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«Football Leaks» – FIFA spricht von «falschen Gerüchten und Anspielungen».

epa05709433 FIFA President Gianni Infantino speaks during a press conference after the FIFA Council meeting at the Home of FIFA in Zurich, Switzerland, 10 January 2017. The 2026 World Cup will feature ...
Unter Druck: Fifa-Präsident Gianni Infantino.Bild: EPA/KEYSTONE

«Football Leaks» – FIFA wehrt sich und spricht von «falschen Gerüchten und Anspielungen»

03.11.2018, 14:5003.11.2018, 15:11

Der Weltverband FIFA hat mit scharfer Kritik auf Berichte reagiert, die dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino Einflussnahme auf den neuen Ethik-Code vorwerfen.

«Es ist kein Wunder, dass diejenigen Funktionäre, die entfernt oder ersetzt wurden oder unzufrieden sind, weiterhin falsche Gerüchte und Anspielungen über die neue Führung verbreiten», schrieb die FIFA, «Wir sind uns bewusst, dass es Menschen gibt, die aus Frustration die FIFA aus eigennützigen Gründen untergraben möchten.»

Das Journalistennetzwerk European Investigative Collaborations (EIC) hat sich seit 2015 durch 70 Millionen Dokumente gearbeitet und einen Bericht veröffentlicht, der Infantino in ein schlechtes Licht rückt. Der Walliser habe Korrekturvorschläge für die überarbeiteten Richtlinien der unabhängigen Ethikkommission gemacht und den Ethik-Kodex so in vielen Punkten geschwächt, heisst es zum Beispiel. Auch habe Infantino gewusst, dass der in katarischem Besitz stehende französische Klub Paris Saint-Germain die Regeln des Financial Fairplays umgangen habe.

Auf die Vorwürfe gegen ihren Präsidenten ging die FIFA in ihrer Stellungnahme nicht direkt ein. Keiner dieser Berichte enthalte irgendetwas, «das auf eine Verletzung von Gesetzen, Statuten oder Vorschriften hinausläuft». (sda/dpa)

Infantino bei Donald Trump

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Infantino bei Donald Trump
Ein Schweizer im Oval Office: Gianni Infantino besuchte am Dienstag Donald Trump.
quelle: ap/ap / evan vucci
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