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Die UNO versucht den Bürgerkrieg im Jemen zu verhindern und unterstützt den geflüchteten Präsidenten 



Der UNO-Sicherheitsrat hat dem vor islamistischen Milizen geflüchteten jemenitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi seine Unterstützung zugesagt. Die 15 Mitglieder des Gremiums verabschiedeten am Sonntagabend an einer Krisensitzung einstimmig eine Erklärung.

In der Erklärung forderte der Sicherheitsrat ein Ende der Feindseligkeit im Land, in dem ein Bürgerkrieg droht. Das Gremium verurteilte zudem die schiitische Huthi-Miliz, die einen grossen Teil des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hat. Der Rat forderte die Rebellen auf, sich zurückzuziehen.

In this photo taken Saturday, March 21, 2015, graffiti depicting the old South Yemen flag that was used when southern Yemen was an independent state until 1990, covers the wall of a residence in Aden, Yemen. The city is visibly expecting assault, whether from the forces of Hadi’s rival, ousted President Ali Abdullah Saleh, who has allied himself with the Shite rebels, or from al-Qaida militants. Army and police forces loyal to Hadi and their allied militiamen patrol Aden’s streets and man checkpoints at key locations. Tanks guard roads leading to the city and children are largely staying home from school. (AP Photo/Hamza Hendawi)

Auf dieser Wand steht, was fast alle wollen. Die Angst vor einem Bürgerkrieg ist gross im Jemen.  Bild: Hamza Hendawi/AP/KEYSTONE

Der Rat werde sich weiterhin für die «Einheit, Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Integrität» des Jemen einsetzen und dem jemenitischen Volk beistehen, heisst es weiter. Er drohte auch mit «weiteren Massnahmen» gegen jegliche Beteiligte. 

In die Sitzung aus Katar zugeschaltet wurde der UNO-Sondergesandte für die Region, Jamal Benomar. Er warnte vor einem Abrutschen des arabischen Landes in einen Bürgerkrieg. Wenn nicht sofort Schritte unternommen würden, werde der Jemen weiter «in Gewalt» und schlimmere Verwerfungen abgleiten.

Eskalation nach Selbstmordanschlägen 

Im Jemen herrschen seit Jahren politisches Chaos und Gewalt. Die Lage ist eskaliert, nachdem bei Bombenanschlägen in der von den Huti kontrollierten Hauptstadt Sanaa am Freitag mehr als 130 Menschen getötet wurden. Über das Wochenende nahmen die Huthi mit Tais dann eine weitere strategisch wichtige Stadt ein.

Machtkampf im Jemen

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Machtkampf im Jemen
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Die USA zogen ihre letzten Militärangehörigen wegen der unsicheren Lage ab. Ihre Botschaft haben die Amerikaner ebenso wie die europäischen Staaten schon vor längerer Zeit geschlossen.

Der Machtkampf im Jemen droht sich zu einem Bürgerkrieg auszuweiten, in den auch die benachbarten und miteinander rivalisierenden Regionalmächte Saudi-Arabien und Iran hineingezogen werden könnten. (feb/sda/afp/reu)

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