Schweiz
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ARCHIV - ZUR MELDUG DASS SWISSTRANSPLANT IM JAHR 2015 SO VIELE LEBENSRETTENDE ORGANE ZUGETEILT HAT WIE NOCH NIE, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG. NACH WIE VOR STIRBT ABER JEDE WOCHE MINDESTENS EINE PERSON PRO WOCHE WAEHREND DES WARTENS AUF EIN ORGAN. - Eine Infusion mit Salzloesung waehrend einer Nierenimplantation am Universitaetsspital Basel, aufgenommen am 6. September 2004. Das Basler Universitaetsspital fuehrt im Jahr ungefaehr 20 Nierentransplantationen durch. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Immer mehr äussern sich zur Organspende – doch das Ziel ist noch weit entfernt

Im Jahresbericht zeigt sich Swisstransplant erfreut darüber, dass sich bereits knapp 80'000 Personen ins Nationale Spendenregister eingetragen haben. Doch die vorgelegten Zahlen zeigen auch: Um den Bedarf an Organen zu decken, fehlen noch viele Spender.



Wer Organe gespendet hat

Insgesamt von 157 verstorbenen Personen wurden im letzten Jahr Organe transplantiert. Dieser Wert blieb in etwa stabil: Im Vorjahr war es eine verstorbene Spenderin oder ein verstorbener Spender weniger.

100 von ihnen sind einen Hirntod gestorben, die anderen 57 erlagen einem Hirntod nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand.

Grafik Spender

Bild: watson

Dazu kommen noch 110 Personen, welche zu Lebzeiten gespendet haben – beispielsweise einen Teil ihrer Nieren oder Leber.

Wer Organe erhalten hat

Für 582 Personen hatte das Warten auf ein neues Organ im Jahr 2019 ein Ende. Die Zahl der Personen, die weiterhin auf ein rettendes Organ warten, ist jedoch fast zweieinhalb Mal so hoch: Sie lag im vergangenen Jahr bei 1415 Personen.

Warteliste & Transplantierte

Bild: watson

Transplantierte Organe

Das am häufigsten transplantierte Organ war die Niere mit insgesamt 332 Transplantationen. Danach folgen 168 Personen, die eine Leber erhielten. 39 Mal wurde ein Herz und ebenfalls 39 Mal eine Lunge transplantiert. 25 Personen erhielten eine Bauchspeicheldrüse.

Organe

Bild: watson

Nationales Spenderegister

In Bezug auf das Nationale Spendenregister zieht Swisstransplant eine positive Bilanz. Seit dessen Einführung im Oktober 2018 haben sich bis Ende letzten Jahres 79'229 Personen registriert und ihren Willen so geäussert.

Gemäss der Mitteilung von Swisstransplant führt eine fehlende Willensäusserung von verstorbenen Patienten zu einer hohen Ablehnungsrate in den Spitälern. Die Hälfte der Angehörigen von Verstorbenen lehne demnach eine Organspende ab, wenn der Wunsch des Patienten oder der Patientin nicht bekannt ist.

Die Diskussion um die Willensäusserung wird derzeit auch auf politischer Ebene diskutiert. Eine Volksinitiative will, dass Personen, die nicht spenden wollen, sich explizit dazu äussern müssen. Wer das nicht tut, wird automatisch zum Organspender.

Der Bundesrat hat als indirekten Gegenvorschlag eine Änderung des Transplantationsgesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Die Revision sieht ebenfalls einen Systemwechsel vor, bezieht aber die Angehörigen mit ein.

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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lami23 15.01.2020 19:51
    Highlight Highlight Egal ob Ja oder Nein, hauptsache, eine Entscheidung. Für die Angehörigen ist es unglaublich belastend, entscheiden zu müssen, ohne das je darüber gesprochen wurde. Gilt auch für anderes, Reanimation, Intubation etc.
  • Trompete 15.01.2020 16:03
    Highlight Highlight Spannend zu wissen wäre noch: Bei wievielen der 157 verstorbenen Spender, ging der Entscheid zur Organspende letztendlich von den Angehörigen aus?
    • Verein Äpol 15.01.2020 17:33
      Highlight Highlight Rund 80%. In unseren Augen ist das nicht richtig, denn Angehörige können nicht etwas spenden, das ihnen nicht gehört. Es sollte die enge Zustimmungslösung gelten, die besagt, dass nur Menschen, die das selbst zu Lebzeiten entschieden haben, Organe spenden können.
    • Verein Äpol 15.01.2020 20:19
      Highlight Highlight Gemäss Statistik von Swisstransplant waren dies im letzten Jahr knapp 90%.
  • Hypotenuse 15.01.2020 13:18
    Highlight Highlight Am besten wäre logischerweise eine Willensäusserung. Will ich oder will ich nicht meine Organe spenden, muss jeder und jede ab 18 beantworten. So unkompliziert ohne einen Nachteil und alle wären glücklich. Man kann sich das Leben auch immer kompliziert machen xD.
  • Human 15.01.2020 11:27
    Highlight Highlight Mich würde interessieren wieviel der OrganEMPFÄNGER auch bereit wären Spender zu sein wenn es ihre Gesundheit zulässt. Organe wollen alle wenn sie eins benötigen aber Spenden wollen dann eben nicht alle. Ich finde man sollte kein Anspruch auf ein Spenderorgan haben wenn man selbst kein Spender sein möchte. Würde die Thematik doch easy lösen. Werde Spender wenn du gerettet werden möchtest im Fall der Fälle oder lass es bleiben und stirb dann eben. Dafür wirst du mit deinen kompletten Organen beerdigt.
    • 155West 15.01.2020 14:14
      Highlight Highlight Ich finde man sollte sowieso keinen ANSPRUCH auf Organe haben...

      Und was ist zB mit Rauchern? Alkoholikern? Da stellt sich noch eine andere Frage: Es spielt doch keine Rolle, was ICH denke, sondern auch, was meine Hinterbliebenen fühlen. Ich bin dann tot, mir kann’s egal sein. Was aber, wenn ich weiss, dass es meiner Mutter oder meiner Partnerin jedes Mal das Herz brechen würde, wenn sie bspw an meinem Grab stehen? Spende ich also nicht aus Rücksicht gegenüber meinen trauernden Hinterbliebenen und habe dann auch keinen Anspruch auf Organe?
  • koks 14.01.2020 23:05
    Highlight Highlight Mein Körper gehört mir.

    Ah, jetzt plötzlich nicht mehr?
    • Lami23 15.01.2020 11:48
      Highlight Highlight Doch. Du kannst Nein sagen.
    • 155West 15.01.2020 14:18
      Highlight Highlight Lami: Funktioniert das im Club auch so? Der Körper gehört erst dann dir, wenn du nein sagst? Heisst, man darf dich zum Beispiel angrabschen und muss erst aufhören, nachdem du nein gesagt hast? Und wenn du dann zu betrunken bist für ein klares nein, bist du etwa selbst schuld, weil du dich nicht frühzeitig um ein nein gekümmert hast?

      Oder sollten wir doch eher davon ausgehen, dass dich sowieso niemand anzugrabschen hat? Auch dann, wenn du Hirntod bist?
    • Lami23 15.01.2020 15:26
      Highlight Highlight Wenn du nicht Nein gesagt hast, wird mit deinen Angehörigen gesprochen. Und wenn du so unbedingt keine Organspende gewollt hättest, werden sie es wahrscheinlich wissen und Nein sagen, was natürlich akzeptiert wird.
  • 155West 14.01.2020 22:29
    Highlight Highlight Man stelle sich diese moralisierende Logik in anderen Lebensbereichen vor: "Wo Ihr Lohn ist? Der wurde direkt Ärzte Ohne Grenzen überwiesen. Da müssen Sie sich vorab halt melden, wenn Sie Ihren Lohn für sich beanspruchen wollen. Wissen Sie, Ärzte Ohne Grenzen hätte jetzt damit eine lebensrettende Operation für ein krankes Kind in Somalia finanziert... Aber wenn Sie den Lohn jetzt halt lieber für sich wollen, füllen Sie einfach dieses Formular hier aus und wir sagen die Operation ab. Das Formular füllen Sie dann bitte jedes Jahr neu aus."
    • Lami23 15.01.2020 19:53
      Highlight Highlight In vielen anderen Ländern ist die Wiederspruchslösung schon lange eingeführt. Das oben geschilderte ist nirgends auch nur ansatzweise eingetroffen, ist also entsprechend völlig haltlos.
    • 155West 15.01.2020 20:08
      Highlight Highlight Wo steht, das sowas eintreffen soll? Es geht um die Logik, die der Widerspruchslösung unterliegt. Es handelt es sich um ein Prinzip, bei welchem ich erst aktiv werden muss, um mein naturgemässes Recht (das Recht auf meinen Körper) einzufordern, weil ansonsten fremde Menschen Anspruch auf meinen Körper haben. Das ist ethisch und rechtlich höchst problematisch und da spielt es auch keine Rolle, wie viele Länder das bereits eingeführt haben... Die Frage zum Club hast Du auch ignoriert.
    • Lami23 15.01.2020 21:08
      Highlight Highlight Wie bereits oben erwähnt, werden dir die Organe nicht automatisch entnommen. Zuerst wird mit deinen Angehörigen Rücksprache gehalten.
      Wenn es ja nicht eintrifft, macht deine Begründung sowieso keinen Sinn.
      Ja, werde ich auch weiterhin, ich erkenne keinen Zusammenhang zu diesem Thema.
  • Error 404 14.01.2020 20:41
    Highlight Highlight An sich, ist das ein spannendes Thema mit dem ich mich noch auseinander setzen möchte. Im Zuge von Transplatationen frage ich mich allerdings auch, ob das nicht auch ein Beitrag zur Überbevölkerung ist, auch wenn es immer eine Tragödie ist, wenn ein Mensch, der von vielen Seiten geliebt ist, aus dem Leben gerissen wird. Ich möchte keine Organe spenden und auch keine erhalten. Allerdings ist das immer einfach zu beurteilen, wenn man nicht direkt betroffen ist.
  • 7000lt. 14.01.2020 19:57
    Highlight Highlight Von mir gibts nichts, alles schon verbrauch !
  • Fandall 14.01.2020 17:23
    Highlight Highlight My body, my choice!
    • Lami23 14.01.2020 19:42
      Highlight Highlight Ja, dann mach eine und regstrier dich, mit ja oder nein.
    • Fandall 15.01.2020 10:39
      Highlight Highlight Patientenverfügung ist verfasst.
      Wir hatten das Thema im letzten Nothelferkurs besprochen, zusammen mit dem für mich noch heikleren "do not resuscitate".
  • Drachenherz 14.01.2020 17:17
    Highlight Highlight Ist ein heikles und emotionales Thema.
    Mir macht einfach die Philosophie zu schaffen, dass es zwingend ein "Nein" benötigt.
    Ist irgendwie ein Umkehrprinzip, in der Regel sagt man JA zu etwas.
    Später müssen dann alle zwingend 1x pro Jahr Blutspenden oder Sie sagen explizit nein, usw. Wo führt dies hin?
    Da sollte doch mehr an den Gesellschaftsprinzipien gearbeitet werden. Dann gäbe es wohl auch mehr "Gutmenschen" und Freiwillige...
    • Lami23 14.01.2020 19:40
      Highlight Highlight Nein, so etwas ist ja in anderen Ländern, die schon lange die Wiederspruchslösung haben, auch nicht passiert.
      So zwingt man die Leute, sich damit auseinanderzusetzen, was ich gut finde. Das fände ich nicht nur beim Thema Organspende, sondern allgemein bei Therapieentscheiden sinnvoll.
  • davej 14.01.2020 16:43
    Highlight Highlight Also zum Spenden zwingen sollte man niemand. Jeder soll selber Entscheiden können.
    Aber ist es Menschlich, keine Organe spenden zu wollen und gleichzeitig ein Anrecht auf Spenderorgane haben möchte, sollte man selbst Krank werden?
  • Aff 14.01.2020 13:52
    Highlight Highlight Ich finde, dass das automatische spenden von Organen, wenn es nicht vorher vom Spender definiert wurde, das Selbe wie die Enteignung von Besitz, ohne dass es der Besitzer vorher erlaubt hat.

    Ich habe es, einwenig mit widerwillen, definiert, weil ich meine Organe nicht irgendeinem X-beliebigem Menschen geben möchte.

    Es geht mir nicht um Glaube oder Ethik, hier geht es mir um mein Selbstbestimmungsrecht, welches mit der automatischen Spende von Organen hintergangen wird.
    • Bits_and_More 14.01.2020 15:30
      Highlight Highlight Nur das Tote nicht besitzen können.
      Zudem geschieht Enteignung ja genau gegen den Willen, sonst wäre es ja keine Enteignung.
    • Lami23 14.01.2020 19:43
      Highlight Highlight X-beliebigen? Also erstens wurde derjenige sehr sorgfältig ausgewählt. Oder würdest du etwa gerne selber auswählen? Denk mal zu Ende, was das bedeuten würde.
    • Aff 15.01.2020 11:08
      Highlight Highlight Wenn ich dann noch zwischen einem 80-Jährigen Millionär und einem 25 jährigen Maurer auswählen könnte, wer z.B. meine Leber bekommt...JA, ich würde sehr gerne selber auswählen! Der Maurer!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kopold 14.01.2020 13:19
    Highlight Highlight Die Grafik sagt eigentlich schon alles.

    Alternativ könnte man beim Beantragen/Erneuern der ID oder des Fahrausweises die Frage obligatorisch machen, dann müssten sich alle mal Gedanken machen und es wäre nicht per default das eine oder das andere. Kompromiss halt.
    Benutzer Bild
    • Verein Äpol 15.01.2020 20:31
      Highlight Highlight Was soll die Grafik sagen? Viele Menschen in den Ländern mit 99.9% Organspender wissen gar nicht, dass bei ihnen die Widerspruchslösung gilt und dass sie Organspender sind. Ein Bekannter von mir hat in seinem Heimatland Österreich bei Familie und Freunden eine Umfrage gemacht. Niemand (!) wusste, dass er/sie OrganspenderIn ist!
  • Tartaruga 14.01.2020 13:00
    Highlight Highlight Das Thema ist wichtig und eine Änderung könnte mehr Menschenleben retten. Was ich aber bemerkt habe ist, dass viele Befürworter keine andere Meinung akzeptieren können. Vielleicht sind es eigene Schicksalsschläge oder jene eines Bekannten. Man darf bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass jeder frei über seinen Körper verfügen kann. Eine Organspende ist ein Geschenk, kein Anrecht.
  • Basubonus 14.01.2020 12:58
    Highlight Highlight Es gibt nur eine Lösung

    1. Grundsätzlich ist Jeder Organspender, ausser man widerruft

    2. Wer kein Organspender ist, bekommt im Fall der Fälle auch kein Organ

    3. Regelung dazu, dass Verweigerer nicht bei Bedarf kurzfristig umspannen können (Karenzfrist oder Ähnliches)

    Ja, nicht nett. Aber notwendig. Wer Anderen potenzielle Hilfe verweigert, hat auch keine verdient.
    • Tikvaw 14.01.2020 15:48
      Highlight Highlight Und was ist wenn ich als Alkoholiker und Kettenraucher ein Organspendeausweis mache, obwohl klar ist, dass meine Organe nie irgendjemanden eingepflanzt werden. Habe ich dann trotzdem das Recht auf ein Organ?
      Was ist mit anderen Gruppen die grundsätzlich nicht für Spenden in Frage kommen, gibt es da dann Ausnahmen? Welche der verschiedenen Ursachen würden als ok oder nicht ok gelten? Welche ärztliche Abklärungen würden vorgeschrieben werden, bevor man in der zentralen Datenbank registriert wird?
      Wie sieht es mit dem Hippokratischen Eid aus?
  • nass 14.01.2020 12:46
    Highlight Highlight Mich stört diese "wir müssen mehr Organspender" haben Mentalität. Warum? Sind die Gesundheitskosten zu tief heutzutage und wir brauchen mehr Transplantierte die lebenslang unmengen kosten? Gibt es ein Recht auf eine Transplantation? Geht es nur ums Ego der Ärzte mehr Transplantationen machen zu können?
    Vielleicht müssten wir vielmehr einsehen, dass das Leben endlich ist und nicht "umsverecke" jedes Leben verlängert werden muss.
    Und nun, frohes blitzen.
    • Basubonus 14.01.2020 14:16
      Highlight Highlight Ziemlich zynisch (bis menschenverachtend). Mit dieser Überlegung können wir zB auch Bluttransfusionen (oder gleich Ärzte insgesamt), Tempolimiten und Waffenbesitzeinschränkungen abschaffen ;-)
    • davej 14.01.2020 15:59
      Highlight Highlight @Nass
      Jaja das sagen alle. Aber solltest du morgen Organ Probleme kriegen, wirst auch du weiter Leben wollen. Dan wirst auch du froh sein, wenn du eine gespendet kriegst.
      Nur bin ich halt der Meinung, dass du dann keine kriegen solltest. Wer nicht spenden will, soll auch keine gespendet kriegen.
    • nass 14.01.2020 16:51
      Highlight Highlight @davej
      Immer schön wenn andere genau wissen was man will ohne sich auch nur ansatzweise zu kennen. ;-)
      nass, die übrigens seit jahrzehnten einen Organspendeausweis besitzt ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • sweeneytodd 14.01.2020 12:22
    Highlight Highlight Ich bin aktuell noch nicht Organspender, habe aber vor es zu werden. Ein Grund wieso ich mich noch nicht gemeldet habe, ist dass Missbrauch auch hier vorkommen kann. Bsp: "Ich liege im Koma, jemand bräuchte meine Lunge. Per Zufall ist dieser Jemand eine reiche Wirtschaftsperson, der Arzt wird geschmiert und mein Leben kann angeblich nicht mehr gerettet werden." Natürlich können wir mit den schweizerischen Standarts sowas soweit wie möglich verhindern, aber es ist unbestritten dass der Mensch ein Gelgeiles, skrupelloses Monster ist.
    • Lami23 14.01.2020 12:28
      Highlight Highlight Stelle ich mir sehr sehr schwierig vor. Schliesslich ist nicht nur ein Arzt, sondern mehrere beteiligt. Swisstransplant und mehrere Pflegende sind bei der Hirntoddiagnostik dabei.
    • Lami23 14.01.2020 12:29
      Highlight Highlight Es geht ja nicht darum, ob dein Leben noch gerettet werden könnte. Du musst hirntot sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 14.01.2020 12:18
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht gibt es kein Recht auf Organe. Schlussendlich ist es das Geschenk eines Menschen an einen anderen oder mehrere. Was eine schöne Gabe ist, wenn man dafür einverstanden ist. Ich finde jeder ab 18 muss sich äussern aber sicher nicht automatisch Spender sein wenn er es nicht gemacht hat. Eine Organentnahme ist immer noch ein Entfernen der Organe an einem körperlich lebenden Menschen, man ist nicht tot. Ich möchte nicht spenden aber auch nicht erhalten.
    • w'ever 14.01.2020 13:53
      Highlight Highlight @nik
      wie kommst du auf solche aussagen, dass die organe an einem lebenden menschen entfernt werden?
    • Kimmatou 14.01.2020 14:33
      Highlight Highlight Der Körper funktioniert noch bei der Organentnahme bis das (schlagende) Herz entfernt wird
    • w'ever 14.01.2020 15:19
      Highlight Highlight @kimmatou
      informiere dich mal welche umstände gelten müssen, dass ein organ entfernt wird.
      ansonsten auch für dich der link.
      ausserdem kannst du auch in einer patientenverfügung (die jeder haben sollte) ausführen was genau die umstände sein müssen dass du als spender infrage kommst.
      https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzA0M2JhM2U3LTcwZGYtNDJmZS1iMjdhLTU3NTUwZTIwYWRkZg/
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  • w'ever 14.01.2020 11:58
    Highlight Highlight interessant wie hier die meinungen eher generell gegen eine organspende sind.
    was ist wohl die ursache? religion?

    ich hoffe dass die personen die gegen eine organspende sind, nie in die situation kommen und ein organ brauchen.
    • Tomsen2 14.01.2020 15:57
      Highlight Highlight Ich denke die Ursache ist eher egoismus
    • Kimmatou 15.01.2020 14:36
      Highlight Highlight Deiner Meinung sollte man wohl verschweigen, dass der Körper am Leben gehalten wird? Dass dieser Körper sich warm anfühlt und die Wangen rosig bleiben?
      Diese Dinge gehören mit in die Diskussion und haben NICHTS mit Religion oder Ablehnung von Organspende zu tun
  • Bee89 14.01.2020 11:30
    Highlight Highlight Bis es endlich soweit ist, dass man sich aktiv dagegen entscheiden muss, kann man sich ganz einfach auf swisstransplant.ch online ins Spenderregister aufnehmen lassen.
  • Franbon aka schwangere Bergente 14.01.2020 11:29
    Highlight Highlight Nun meine sehr radikale Meinung ist, nur Organspender sollen ein Recht auf Organe haben im Falle eines Falles. Natürlich gilt das nicht für Kinder, denn diese sind immer unschuldig und können da noch nicht zur Rechenschaft gezogen werden.
    So und nun blitzt mich...
    • Kimmatou 14.01.2020 14:30
      Highlight Highlight ... und dann nur Blutspender Blut erhalten und Knochenmarkspender....
    • schn wiedr 14.01.2020 18:28
      Highlight Highlight dem würde ich als nicht spender zustimmen. nur ein problem wäre dass jemand der mit einem geburtsfehler oder durch einen unfall nicht selbstverschuldet ein organ braucht quasi dazu gezwungen würde zu unterschreiben. oder zu sterben.
    • Akronymous 15.01.2020 10:41
      Highlight Highlight Darüber hatte ich auch schon diskussionen, bin auch deiner Meinung.
      Mir ist aufgefallen das die meisten die diese Meinung ablehnen meist selber auch nicht spenden wollen.
      Ein allgemeines Problem unserer Gesellschaft, nehmen aber nicht geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Malt-Whisky 14.01.2020 11:20
    Highlight Highlight Solange die Regierung toleriert, dass ich nichts bekomme, die Vermittler und Spitäler aber Millionen, gibt es von mir ein klippklares, bereits notarisch hinterlegtes «Nein, ich spende lieber im Ausland».
    • Tomsen2 14.01.2020 11:32
      Highlight Highlight Was willst du den bekommen? Falls es dir nicht klar sein sollte, im Falle einer Spende wärst du tot. Und welche Vermittler kassieren den bitte Millionen? Swisstransplant?
    • Amateurschreiber 14.01.2020 11:43
      Highlight Highlight Immer die gleiche Ausrede.....
  • DerAlteBenisun 14.01.2020 10:59
    Highlight Highlight Jeder sollte ein Organspender sein, nur wer das schriftlich untersagt sollte davon ausgenommen werden.
  • rettetdiewelt-esstmehrbabies 14.01.2020 10:24
    Highlight Highlight Mich stört dieser Aktionismus. Es soll doch einfach jeder selber entscheiden. Als überzeugter Misanthrop ist meine Entscheidung natürlich klar. Jedes individuelle Schicksal ist natürlich tragisch. Aber der medizinische Fortschritt ist ein Bärendienst an der Natur.
    • w'ever 14.01.2020 11:12
      Highlight Highlight &rettet
      wieso aktionismus?
      jeder kann ja weiterhin selber entscheiden.
      mit der widerspruchslösung wäre jede person ab einem gewissen alter spender. nur müsste man so aktiv werden, wenn man nicht spender sein will.
      ausserdem musst du so diese entscheidung in einem möglichen todesfall nicht deinen angehörigen überlassen
    • DeDrill 15.01.2020 14:29
      Highlight Highlight Der medizinische Fortschritt ist ein Bärendienst an der Natur? Wo ziehst Du denn Deine Grenze? Nimmst Du auch keine Antibiotika? Oder Kopfschmerztabletten? Das Argument hinkt meiner Meinung nach sehr.

7 Fragen, die im Bewerbungsgespräch WIRKLICH gefragt werden sollten

«wO sEhEn SiE sIcH iN 5 jAhReN?» Echt jetzt? Kommt schon, Arbeitgeber, das könnt ihr besser.

Einen neuen Job zu suchen ist ohnehin bereits ein Knorz. Fremde Menschen anschreiben, überall brav «Bittibätti» machen und auch unter Umständen den Stolz schlucken und akzeptieren, dass man halt nicht immer den «Foifer und s'Weggli» haben kann.

Doch dann: Hoffnung. Gerne in der Form eines Satzes à la: «Gerne würden wir Sie bei einem persönlichen Gespräch besser kennen lernen». Hur-f*cking-ra. Dass damit aber erst der elendigste Teil beginnt, blendet man gerne aus. Doch das wäre nicht nötig.

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