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Nach der Gewalt-Eskalation im Jemen ist die UNO unter Druck



Angesichts der eskalierenden Gewalt im Jemen kommt der UNO-Sicherheitsrat am Sonntagnachmittag in New York zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Das erklärten Diplomaten am Samstag.

Der Sicherheitsrat tagt normalerweise nicht an Wochenenden, solche Treffen finden nur in dringenden Ausnahmesituationen statt. Die Sitzung wird grösstenteils hinter verschlossenen Türen stattfinden. Beschlüsse sind vorerst nicht zu erwarten.

epa04672933 A Yemeni boy on a bicycle rides past a destroyed car in downtown Sana'a, Yemen, 21 March 2015, on the day after suicide attacks targeted two Houthi mosques in the city. Suicide bombers on 20 March had targeted two mosques in the Yemeni capital held by the Shiite rebel Houthis, killing themselves and 137 others, reports said. Some 345 were wounded in the attacks, which occurred during the congregational noon prayers, according to the Al-Masirah TV broadcaster. The Islamic State militant group claimed responsibility for the assaults in Sana'a and a fifth suicide attack also mounted Friday in the Houthis' far northern stronghold of Saada.  EPA/YAHYA ARHAB

Auf den Strassen im Jemen ist es momentan nicht sicher. Bild: YAHYA ARHAB/EPA/KEYSTONE

Das Treffen geht auf auf eine Bitte des jemenitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi zurück. Bei den schlimmsten Attentaten, die die Hauptstadt Sanaa bislang erlebte, waren am Freitag mindestens 142 Menschen getötet und 351 weitere verletzt worden. 

In zwei Moscheen, die von Anhängern der schiitischen Huthi-Miliz besucht werden, hatten sich während des Gebets vier Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Erstmals bekannte sich die sunnitische Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu Anschlägen im Jemen.

Im Jemen herrschen seit Jahren politisches Chaos und Gewalt. Bislang war die Terrororganisation Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) die aktivste Dschihadistenorganisation in dem Land. 

Die Huthi-Miliz war seit Sommer vergangenen Jahres auf Sanaa vorgerückt, im Januar übernahm sie mit der Einnahme des Präsidentenpalastes die Kontrolle über die Hauptstadt. Auch das Parlament wurde für aufgelöst erklärt. Präsident Hadi gelang Ende Februar die Flucht nach Aden. (feb/sda/afp/dpa)

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