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Laurene Powell, the widow of Steve Jobs, waits to enter the Steve Jobs Theater for an event to announce new products Monday, March. 25, 2019, in Cupertino, Calif. (AP Photo/Tony Avelar)

Laurene Powell, die Witwe von Steve Jobs, will sich von über 20 Milliarden Dollar trennen. Zeit, die kaum bekannte Milliardärin vorzustellen. archivBild: AP

Analyse

Steve Jobs' Frau wurde mit ihm steinreich – und will nun alles Geld spenden

Apple-Gründer Steve Jobs schlug eine Delle ins Universum und wurde zur Tech-Legende. Nun hat seine Witwe ein seltenes Interview gegeben.



Was ist passiert?

Die Witwe des Apple-Gründers Steve Jobs hat öffentlich erklärt, dass sie ihr Vermögen von weit über 20 Milliarden US-Dollar nicht an ihre Kinder vererben werde. Sie plane, das Geld für wohltätige Zwecke zu spenden. Laurene Powell Jobs machte die Ankündigung in einem Zeitungsinterview, das die «New York Times» am 27. Januar 2020 veröffentlichte.

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Bevor der US-Journalist David Gelles das Interview führen konnte, wollte ihn Laurene Powell Jobs selber befragen. screenshot: nytimes.com

Wer ist die Frau, die sich lang im Schatten ihres berühmten Mannes hielt und öffentliche Auftritte mied? Hier sind die spannendsten Fakten zur Unternehmerin, die 20 Jahre mit dem Apple-Gründer verheiratet war und aus deren Ehe drei (mittlerweile erwachsene) Kinder hervorgingen.

«Wir müssen die Welt, in die wir geboren werden, nicht als etwas akzeptieren, das fest und undurchlässig ist.»

Laurene Powell Jobs

Was hat sie geprägt?

Ihr Vater war Militärpilot und starb bei einem Flugzeugzusammenstoss, als Laurene Powell drei war. Sie sagt zu diesem Schicksalsschlag aus früher Kindheit:

«Es ist ein ziemlich weltbewegendes Ereignis, wenn man einen Elternteil bei einem tragischen Unfall verliert. Wir alle, meine Geschwister und ich, sind mit dem Wissen um die Vergänglichkeit unserer Existenz aufgewachsen. Und auch wenn das für ein Kind sehr schwer zu verstehen ist, ist es der grösste Segen meines Lebens, dass ich die befristete Natur unseres Daseins begriffen habe, und die Zerbrechlichkeit von allem, was wir erleben.»

Wie viel Geld hat Laurene Powell Jobs?

Ihr Vermögen beläuft sich auf deutlich mehr als 20 Milliarden US-Dollar (wobei der genaue Wert von der Entwicklung an den Börsen abhängt). Laut «New York Times» ist Laurene Powell Jobs auf Platz 35 der reichsten Menschen auf dem Planeten.

Der grösste Anteil ihres Vermögens stammt aus Disney- und Apple-Aktien ihres 2011 gestorbenen Mannes. Dieser hatte abgesehen von Apple auch die Pixar Animation Studios geführt und in das Unternehmen investiert. Mit der Fusion wurde er grösster Einzelaktionär des Disney-Konzerns.

** ADDS ID OF HIS WIFE ** Apple CEO Steve Jobs, center, and his wife Laurene Powell meet with customers after the launch of the new Apple iPhone in Palo Alto, Calif., Friday, June 29, 2007. (AP Photo/Paul Sakuma)

Der damalige Apple-Chef Steve Jobs mit seiner Frau Laurene bei der Lancierung des iPhones, 2007. archivBild: AP

Was ist ihre Mission?

Sie sagt, sie habe ihr Leben der Aufgabe gewidmet, das viele Geld effektiv zu verteilen, und zwar auf eine Weise, die Einzelpersonen und Gemeinschaften nachhaltig helfe.

Sie sagt:

«Ich habe mein Vermögen von meinem Mann geerbt, dem die Anhäufung von Reichtum egal war. Ich tue dies zu Ehren seiner Arbeit.»

Nicht unerwähnt bleiben darf, dass Powell in der Vergangenheit auch fragwürdige Investitionen tätigte, die sich nicht unbedingt mit ihrem Image als Wohltäterin decken.

Warum will sie nun alles verschenken?

Powell sagte laute «New York Times», sie sei nicht an vererbten Vermögenswerten interessiert, und ihre Kinder wüssten das seit langem. Auch ihr Mann habe das nicht gewollt. Und: «Wenn ich lang genug lebe, endet es mit mir.»

Sie seien sich darüber einig ge­wesen, dass die An­häufung von riesigem Reich­tum ge­fähr­lich sei für die Gesell­schaft. Powell erinnert im Interview an US-Dynastien wie die Carnegies und die Rocke­fel­lers:

«Es ist nicht richtig, dass Einzelpersonen eine riesige Menge an Reichtum anhäufen, die Millionen und Abermillionen anderer Menschen zusammengenommen entspricht. Daran ist nichts fair.»

Was hat sie von Steve Jobs gelernt?

Powell erzählte der «New York Times»:

«Ich lernte Steve kennen, als ich 25 Jahre alt war. Und vom Tag unserer Begegnung an waren wir 22 Jahre lang zusammen. Er hat also alles beeinflusst.»

Eine tiefgreifende Erkenntnis, die sie dank ihm gewonnen habe, sei, dass man die Welt, in die man hineingeboren werde, nicht einfach als gegeben akzeptieren müsse:

«Wenn man heranzoomt, sind es nur Atome, genau wie wir. Und sie bewegen sich die ganze Zeit. Und durch Energie und Willenskraft und Absicht und Fokussierung können wir sie tatsächlich verändern. Etwas bewegen.»

Was tut sie konkret?

Während ihr Mann damit beschäftigt war, die Computerindustrie zu revolutionieren, gründete Powell die Non-Profit-Organisation College Track, die Jugendlichen aus armen Familien hilft, eine College-Ausbildung zu absolvieren. Für ihre philanthropischen und geschäftlichen Interessen hat sie die Dachorganisation Emerson Collective gegründet.

Powell engagiert sich auch seit fast 20 Jahren für die Akzeptanz der sogenannten «Dreamer» (Deutsch: Träumer), das sind die Söhne und Töchter von illegalen Einwanderern, mehrheitlich aus Lateinamerika stammend.

Bei dem Streit, der bis heute die amerikanischen Gerichte beschäftigt, geht es um rund 1,8 Millionen junge Immigranten, die als Kinder vor allem aus Mexiko in die USA kamen. Sie waren wegen einer Regelung aus der Zeit von Trumps Vorgänger Barack Obama vor Abschiebungen geschützt. Der amtierende US-Präsident will die Dreamer ausschaffen lassen.

epa02611839 Steve Jobs, CEO of Apple Inc. following the unveiling of the second generation iPad, the iPad 2, in San Francisco California, USA, 02 March 2011. This is Jobs first public appearance since announcing he was going on sick leave. EPA/MONICA M. DAVEY

Ihr Mann, Steve Jobs, war selbst das Kind eines eingewanderten Syrers und wurde von seiner leiblichen Mutter – einer US-Amerikanerin – zur Adoption freigegeben. Bild: EPA

Ein erstes prägendes Erlebnis hatte Powell in jungen Jahren, als sie von New York nach Kalifornien umzog. Die Luftqualität im Osten von Palo Alto sei schlechter gewesen als überall in der Umgebung. Das Land war vergiftet. Viele der Hersteller im Silicon Valley hatten es im Laufe der Jahre als Müllhalde genutzt. Der Grundwasserspiegel war arsenhaltig.

Es habe sie beelendet, dass nur zwei Meilen von ihrem Haus entfernt Gemeinden existierten, die wegen schlechter Planung und schlechtem Informationsfluss keine Chance hatten. Solche strukturellen Defizite gelte es zu bekämpfen.

Wie sinnvoll sind die Pläne der Steve-Jobs-Witwe?

Diverse Internet-User äussern in der Kommentarspalte der «New York Times» ihre Zweifel und führen die bekannten Argumente gegen die wohltätigen Organisationen und privaten Initiativen der amerikanischen Superreichen ins Feld.

Auch wenn sie gut gemeint seien und Betroffenen etwas brächten, hätten solche Aktionen eine begrenzte Wirkung. Zudem würden damit die problematischen Strukturen nicht bekämpft, sondern womöglich zementiert.

Viel sinnvoller wäre es laut den Kommentierenden:

Bleibt anzumerken, dass sich Laurene Powell Jobs im Interview mit der «New York Times» nicht darüber äussert, wie sie die über 20 Milliarden Dollar konkret ausgeben will.

Was sollte man sonst noch über Laurene Powell Jobs wissen?

«Wir sind hier, um eine Delle in das Universum zu schlagen.»

Steve Jobs

Dieses berühmte Zitat des Apple-Gründers sei öfters falsch interpretiert worden. Es sei ihm dabei nicht um Ruhm und persönliches Ansehen gegangen, sondern darum, die gesellschaftlichen Strukturen und Systeme, die unsere Gesellschaft beeinflussen, zu gestalten und zu verändern.

«Diese Strukturen sollten, wenn sie elegant gestaltet sind, für die Menschen reibungslos funktionieren. Sie sollten keine grossen Kurskorrekturen erfordern, die sie daran hindern, ein produktives und erfülltes Leben zu führen. Ich habe eine Weile gebraucht, um zu verstehen, dass das wirklich möglich ist.»

Laurene Powell Jobs

Wie lernte sie den Apple-Gründer kennen?

Die beiden begegneten sich 1989, als Steve Jobs eine Vorlesung an der Stanford Graduate School of Business hielt. Dort studierte sie nach einem beruflichen Engagement bei Goldman Sachs. Das Paar heiratete zwei Jahre später im Yosemite National Park und ging nach der Zeremonie im Schnee wandern, wie die «New York Times» schreibt.

Ihr Mann leitete zu jener Zeit die US-Computerfirma NeXT, nachdem er Jahre zuvor bei Apple gekündigt hatte. 1997 kehrte Jobs zum Mac-Hersteller zurück und in den folgenden zwei Jahrzehnten lancierte das Unternehmen unter seiner Ägide zahlreiche Kassenschlager, zunächst den iMac, später den iPod und schliesslich das iPhone und das iPad.

Fresh apples, flowers and a large poster of Steve Jobs are placed outside an Apple retail store in Beijing, China, Thursday, Oct. 6, 2011. Steve Jobs, the co-founder of Apple Inc. and father of the iPhone, has died at age 56. (AP Photo/Ng Han Guan)

Als der Apple-Gründer starb, zog sich Laurene Powell aus der Öffentlichkeit zurück und kümmerte sich um die drei Kinder. Nun belebt sie die Diskussionen um die US-Milliardäre neu. Bild: AP

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  • Eine weitere Milliardärin, die grosse Versprechen macht15%
  • Eine engagierte Frau, die viel bewirken kann38%
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  • Interessant, aber der Teufel steckt im Detail.35%

Quellen

Wie Apple Geschichte schrieb

Das ist der Traum der Silicon-Valley-Milliardäre

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dr. B. Schwerde 04.03.2020 00:53
    Highlight Highlight An sich löblich. Nur: wenn auch Jobs nicht an der Anhäufung von Reichtum und an einer gerechteren Welt interessiert war, weshalb steht Apple dann seit Jahren in der Kritik wegen katastrophaler Arbeitsbedingungen und Hungerlöhnen der Arbeiterzunft in Fernost, die die Appleprodukte zusammenschustert? Strukturverändernd wären gute Arbeitsbedingungen und vernünftige Löhne. Immer noch die beste Entwicklungshilfe... das Geld jetzt zu verteilen ist zwar edel und grosszügig, doch kommt es auch denjenigen zugute, die bei den Zulieferer von Apple ausgebeutet wurden? Gewissensbisse?
  • Ökonometriker 03.03.2020 22:25
    Highlight Highlight Nun ja, Clinton hatte ca. 30 Prozent mehr Wahlkampfbudget, trotzdem gewann Trump. Wahlen kann man nicht kaufen.

    Besser wäre es, wenn die USA stattdessen auf Bundesebene direkte Demokratie einführen würden.
  • Fairness 03.03.2020 12:45
    Highlight Highlight Wenn man sieht, wo die Steuersätze waren, z.B. bevor US-Präsident Reagan ihn von 70 auf 28 % senkte, als der Mittelstand wuchs und viele Familien von einem Einkommen sehr gut leben konnten, ist der neoliberale Extremkapitalismus echt bedenklich und sowas von falsch für die Menschheit. Dabei funktioniert ein sozialer Kapitalismus eigentlich sehr gut. Dahin sollten wir zurück. Alles andere ist krank.
  • Gubbe 03.03.2020 09:46
    Highlight Highlight Die Frau findet, das Einzelpersonen kein solches Vermögen anhäufen sollten. Vielleicht hat sie das Wort 'Arbeit' noch nie gehört. Zu seiner Zeit hatte er die richtige Idee und arbeitete daran. Wie Gates. Auch der Mann mit dem Würfel, Rubik, hatte so einen Einfall. Danach kommt die Arbeit. Bei Erfolg gibt es Geld. Eigentlich einfach. Das hat mit Anhäufung nichts zu tun.
    • @schurt3r 03.03.2020 12:01
      Highlight Highlight Was soll der Chabis, sie habe "das Wort ''Arbeit noch nie gehört?

      Sie arbeitet viel, hatte früher ihre Karriere, nach dem Studium, und jetzt versucht sie, das Beste aus einem Riesenvermögen zu machen.

      Gates bzw. "sein" Microsoft wurde nur dank starkem Lobbying nicht rechtskräftig verurteilt. Angesichts seiner Geschäftspraktiken würde ich ihn ganz sicher nicht als gutes Beispiel nehmen, dass man mit ehrlicher Arbeit steinreich wird...
  • Blaugrana 03.03.2020 09:23
    Highlight Highlight Wer das mit dem Englisch drauf hat, sollte das Interview im Original lesen (Link im Artikel, merci dafür). Es ergibt ein kohärenteres Bild zu ihrem Hintergrund, ihrer Motivation und ihrer Aktivitäten als die Zusammenfassung in diesem Artikel.
    • @schurt3r 03.03.2020 09:38
      Highlight Highlight Guter Plan!

      Zuerst die Zusammenfassung lesen, dann zur Vertiefung die Original-Quelle :)
  • T13 03.03.2020 09:19
    Highlight Highlight «Es ist nicht richtig, dass Einzelpersonen eine riesige Menge an Reichtum anhäufen, die Millionen und Abermillionen anderer Menschen zusammengenommen entspricht. Daran ist nichts fair.»
    🙏 Beeindruckend, mehr gibts nicht zu sagen.
  • Luki Bünger 03.03.2020 09:10
    Highlight Highlight Wieder mal ein schöner Exkurs in die kognitive Dissonanz einer Superreichen.
    Für ihren Mann waren der Staat und die Steuerbehörde der absolute Todfeind. Und nun soll der gute Steve all diesen Reichtum auch noch angehäuft haben, obwohl er das gar nicht wollte?
    Und hätte sie wirklich so brutal den Durchblick, würde sie die Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten all dieser iWhatevers verbessern. Nicht zuletzt denen (den schlechten Arbeitsbedingungen) verdankt sie nämlich ihren Wohlstand.
    So hingegen bleibt sie ein Teil des Systems Trump: Me first, America second, the rest: zero fs given.
  • LioLu 03.03.2020 09:07
    Highlight Highlight Welche fragwürdigen Investitionen hat die Frau denn getätigt?
    • @schurt3r 03.03.2020 09:43
      Highlight Highlight In US-Profisport-Teams, und in einen brutal luxuriösen Lebensstil (Immobilien und so).

      Habe die Quellen (Artikelende) um einem spannenden Beitrag ergänzt. Da gehts um Powells Organisation Emersson Collective: Da vermischen sich wohltätige Zwecke mit geschäftlichen Interessen, was auf Kritik stösst.
  • Xiakit 03.03.2020 08:58
    Highlight Highlight Bei Aussagen wie "Er hat eine Delle in unser Universum geschlagen" frage ich mich echt. Das er in Geld gemessen eine top Leistung gebracht hat steht ausser Frage.
  • Thomtackle 03.03.2020 08:54
    Highlight Highlight Nicht unerwähnt bleiben darf, dass Powell in der Vergangenheit auch fragwürdige Investitionen tätigte, die sich nicht unbedingt mit ihrem Image als Wohltäterin decken.

    Könnte man dies noch etwas konkretisieren?
  • Denis Nordmann 03.03.2020 08:39
    Highlight Highlight Die Aussage „Ihr Mann leitete zu jener Zeit die US-Computerfirma NeXT, nachdem er Jahre zuvor bei Apple gekündigt hatte.“ im letzten Absatz ist nicht korrekt, Jobs verliess Apple nicht freiwillig, er wurde vom damaligen CEO John Sculley und dem Verwaltungsrat faktisch entmachtet und rausgeworfen.
  • Triumvir 03.03.2020 08:33
    Highlight Highlight Gute Frau 👩 Chapeau 🎩 Zum Glück gibt es noch gute Menschen in den USA 👍
  • DocShi 03.03.2020 08:30
    Highlight Highlight Wenn die Superreichen es wirklich ernst meinen täten, könnten Sie sofort die Hälfte Spenden. Mit über 10 Milliarden lebt es sich auch noch gut genug!
    Den Rest wegen der Steuern und so spare ich mir. (siehe auch B. Gates der dagegen ist).
    • lesenderr 03.03.2020 08:50
      Highlight Highlight Das ist wieder mal eine sehr simple Aussage.
      Was wenn 3/4 von den Vermögenswerten in Firmen stecken? Fehlt das Geld können Inovationen nicht voran getrieben werden.
      (natürlich begrüsse ich es auch wenn gespendet wird)
    • DocShi 03.03.2020 09:29
      Highlight Highlight @lesenderr, stimmt, hätte es besser formulieren sollen:
      Die könnten ja jedes Jahr von ihrem Einkommen die Hälfte spenden oder einen Teil der Aktien verkaufen und sofort spenden.
  • TheNormalGuy 03.03.2020 08:21
    Highlight Highlight "Ihr Mann leitete zu jener Zeit die US-Computerfirma NeXT, nachdem er Jahre zuvor bei Apple gekündigt hatte."

    Naja, gekündigt kann man dem nicht wirklich sagen...

    Uf Schwiizerdüütsch: Gange worde.
  • Chili5000 03.03.2020 08:13
    Highlight Highlight Ich finde es toll, dass Sie das Geld spenden will. Weshalb um alles in der Welt geht sie damit an die Medien? Ich hätte grösste Mühe mit Rolex und teuren Kleidern und Autos den Medien etwas von Wohltätigkeit vorzuschwatzen. Ich würde das alles klammheimlich tun. Wenn man diese Entscheidung trifft, dann trifft man das für sich selbst und nicht für die Öffentlichkeit...
    • Tooto 03.03.2020 08:49
      Highlight Highlight Hätte, würde, sollte :)
    • droull 03.03.2020 15:13
      Highlight Highlight Ich würde auch gerne fünfzig Millionens spenden, natürlich dürfte es meinen Lebensstil nicht tangieren.
  • mrgoku 03.03.2020 08:11
    Highlight Highlight Ich nehme sonst gerne 0,5% davon.
  • wolge 03.03.2020 08:10
    Highlight Highlight «Es ist nicht richtig, dass Einzelpersonen eine riesige Menge an Reichtum anhäufen, die Millionen und Abermillionen anderer Menschen zusammengenommen entspricht. Daran ist nichts fair.»

    Warum tun sie es dann?
    • Schne 03.03.2020 09:58
      Highlight Highlight Die Frage ist doch eher: Warum lassen wir es zu? Oder: Wie können wir es verhindern?
  • KoSo 03.03.2020 07:41
    Highlight Highlight Wo kann ich meine Bankdaten angeben?
    😉
  • Fairness 03.03.2020 07:35
    Highlight Highlight Obszöner Reichtum gehört verboten. Punkt.
  • NumeIch 03.03.2020 07:17
    Highlight Highlight Klar kann man in dem Zusammenhang die Strukturen in einem Land kritisieren und klar wäre es besser die Reichen würden mehr Steuern sparen.
    Frau Powell Jobs könnte ja auch einfach um die Welt jetten in den besten Hotels absteigen und fürs Gewissen mal einem Bettler einen Dollar zu stecken.
    Das Spenden ändert zwar leider nichts an den Strukturen im Land, trotzdem ist es eine gute Sache.
  • Loeffel 03.03.2020 07:16
    Highlight Highlight Auch falls von den Aussagen nur schon die Hälfte aus ihrer tiefsten Überzeugung stammen: Respekt!

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