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Trump: Neue Air Force One wird nachgerüstet

President Donald Trump exits Air Force One at Joint Base Andrews, Md., after attending the World Cup final soccer match, Sunday, July 19, 2026. (AP Photo/Jacquelyn Martin)
Donald Trump
US-Präsident Trump verlässt die Air Force One auf der Joint Base Andrews im Bundesstaat Maryland, nachdem er den Final der Fussball-WM besucht hat.Bild: keystone

Trump: Neue Air Force One wird nachgerüstet

20.07.2026, 13:2520.07.2026, 13:25

Nach Spekulationen über die Sicherheit der neuen Air Force One hat US-Präsident Donald Trump eine Nachrüstung des Präsidentenflugzeugs angekündigt.

Der Flieger verfüge über grosse Fähigkeiten, sagte Trump am Sonntag (Ortszeit) auf der Rückreise vom WM-Finale auf die Frage eines Reporters, warum der US-Präsident trotz angeblich fehlender Raketenabwehrsysteme damit unterwegs sei. «Aber so wie ich es verstehe, werden sie das Flugzeug in etwa einem Monat zur Nachrüstung schicken.»

Was genau nachgerüstet werden soll, führte Trump nicht weiter aus. Das Weisse Haus liess Nachfragen von US-Medien zunächst unbeantwortet.

Sicherheitsbedenken bei neuer Air Force One?

Die neue Präsidentenmaschine ist eine Boeing 747, die Trump im Mai 2025 trotz scharfer Kritik als Geschenk des Golfemirats Katar angenommen hatte. Dass er die Rückreise vom Nato-Gipfel in Ankara Anfang Juli nicht wie erwartet mit dem neuen Flugzeug antrat, sorgte für Spekulationen über dessen Sicherheit.

Stein des Anstosses: Die von Katar geschenkte Boeing 747 wartet auf dem Flugplatz von Palm Beach in Florida auf ihren Umbau.
Die von Katar geschenkte Boeing 747 wartet auf dem Flugplatz von Palm Beach in Florida auf ihren Umbau.Bild: AFP

Die «New York Times» und andere US-Medien berichteten, die neue Maschine verfüge bislang nicht über sämtliche Sicherheits- und Abwehrsysteme des bisherigen Präsidentenflugzeugs. Nach Angaben der «New York Times» erhielten daraufhin mehrere Journalisten der Zeitung Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan. Die Regierung und Trump selbst bestritten, dass Sicherheitsbedenken der Grund für den Flugzeugwechsel gewesen seien. (sda/dpa)

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