Basel-Trainer Lichtsteiner will gegen Sion endlich liefern
Es war ein historischer Triumph am Nachmittag des 26. April. Nach 37 sieglosen Spielen im St. Jakob-Park nahm der FC Sion erstmals wieder drei Punkte aus Basel mit nach Hause. Und nicht nur das: Dank dem 2:0-Auswärtssieg überholten die Walliser den Double-Gewinner der Vorsaison, übernahmen den Europacup-Platz und gaben ihn nicht mehr her.
Für Stephan Lichtsteiner war es die zweite Niederlage im zweiten Trainer-Duell mit Didier Tholots FC Sion. Im Februar hatten die Basler bereits das Gastspiel in Sitten 0:2 verloren. Einen Negativ-Hattrick gilt es für Basels Trainer unbedingt zu verhindern – auch wenn er sich mit dem ansprechenden Saisonstart (zehn Punkte aus fünf Runden) etwas Luft verschafft haben dürfte.
Lugano und die grossen Träume
Die Sittener reisen etwas angeschlagen nach Basel. Nicht nur mussten sie im Duell mit Ajax Amsterdam ihre Europacup-Träume begraben, am Sonntag setzte es gegen den FC Lugano die dritte Niederlage in Folge ab. Dies trotz eines hervorragend aufgelegten Winsley Boteli, der in den bisher zehn Saisonspielen zehn Tore erzielt hat.
Ebenfalls heute Abend spielt der ungeschlagene FC Lugano, der sich daheim gegen Servette den Tabellen-Spitzenplatz von den Young Boys zurückerobern möchte. Eine Statistik, die im Tessin zum Träumen anregt: Seit der Ligareform 2003 wurden acht der zehn Teams, die (wie Lugano jetzt) nach vier Runden vier Siege auf dem Konto hatten, Schweizer Meister. Für Lugano wäre es nach 78-jähriger Wartezeit der vierte Meistertitel der Klubgeschichte. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. (ram/sda)
