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Ski Alpin: Der Slalom in Wengen mit Liveticker und Stream

Second placed Daniel Yule of Switzerland, winner Lucas Braathen of Norway and third placed Giuliano Razzoli of Italy, from left, pose after the second run of the men's slalom race at the Alpine S ...
Daniel Yule, Lucas Braathen und Giuliano Razzoli.Bild: keystone

Braathen von 29 zum Sieg – Yule 1. Schweizer seit 23 Jahren auf dem Wengener Slalom-Podium

Daniel Yule steht als erster Schweizer seit 23 Jahren in Wengen auf dem Slalom-Podest. Der Walliser wird hinter dem Norweger Lucas Braathen Zweiter.
16.01.2022, 14:5616.01.2022, 15:24

Was war das wieder für ein Spektakel zum Abschluss der Weltcup-Woche am Lauberhorn, ein Spektakel mit grossen Umstürzen im Klassement. Für die grösste Veränderung sorgte Lucas Braathen. Der junge Norweger hatte nach dem ersten Lauf lediglich Platz 29 belegt, stiess dank klarer Bestzeit aber ganz an die Spitze vor.

Braathen, der Sohn eines Norwegers und einer Brasilianerin, feierte seinen zweiten Weltcup-Sieg, nachdem er im vorletzten Oktober den Riesenslalom in Sölden für sich entschieden hatte. Im Slalom war Rang 4 vor zwei Jahren in Kitzbühel sein bisheriges Spitzenergebnis. Vor einem Jahr war Braathen noch einer der grossen Pechvögel der Weltcup-Rennen im Berner Oberland. Im Riesenslalom in Adelboden hatte er bei einem Sturz im Zielhang eine Bänderverletzung im linken Knie erlitten und deshalb die WM-Saison vorzeitig beenden müssen.

Yule machte im zweiten Lauf sechs Positionen gut und beendete das lange Warten für die Schweizer auf einen Podestplatz im Slalom in Wengen. Als zuvor Letzter hatte dies Michael von Grünigen im Januar 1999 erreicht. Yule klassierte sich zum ersten Mal seit zwei Jahren unter den ersten Drei. Der Walliser, der zuvor noch nie Zweiter im Weltcup war, meldete sich damit nach einem verkorksten letzten Winter endgültig zurück im Kreis der Besten. Zu Beginn des Winters war er in Val d'Isère Vierter geworden.

Loïc Meillard, der zweitbeste Schweizer, machte im zweiten Lauf 13 Ränge gut und belegte Platz 7. Ramon Zenhäusern ging den umgekehrten Weg. Der Walliser, nach dem ersten Durchgang als Vierter mit Podestchancen, fiel in der Endabrechnung auf Platz 15 zurück, zwei Ränge vor Teamkollege Marc Rochat.

Noch schlimmer erging es dem nach dem ersten Lauf führenden Henrik Kristoffersen. Der Norweger lag bei der letzten Zwischenzeit-Messung noch eine Sekunde vor Landsmann Braathen, schied aber kurz vor dem Ziel aus.

(zap/sda)

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