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Specs: Snap bringt seine erste Smart-Brille und sie kostet ein Vermögen

Specs: Die smarte Brille der Snapchat-Macher kostet über 2000 Franken.
Specs: Die smarte Brille der Snapchat-Macher kostet über 2000 Franken.bild: snap

Snap bringt seine erste Smart-Brille – und sie kostet ein Vermögen

17.06.2026, 11:2617.06.2026, 11:29

Die Macher der Foto- und Video-App Snapchat gehen unter die Vorreiter bei Brillen, die digitale Informationen einblenden können. Die Betreiberfirma Snap startete Vorbestellungen für das Gerät mit dem Namen Specs. Die Brillen mit sogenannter «erweiterter Realität» (Augmented Reality, AR) sollen voraussichtlich im Herbst in den USA, Grossbritannien und Frankreich auf den Markt kommen. Den Preis setzte Snap auf 2195 Dollar in den USA und 2295 Euro in Frankreich an (umgerechnet 2108 Franken).

Snaps erste AR-Brille mit Mini-Display bietet eine Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden. Mit Brillenetui bis 20 Stunden.
Snaps erste AR-Brille mit Mini-Display bietet eine Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden. Mit Brillenetui bis 20 Stunden.bild: snap

Die etwas klobig wirkenden Brillen sollen ins Blickfeld der Träger zum Beispiel Routen-Anweisungen und dazu eine Mini-Karte einblenden können. Beim Blick auf einen Automotor könnten sie auf Nachfrage etwa markieren, wo Kühlflüssigkeit reingehört. Die Daten werden als Hologramme in einen Teil des Blickfelds eingeblendet. Steuern kann man die Anzeige mit Fingerbewegungen, die die Kamera der Brille erkennt. Die Batterie soll bis zu vier Stunden halten – und mit dem Nachladen in der Brillenhülle bis zu 20 Stunden. Es gibt Modelle in zwei Grössen, von denen das leichtere 132 Gramm wiegt.

Auch Google stellte Prototypen solcher Brillen vor, die in den kommenden Monaten auf den Markt kommen sollen. Apple arbeitet Medienberichten zufolge ebenfalls an AR-Geräten, dürfte aber noch länger brauchen. Der Facebook-Konzern Meta verkauft bereits seit vergangenem Jahr ein Brillenmodell mit einem kleinen Display vor einem Auge. (sda/awp/dpa)

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32 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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mute
17.06.2026 14:03registriert März 2021
Kamera-Brillen gehören im öffentlichen Raum verboten! Sie sehen aus wie normale Brillen, missbrauchen aber permanent unsere Privatsphäre. Schon jetzt nutzen gruselige Männer diese Technik, um Frauen heimlich zu filmen. Der Schutz vor Belästigung muss schwerer wiegen als Tech-Spielereien.
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s'Paddiesli
17.06.2026 12:18registriert Mai 2017
Das darf auf öffentlichem Grund nicht zugelassen werden! Wir tragen damit der Selbstüberwachung bei und die Anbieter sammeln noch mehr Daten über die Träger und alles, was in deren Blickwinkel kommt.

In wenigen Jahren sind bereits Smarte Kontaktlinsen marktreif.
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