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USA kündigen Zölle auf diverse Importe aus Brasilien an

Orange Juice prices to rise Bottles of Simply Orange orange juice are seen in a supermarket refrigerator case in New York on Thursday, May 30, 2024. Orange juice prices are expected to jump due to ext ...
Bild: www.imago-images.de

USA kündigen Zölle auf diverse Importe aus Brasilien an – und warnen vor Vergeltung

Die US-Regierung will diverse Importgüter aus Brasilien mit einem Zollsatz in Höhe von 25 Prozent belegen.
16.07.2026, 05:5916.07.2026, 05:59

Ausgenommen seien etwa Produkte, die in den USA nicht ausreichend vorhanden seien oder eine besonders sensible Lieferkette hätten.

Dazu zählen laut einem US-Regierungsbeamten Erdöl und Gas, Rindfleisch, Orangensaft sowie bestimmte Flugzeugteile. Fällig seien die Zölle ab nächster Woche Mittwoch.

Vorangegangen sei eine Untersuchung, die eine Vielzahl von unfairen Handelspraktiken offenbart habe. Dazu zählten Handelsvorteile für Indien und Mexiko, die den USA nicht zugutekämen, bemängelt der Regierungsbeamte. Zudem kritisieren die USA angebliche Hemmnisse für ihre Tech-Konzerne und Finanzdienstleister, die in Brasilien mit unfairen Restriktionen zu kämpfen hätten. Schaffe die brasilianische Regierung die unfairen Praktiken ab, würden die Zölle wieder zurückgenommen, sagte der Regierungsbeamte.

USA warnen vor Vergeltung

Seit der Oberste Gerichtshof der USA im Februar eine Vielzahl der von Präsident Donald Trump angeordneten Zölle aufhob, stützt sich die Regierung verstärkt auf einen Passus eines Handelsgesetzes aus dem Jahr 1974 – so auch im Fall Brasilien. Dieses Gesetz erlaubt die Verhängung von Zöllen, sofern unfaire Handelspraktiken festgestellt werden.

Entsprechende Untersuchungen laufen auch gegen einige europäische Länder. Der Vorwurf: Arzneimittel würden unrechtmässig verbilligt, während US-Bürgerinnen und Bürgern das Gros der Entwicklungskosten trügen.

Der Regierungsbeamte warnte die brasilianische Regierung davor, Gegenmassnahmen zu ergreifen. «Sollten wir Vergeltungsmassnahmen sehen, wären wir offen gesagt gezwungen, unser Vorgehen anzupassen.» (sda/dpa)

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23 Kommentare
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Squawk 7700
16.07.2026 06:11registriert Mai 2025
Die US-Mafia wieder. Hoffe Lula zeigt Zähne. Die USA sind auf viele Importe aus Brasilien angewiesen und die Bevölkerung würde es sofort spüren, wenn es keinen Orangensaft mehr gäbe und das Rindfleisch teurer würde.

Wenn wir Trump nicht nochmal 2 Jahre an der Backe haben wollen, dann muss die ganze Welt ab jetzt bis zu dem Midterms im Novemer keine Deals mehr abschliessen und Gegenmassnahmen auffahren. Denn die Erpressungen gehen sonst einfach weiter.
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Kronos
16.07.2026 06:31registriert März 2026
Also Brasilien. Wenn es irgendwie geht, sofort die genannten Güter abklemmen!
Den O-Saft merken die Amis recht schnell (Remember Eier).
Aber besonders interessant finde ich die Sache mit den Ersatzteilen für Embraer Flugzeuge. Die fliegen in Massen in den FSA herum. Speziell im Regionalverkehr (American Eagle, United Express, Alaska Horizon, usw.).
Eine Sperre da wäre über kurz oder lang sehr wirkungsvoll.
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The man who shot liberty valance
16.07.2026 08:15registriert September 2020
«Sollten wir Vergeltungsmassnahmen sehen, wären wir offen gesagt gezwungen, unser Vorgehen anzupassen.»

Die Welt wird das auch tun. Die USA ist bereits im freien Fall..
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