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WhatsApp plant neues Feature – es würde die Nutzung der App revolutionieren

Ein WhatsApp-Account, ein Gerät: Diese alte Einschränkung dürfte bald pas­sé sein.
Ein WhatsApp-Account, ein Gerät: Diese alte Einschränkung dürfte bald pas­sé sein. bild: shutterstock

WhatsApp plant neues Feature – es würde die Nutzung der App revolutionieren

Die jüngsten Gerüchte zu WhatsApp haben es in sich: Nutzer sollen den Messenger endlich gleichzeitig auf mehreren Smartphones, Tablets und PCs nutzen können – und zwar mit demselben Nutzerkonto.
26.07.2019, 15:4126.07.2019, 16:26

Gerade mal zehn Jahre ist es her: 2009 begann WhatsApp die Smartphones der westlichen Welt zu erobern – und auch in der Schweiz ist WhatsApp längst die dominante Messenger-App.

«Schick mir doch ein WhatsApp!» ist fest im Sprachgebrauch integriert. Im Laufe der Zeit kamen in der Chat-App immer wieder neue Features hinzu: Etwa die Statusfunktion, das Telefonieren über WhatsApp, Gruppen und vieles mehr. Doch eine besonders nützliche Funktion fehlt bis heute.

Einem Bericht des für gewöhnlich gut informierten Blogs WhatsAppBetaInfo zufolge arbeiten die Entwickler von WhatsApp an einem Multi-Plattform-System, das es dem Nutzer ermöglichen soll, seinen Account auf mehreren Geräten parallel und gleichzeitig zu nutzen.

Stimmt das Gerücht, dann sähen die neuen Nutzungsmöglichkeiten so aus:

  • Du könntest das gleiche WhatsApp-Profil auf iOS- und Android-Geräten gleichzeitig nutzen.
  • Du könntest dein WhatsApp-Konto auf dem iPad (sobald die App einmal da ist) nutzen, ohne die App von deinem Smartphone zu deinstallieren.
  • Du könntest WhatsApp auf deinem Computer nutzen, auch wenn das Smartphone ausgeschaltet ist.

WhatsAppBetaInfo schreibt zudem, dass die iPad-App eigentlich fertig sei, aber erst erscheine, wenn das Multi-Plattform-System ebenfalls fertig ist: «WhatsApp möchte dem Nutzer die Möglichkeit geben, die gleiche Telefonnummer auf iPad und Hauptgerät zu verwenden», heisst es im Blog-Artikel.

Für Windows-10-Geräte erscheine eine neue WhatsApp-App (UWP), die die Nutzung des Messengers auf dem PC oder Windows-Tablet vom Smartphone unabhängig mache. Mit der bisherigen Windows-10-App werden Nachrichten lediglich zwischen Smartphone und PC synchronisiert.

Die neuen Möglichkeiten dürften bei vielen Usern seit Jahren auf der Wunschliste stehen. Aktuell ist es so, dass ein Nutzerkonto immer an ein Smartphone gebunden ist. Zwar kann man WhatsApp am PC oder Tablet via web.whatsapp.com im Browser nutzen, dabei ist das Konto aber trotzdem an das Smartphone bzw. die Telefonnummer gebunden.

Was für WhatsApp eine kleine Revolution darstellt, ist bei anderen Chat-Apps längst Standard: Telegram etwa erlaubt die Nutzung eines Accounts auf mehreren Geräten schon lange.

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Das würde das Feature für WhatsApp bedeuten

Eine solche Neuerung brächte nicht nur den Nutzern Vorteile, natürlich würde auch WhatsApp bzw. der Mutterkonzern Facebook profitieren. Denn ist WhatsApp erst einmal auf allen Geräten jederzeit für den Nutzer verfügbar, muss der sich für den Austausch mit Freunden, Bekannten und Kollegen nicht mehr um andere Apps «bemühen».

WhatsApp könnte – wenn das Gerücht des Insiders, der meist richtig liegt, stimmt – sich so zur allumfassenden, alternativlosen Chat-App aufschwingen. Doch bis es soweit ist, dürften noch einige Millionen Nachrichten auf dem Messenger geschrieben werden.

(pb/oli)

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46 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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FAIK
26.07.2019 15:53registriert September 2015
Also so wie es bei Telegram schon seit Jahren funktioniert. Was für eine Revolution!
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Lucie Weisswas
26.07.2019 15:54registriert Juli 2019
Ich bin generell misstrauisch, wenn etwas aus dem Hause Facebook kommt. Kostenlos ist nichts, denn wir zahlen alle mit unseren Daten.
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Maedhros Niemer
26.07.2019 16:12registriert Juni 2018
"alternativlose App" - das klingt nicht gut in meinen Ohren.
Zumindest in Europa habe ich das Gefühl, ist das nicht so und wird hoffentlich nie so sein. Die zwei Messenger, die bei mir neben Whatsapp installiert sind, gewinnen Monat für Monat mehr Benutzer.
Ist das nur in meinem Bekanntenkreis so oder können das ander Menschen bestätigen?
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