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Happy Birthday, Du mis vollkomme unbekannte Facebook-Schätzeli Du. Härzli, Härzli, Härzli. Din Schnüggel.  Bild: Kafi Freitag

FRAGFRAUFREITAG

FragFrauFreitag

Auf Facebook vollkommen unbekannten Freunden zum Geburtstag gratulieren? Wie doof und unpersönlich ist das denn? Fernando, 32



Lieber Fernando 

Lustig, Ihre Frage. Weil schon der Begriff des «vollkommen unbekannten Freundes» erklärt eigentlich alles. Wer Facebook mit dem analogen Leben in Einklang bringen will, wird daran scheitern.

Natürlich kann man es doof finden, jemandem zum Geburtstag zu gratulieren, den man nur auf FB kennt. Ich mache es aber trotzdem. Weil ich mit dem Menschen ja trotzdem irgendwie in Verbindung stehe, und sei's nur vollkommen sporadisch und virtuell. Wenn ich anfange, es doof zu finden, wenn mir Menschen zum Geburtstag gratulieren, die ich im echten Leben nicht kenne, dann ist für mich der Zeitpunkt gekommen, mich aus dem virtuellen zu verabschieden. Denn gerade solche kleinen Gesten bringen etwas Menschlichkeit in den unpersönlichen Raum. Und eine Prise Menschlichkeit hat noch niemandem geschadet.

Und natürlich kann man es doof finden, jemandem zu gratulieren, den man auf der Strasse noch nicht mal grüsst. Aber könnte man nicht die Welt mal vollkommen auf den Kopf stellen und anfangen, Menschen auf der Strasse zu grüssen, die man nur von Facebook kennt? Schon bitzli abgefahren enthemmt, nicht?

(Gewöhnlich würden hier ein paar gut gemeinte Grussworte stehen. Da ich Sie nicht persönlich kenne, käme mir das aber grad etwas sehr doof und unpersönlich vor.) Kafi.

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Kafi Freitag (39) beantwortet auf ihrem Blog www.FragFrauFreitag.ch Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (www.FreitagCoaching.ch) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie ist verheiratet und Mutter eines neunjährigen Sohnes.

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Bild: Kafi Freitag

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FragFrauFreitag

Guten Tag Frau Freitag! Ich habe einen 19 Monate alten Sohn und erwarte in 5 Wochen unser 2. Kind. Als Entlastung für mich haben wir vor 4 Wochen mit der Eingewöhnung in einer Krippe begonnen. 

Allerdings hat unser Sohn nun gerade eine ziemliche "Mama Phase" (was wohl auch mit der fortschreitenden Schwangerschaft zu tun hat) und will ohne mich nicht in der Krippe bleiben. Die Krippenleiterin meint auch das sich dies wohl bis zur Geburt des 2. Kindes nicht ändern wird. Nun breitet sich eine kleine Panik in mir aus und der Respekt vor der neuen Situation mit 2 Kindern ist groß. Es gibt nun 2 Möglichkeiten und ich würde gerne von Ihnen wissen welche dieser beiden Sie bevorzugen würden: 1. Ich

Liebe Ariane  Eines vorweg: Es gibt nie nur 2 Möglichkeiten zur Lösung eines Problems. Nie. So auch bei Ihnen nicht, aber dazu später. Was kann ich Ihnen gut nachfühlen! Es ist ja bei mir bereits 10 Jahre her, dass ich meinen Sohn in die Krippe eingewöhnt habe, aber ich erinnere mich wahnsinnig gut daran. Das tut vermutlich jede Mutter, denn schliesslich ist es ein erstes grosses Loslassen des Kindes. Davon kommen später noch viele mehr, aber das erste Mal ist natürlich sehr …

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