Sions Boteli ist auch von Basel nicht zu stoppen +++ Lugano bleibt ohne Punktverlust
Basel – Sion 1:2
37 Mal hatte der FC Sion in der Super League erfolglos versucht, beim FC Basel zu gewinnen. Nun gelang es gleich zweimal in Serie. Auf die Premiere im letzten April folgte ein Erfolg, den der Sittener Shootingstar fast im Alleingang ermöglichte. Winsley Boteli traf in der 76. Minute mit einem abgefälschten Schuss etwas glücklich zum 1:1 und doppelte drei Minuten später mittels Volley nach.
Botelis Torquote in dieser Saison ist überragend. Nach elf Spielen steht der Schweizer U21-Nationalspieler bei zwölf Toren. In der Super League hat er mit nunmehr fünf Treffern zu Samuel Essende, dem Leader der Torschützenliste, aufgeschlossen.
Den beiden Toren von Boteli ging ein Platzverweis gegen den FC Basel voraus. Linksverteidiger Moussa Cissé sah nach einer guten Stunde innerhalb kurzer Zeit für Fouls an Donat Rrudhani zweimal die Gelbe Karte und brachte sein Team damit unnötig in Bedrängnis.
Basel war bis dahin gut auf Kurs gewesen. Zan Celar hatte in der 40. Minute nach einem weiten Pass von Asane Sow mit einem herrlichen kleinen Lupfer das 1:0 erzielt. Kurz darauf wurde dem Slowenen ein zweiter Treffer nach Freistoss des erstmals seit Anfang August von Beginn weg aufgestellten Xherdan Shaqiri wegen Offsides aberkannt.
Basel - Sion 1:2 (1:0)
SR Gianforte. - Tore: 40. Celar (Asane Sow) 1:0. 76. Boteli (Lukembila) 1:1. 79. Boteli 1:2.
Basel: Salvi; Tsunemoto, Daniliuc, Akpe, Cissé; Omeragic (89. Vouilloz), Metinho (89. Harder); Asane Sow, Shaqiri (60. Malachowski), Olaigbe (60. Otele); Celar (89. Koloto).
Sion: Racioppi; Lavanchy, Sow, Kronig, Marquinhos Cipriano; Kabacalman; Berdayes (66. Surdez), Sylla (67. Nivokazi), Baltazar Costa, Rrudhani (66. Lukembila); Boteli (84. Chipperfield).
Bemerkungen: 62. Gelb-Rote Karte gegen Cissé. Verwarnungen: 45. Kabacalman, 61. Cissé, 79. Malachowski, 85. Sow.
Lugano – Servette 1:0
Die besten zwei Defensiven der Liga hielten in Lugano fast bis ganz zuletzt dicht. Erst tief in der Nachspielzeit unterlief Servettes Verteidigung der entscheidende Fehler, als eine Flanke nur ungenügend geklärt werden konnte. Am schnellsten reagierte darauf die jüngste Verstärkung des Leaders: Albian Ajeti traf aus kurzer Distanz zum Sieg.
Der von Basel ausgeliehene Stürmer hatte für den FCB seit dem letzten Oktober nur einmal getroffen. Nun benötigte er beim FC Lugano keine halbe Stunde, um nach seiner Einwechslung für die Torpremiere bei den Bianconeri zu sorgen. Das Team von Mattia Croci-Torti tat einiges für den Sieg, war aktiver als Servette und damit auch der verdiente Sieger.
Die beste Chance der Partie hatten bis in die Nachspielzeit aber die Genfer gehabt. Samuel Mraz scheiterte in der 20. Minute mit einem Penalty. Der Slowake schoss übers Tor.
Lugano - Servette 1:0 (0:0)
5755 Zuschauer. - SR Sanli. - Tor: 94. Ajeti (Castro) 1:0.
Lugano: Von Ballmoos; Delcroix, Papadopoulos, Kelvin; Bislimi; Karimov (67. Zanotti), Kendouci (46. Grgic), Daniel Dos Santos (74. Pihlström), Cimignani (92. Castro); Steffen, Moncada (67. Ajeti).
Servette: Gertmonas; Maceiras (80. Houboulang Mendes), Rouiller, Burch, Mazikou; Ouattara (69. Lopes), Pedro Naressi (70. Douline), Cognat, Njoh (80. Fofana); Stevanovic, Mráz (60. Mutandwa).
Bemerkungen: 20. Mráz verschiesst Penalty. Verwarnungen: 19. Kendouci, 28. Moncada, 38. Pedro Naressi, 58. Cognat.
(sda/hkl)
