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Lisa Bruehlmann gewinnt den Schweizer Filmpreis mit den Film Blue My Mind in der Kategorie Bester Spielfilm 2018 und Bestes Drehbuch 2018 bei der Preisverleihung in Zuerich am Freitag, 23. Maerz 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Regisseurin Lisa Brühlmann erhält im März 2018 eine Auszeichnung am Zurich Film Festival – jetzt hofft sie auf einen Emmy. Bild: KEYSTONE

«Game of Thrones» mit 23 Emmy-Nominationen – auch diese Schweizer Regisseurin darf hoffen



Durchwachsene Kritiken, aber gute Einschaltquoten – und nun möglicherweise auch ein grosser Erfolg beim wichtigsten Fernsehpreis der Welt: Die Fantasyserie «Game of Thrones» ist am Dienstag für ihre achte und letzte Staffel 23 Mal für einen Emmy vorgeschlagen worden.

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Eine von 23 Emmy-Nominationen für «Game of Thrones»: Emilia Clarke ist als beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie nominiert. Bild: AP/HBO

Damit setzte die Serie am Dienstag in Los Angeles einen Rekord für die meisten Nominierungen in den Drama-Kategorien in einem Jahr. Schon jetzt ist die Reihe mit 47 Auszeichnungen die meistprämierte Serie der US-Fernsehgeschichte. In der Hauptkategorie «Beste Dramaserie» können ausserdem «Better Call Saul», «Bodyguard», «Killing Eve», «Ozark», «Pose», «Succession» und «This is Us» gewinnen.

Historisches hat auch die Schweizer Regisseurin Lisa Brühlmann geschafft. Für ihre Regie bei der «Killing Eve»-Episode «Desperate Times» ist sie für einen Emmy in der Kategorie «Outstanding Directing for a Drama Series» nominiert worden.

In den Comedy-Kategorien kommt die sowohl bei Kritik als auch beim Publikum beliebte 50er-Jahre-Amazon-Serie «Die wunderbare Mrs. Maisel» auf 20 Nominierungen. Rachel Brosnahan gilt in ihrer Rolle als aufstrebende Comedian im New Yorker East Village als eine der Top-Favoritinnen für den Preis als beste Hauptdarstellerin Comedy.

Grosse Konkurrenz in dieser Kategorie und für die Auszeichnung als beste Comedyserie ist die Politsatire «Veep» mit Julia Louis-Dreyfus als fiktive Präsidentin Selina Mayer in ihrer letzten Staffel.

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«Veep»-Star Julia Louis-Dreyfus als Präsidentin Selina Mayer. Bild: AP/HBO

Bei den Miniserien geht das Atomunfall-Drama «Tschernobyl» mit 19 Nominierungen als Top-Favorit ins Rennen. Es basiert auf wahren Begebenheiten und liegt damit in diesen Kategorien im Trend: Auch die Tanzserie «Fosse/Verdon» (17 Nennungen) und «When They See Us» (16), die Aufarbeitung eines Mordes im New Yorker Central Park 1989 mit fünf unschuldig verurteilten Schwarzen, beruhen auf Personen und Ereignissen der vergangenen Jahrzehnte.

Weiter auffällig ist der Siegeszug neuer Anbieter von Fernsehinhalten: Mit 137 Nominierungen führt zwar der US-Kabelanbieter HBO die Liste an, aber die Streamingdienste Netflix mit 117 Nominierungen und Prime Video von Amazon mit 47 Nominierungen sind seit einigen Jahren immer wichtiger.

Der Traditionssender NBC liegt mit 58 vorgeschlagenen Auszeichnungen auf Rang drei. HBO hatte für kommendes Jahr den Start eines eigenen Streamingdienstes namens HBO Max angekündigt.

Die Emmys werden in rund 120 Kategorien von etwa 24'000 Mitgliedern der Television Academy vergeben. Die Preise in den wichtigsten Kategorien werden am 22. September im Microsoft Theater in Los Angeles bekanntgegeben. (cbe/sda/dpa)

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