Staat verkauft oder gar verkaufen muss ;)
    • bebby 03.07.2019 14:51
      Highlight Highlight Das scheint mir ein wenig naiv. Man denke nur an Amazon Alexa. Hätte eine chinesische Firma Alexa lanciert, wäre sie längst verboten.
    • npe 03.07.2019 14:54
      Highlight Highlight Genau, danke für Ihren Kommentar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arts 03.07.2019 14:21
    Highlight Highlight Darf man, kann man die App nicht einfach deinstallieren?
    • Score 03.07.2019 14:57
      Highlight Highlight Natürlich. Sie haben ja all deine Dokumente und Kontakte bereits. Ev. ist das auch einfach ein Versäumnis dass die App auf dem Mobilephone belassen wurde...
    • theluke 03.07.2019 23:06
      Highlight Highlight die muslimische bevölkerung in der gegend wird regelmässig auf die app kontrolliert. wer sie nicht hat - arbeitslager. aber als ausländer, denke ich, geht das schon.
    • Nony 04.07.2019 12:48
      Highlight Highlight Können kann man alles. Aber 1. sind die Daten ja schon mal alle ausgelesen und weiter verarbeitet worden. 2. wenn du das Icon nicht mehr siehst, heisst das nicht, dass da nichts mehr ist, 3. wenn sich der Staat so viel Zeit nimmt, eine entsprechende App zu entwickeln und auf dein Handy zu laden, wird er wohl auch daran interessiert sein, diese so lange wie möglich auf deinem Handy zu belassen. Egal ob du das gut findest oder nicht. Also versuch sie zu löschen, solange du noch China bist. Dann erfahren wir (vielleicht) ob es legal ist, die App zu löschen oder nicht.
  • tuogol 03.07.2019 14:06
    Highlight Highlight Kann man die App(s) bei Entdecken nicht einfach deinstallieren?
    • Donald 03.07.2019 14:39
      Highlight Highlight Doch, aber die meisten Daten wurden dann vermutlich schon gescannt und übermittelt (falls man eine Internetverbindung hat). Daher falls man in so eine Situation kommt, einfach Internet ausschalten und App deinstallieren, bevor man das Internet wieder einschaltet. Oder einfach mit einem iPhone verreisen...
  • Devante 03.07.2019 14:06
    Highlight Highlight Amso genau das, was facebook, insta, google etc schon lange machen. „Huere schlimm wäg1mal“
    • Toerpe Zwerg 03.07.2019 14:25
      Highlight Highlight Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

  • El Pepedente 03.07.2019 14:01
    Highlight Highlight inerhin machen die kein geheimnis daraus XD mal ehrlich die amis machen viel schlimmeres und müssen dazu nichts insatllieren da es in apple,MS und android einfach ein hintertürchen hat für die überwachungsveriene von murica XD aber jaa naiv muss man sein und ehrlich die chinesen haben einfach die fresse voll von uns.. und das zu recht! bei allen anderen ist es ok aber nicht beim bösen chinesen oder russen...
    • Toerpe Zwerg 03.07.2019 14:26
      Highlight Highlight Propagandageswätz.
    • El Pepedente 03.07.2019 14:50
      Highlight Highlight nope 20jahre IT erfahrung im bereich sicherheit^^
    • ChiliForever 03.07.2019 14:56
      Highlight Highlight Es ist auch bei den Amis nicht okay - und auch da gilt, man muß sich halt überlegen, wo man unbedingt hin will oder vielleicht auch nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 03.07.2019 14:01
    Highlight Highlight Es gibt verdammt viele echt geniale Orte auf der Welt - aber am Ende muß sich jeder Bewusst machen, wo er im Einzelfall hinfährt, wen er damit unterstützt und ob er das wirklich machen sollte...
    • Hans Jürg 03.07.2019 14:36
      Highlight Highlight Wobei das China auch wieder in die Hände spielt. Wenn niemand aus dem Westen mehr in diese Provinz fährt, können die Chinesen noch unbemerkter schalten und walten wie sie wollen und die dortige Bevölkerung drangsalieren und - sagen wir wie es ist - schlussendlich ausrotten (resp. zu 100% assimilieren, was auf das selbe herauskommt).
    • bebby 03.07.2019 14:54
      Highlight Highlight Bin nicht sicher, ob das wirklich etwas bringt. Die Besuche z.B. in Nordkorea nützen primär der dortigen Regierung. Und wenn man gewisse Berichte liest, glauben ein paar Touristen gar die Propaganda. Dasselbe in Kuba.
    • ChiliForever 03.07.2019 14:58
      Highlight Highlight Ja, das stimmt grundsätzlich. Aber in Zeiten des [naiven] Massentourismus darf die Perspektive vielleicht doch etwas anders sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • -V- 03.07.2019 13:51
    Highlight Highlight und ich nehme ja nicht an, dass sie mit dem "löschen" (deinstallieren) der App auch wirklich weg ist ...

    und wenn man sie wahrscheinlich noch gleich nach der Grenzwache löscht wird man eingebuchtet ...

    schönes China ... ja echt Toll !!! und wir in der schweiz haben denen das 5G dings zuegs verkauft ?!?

    schnelles internet schön und gut aber da glauben wohl auch alles, dass die die Daten nicht sammeln nönö...

    (versteht mich nicht falsch ich mag Entwicklung aber nicht wenn sie zur vollständigen Kontrolle beitragen)
  • darkshadow 03.07.2019 13:50
    Highlight Highlight wie die westlichen Grosskonzerne was anderes machen. Die verfolgen mich noch viel genauer. ich heisse beides nicht gut, jedoch weiss Google und Facebook viel mehr über mich als die Chinesen mit dieser App...
    • Hans Jürg 03.07.2019 14:01
      Highlight Highlight Whataboutism...

      Google sperrt Dich wenigstens nicht ein. Und auch nicht Deine Familie. Sogar von Facebook wirst Du nicht in ein Arbeitslager gesteckt und "umerzogen".

      Klar, Google, FB, Apple, Microsoft und wer alles noch dazu gehört sammeln Deine Daten und werten diese aus. Aber was China macht, ist doch eine Hausnummer grösser.
    • WhatZitTooya 03.07.2019 14:05
      Highlight Highlight Versteh mir einer die Blitze? Jeder unserer Hosentaschenbegleiter weiss mehr über uns als unsere Nächsten. Wo diese Daten überall landen weiss keiner von uns so genau... ob China oder der Westen, ob Android oder iPhone (sofern man externe Apps von Google oder Facebook etc. verwendet) spielt dabei keine Rolle. Wer heute noch nicht begreifen will, dass wir alle alle gläsern sind, lebt in einer Seifenblase...
    • Ironiker 03.07.2019 14:05
      Highlight Highlight Im Grundsatz hast Du Recht. Aber: Google, Facebook wie auch die heimischen Cumulus und Supercard sind alle freiwillig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sk8/Di3 03.07.2019 13:49
    Highlight Highlight Ja wird Zeit, dass auch in der westlichen Welt das "Dark Net" wieder den ursprünglichen und im Rest der Welt bekannten Namen bekommt "Deep Web". Dort gibt es überwiegend "gute" Dinge. Nur leider wird es im Westen als Ort des Bösen dargestellt...warum wohl?
    • Chanichang 04.07.2019 07:22
      Highlight Highlight Äh das Darknet ist lediglich Teil des Deep Web. Auch der „Rest der Welt“ verwendet diese Begriffe nicht synonym.

      Und was hat das mit China zu tun?
    • Sk8/Di3 04.07.2019 10:30
      Highlight Highlight @Chanichang, Sie haben recht. Die Begriffe werden in den (westlichen) Medien jedoch meistens gleichgesetzt. Der Link zu China ist, dass das Darknet (gemäss ihrer korrekten Definition) private, anonyme Kommunikation zu lässt und somit essenziell ist, damit sich überhaupt etwas wie eine Opposition, frei Meinung, etc in einem Staat wie China bilden kann.

      Es geht nicht um die technisch korrekte Namensgebung, sondern um die Wahrnehmung. In anderen Worten das "böse" Darknet ist für Menschen, welche in einem Regim wie China leben, die einzige Möglichkeit frei zu kommunizieren.
    • Chanichang 04.07.2019 11:13
      Highlight Highlight Welches westliche Medium setzt denn bitte diese Begriffe gleich?

      Sorry ich wollte nicht auf Begrifflichkeiten rumreiten, aber in Ihrem primären Kommentar bennen Sie genau das als Teil des grosses Problems. Mir ist klar, dass das ach so böse Darknet viel mehr als Kriminalität zu bieten hat. Anonymität lässt nun mal auch Raum zum Missbrauch, daran ändert sich aber nichts weil man eine hübschere (inkorrekte) Bezeichnung verwendet.

      Peace ✌🏿
  • ingmarbergman 03.07.2019 13:30
    Highlight Highlight It‘s a brave new world.

    Solange bei uns Leute gegen die EU und ihre Datenschutzbestimmungen wettern schreiten wir Stück für Stück in Unfreiheit.

    Nur ein vereintes Europa, das auf Demokratie und Menschenrechten beruht hat eine Chance sich in der Welt zu behaupten. Ansonsten sind wie in ein paar Jahrzehnten nur noch eine Kolonie.
  • NotWhatYouExpect 03.07.2019 13:25
    Highlight Highlight "Die chinesischen Grenzbeamten verlangen von Einreisenden die Herausgabe und Entsperrung des Mobiltelefons."

    Unglaublich... um solche Länder mach ich einen Bogen.

    • D. Saat 03.07.2019 14:38
      Highlight Highlight Das macht beispielsweise Kanada bei „Verdacht“ auch. Nur so...
    • ChiliForever 03.07.2019 15:01
      Highlight Highlight @Saat: Und, steckt dich Kanada auch gleich in den Knast, nur weil du mal eine von der herrschenden Meinung abweichende hast?
    • NotWhatYouExpect 03.07.2019 16:18
      Highlight Highlight @D. Saat: Danke dann gehe ich auch dort nicht mehr hin wie auch in die USA gehe ich auch nicht mehr.
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