DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Welt in Karten

Spanier spenden mehr als doppelt so oft Organe wie wir – und das hat einen einfachen Grund

Im vergangenen Jahr gab es in der Schweiz 157 Organspender und -spenderinnen. Das ergibt einen Wert von 18,4 Spendern pro Million Einwohner. Im europäischen Vergleich ist dieser Wert eher tief.
18.01.2020, 17:5119.01.2020, 14:15
Lea Senn
Folgen

In der Schweiz werden im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eher selten Organe von verstorbenen Personen transplantiert. Dies geht aus den diese Woche veröffentlichten Zahlen hervor, die Swisstransplant zum Thema Organtransplantationen im Jahr 2019 veröffentlichte.

Das Internationale Register für Organspende und Transplantation (IRODaT) untersucht für 70 Länder, wie viele Organspender es pro Einwohner gibt. Die aktuellsten Zahlen stammen aus dem Jahr 2017.

Unangefochtene Nummer eins seit vielen Jahren ist Spanien: 46,9 Personen pro Million Einwohner haben in Spanien nach ihrem Tod Organe gespendet. Der Grund ist einfach: Spanien hat ein sogenanntes «Opt-Out»-System. Bei Verstorbenen wird standardmässig davon ausgegangen, dass sie ihre Organe spenden wollen – auch wenn sie sich nie als Spender registriert haben.

Nach Spanien folgen Portugal (34,01 Spender pro Million Einwohner) und Belgien (33,62). Die Schweiz war 2017 mit einem Wert von 17,2 Spendern pro Million Einwohner auf Rang 22. Wo sie sich mit den aktuellen Zahlen im internationalen Vergleich platziert, wird sich noch zeigen.

Am seltensten gespendet wird in Guatemala, Nicaragua und Indien. Danach folgen die Vereinigten Arabischen Emirate, Japan, Bosnien und Bolivien. Sie alle kommen nicht auf einen Spender pro Million Einwohner.

Über ein «Opt-Out»-System, wie es Spanien kennt, wird zurzeit in der Schweiz – ausgelöst durch eine entsprechende Volksinitiative – auch diskutiert. Der Bundesrat hat einen indirekten Gegenvorschlag vorgelegt, bei welchem die Angehörigen miteinbezogen werden.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Geiler Science Porn aus der scharfen Welt der Wissenschaft

1 / 34
Geiler Science Porn aus der scharfen Welt der Wissenschaft
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Schönheits-Ops in der Schweizer Männerwelt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die Welt in Karten

In diesen Schweizer Gemeinden fahren die meisten Elektroautos

Noch nicht einmal jedes hundertste Auto in der Schweiz fährt ausschliesslich mit Strom. Doch der Anteil wächst – und er ist in einigen Gemeinden schon beträchtlich.

Über 2000 rein elektrisch betriebene Autos sind in der Stadt Zürich registriert – damit führt Zürich die Liste in absoluten Zahlen deutlich an. Gleich auf Platz zwei folgt Risch im Kanton Zug mit 645 Elektroautos – und das ist für die 11'000-Seelen-Gemeinde doch ziemlich viel.

Grund dafür dürfte sein, dass das Durchschnittseinkommen in Risch gut 40 Prozent höher ist als der landesweite Einkommensschnitt. Ein weiterer Faktor ist laut der Handelszeitung das SBB-Projekt «Areal Bahnhof Süd» in …

Artikel lesen
Link zum Artikel