Digital
Apple

Dieses Video soll es zeigen: Das iPhone 6 Plus verbiegt sich in der engen Hosentasche

Enge Hosentasche und ein iPhone 6 Plus: keine ideale Kombination.
Enge Hosentasche und ein iPhone 6 Plus: keine ideale Kombination.
Apples #BendGate

Dieses Video soll es zeigen: Das iPhone 6 Plus verbiegt sich in der engen Hosentasche

24.09.2014, 09:1825.09.2014, 10:06
Das iPhone 6 lässt sich offenbar von Hand verbiegen.video: youtube/Unbox Therapy

Das iPhone 6 Plus ist Apples mit Abstand grösstes Smartphone. Satte 5,5 Zoll misst das Display – und die neue Grösse sorgt nun für Probleme: Die ersten Käufer beklagen sich, dass sich das Gerät verbiege, wenn es in engen Hosentaschen getragen werde. Normaler Druck reiche aus, um das Gerät unterhalb des Lautstärke-Buttons zu knicken. Auf Twitter tauchten mehrere Fotos von verbogenen iPhone 6 Plus auf (siehe weiter unten in diesem Artikel). Wie viele Nutzer betroffen sind, ist unklar. 

Matthias Kremp, Digital-Redaktor und Gadget-Experte bei Spiegel Online, hält es für Wahrscheinlich, dass sich das iPhone 6 Plus in der Gesässtasche von Menschen mit entsprechender Körpermasse verbiegt.

Apple-Kunden beklagen sich: Das iPhone 6 Plus verbiege sich in der Hosentasche. Spiegel-Online-Redaktor Matthias Kremp geht der Sache nach.quelle: Spiegel online

Dass das neue iPhone in der Tat ein Stabilitätsproblem zu haben scheint, zeigt nun auch ein Video auf YouTube. Der Tester verbiegt das 6 Plus mit blossen Händen. Offenbar handelt es sich beim biegbaren iPhone 6 nicht um ein Feature, da das Gerät verbogen bleibt, wenn kein Druck mehr ausgeübt wird. Die Medienverantwortliche von Apple Schweiz hat sich zum sogenannten #BendGate auf Anfrage von watson bislang nicht geäussert. 

Der Tech-Blog Engadget macht darauf aufmerksam, dass das äusserst dünne iPhone 6 zu grossen Teilen aus Aluminium besteht. Ein Metall, das sich leicht verbiegt.

LG bietet mit dem G Flex ein elastisches Android-Smartphone an, das sich unter Druck bewusst verbiegen lässt, dann aber wieder in seine Ursprungsform zurückgeht.

Keine Probleme dieser Art sollen Nutzer eines Galaxy Note 3 haben, das sogar noch leicht grösser als das iPhone 6 Plus ist. Plastik mag zwar nicht so edel wie Alu sein, verbiegt sich aber auch nicht so leicht, wie dieses Video zeigt.

Das Galaxy Note 3 im Biegetest

So reagieren Twitter-Nutzer auf #BendGate

User-Input

Ein watson-Leser schreibt zu #BendGate:

Falls Sie immer noch nicht wissen, ob Sie das neue iPhone oder ein Android-Smartphone kaufen sollen, dann lassen Sie sich hier von uns helfen.

(oli)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
17 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17
Warum der «beispiellose Cyber-Zwischenfall» für OpenAI zum idealen Zeitpunkt kommt
Es sollte ein harmloser Test sein. Doch dann verselbstständigten sich die neuesten KI-Modelle von OpenAI und drangen in die IT-Systeme einer anderen KI-Firma ein. Letztlich könnte OpenAI dennoch profitieren.
Es klingt wie ein Hollywood-Drehbuch: Einige der fortschrittlichsten Modelle des ChatGPT-Entwicklers OpenAI brechen während eines Testlaufs aus ihrer abgeschotteten Testumgebung aus und dringen autonom in die Computersysteme der KI-Plattform Hugging Face ein. Die KI-Modelle hätten sich dabei wie ein gewiefter Hacker verhalten. Das hat OpenAI nun in einem Blogeintrag selbst publik gemacht und schreibt von einem «beispiellosen Cybervorfall, bei dem modernste Cyberfähigkeiten zum Einsatz kamen».

OpenAI nutzt den angeblich «beispiellosen Cybervorfall» also gleich für Werbung in eigener Sache: Schaut her, unsere neuen KI-Modelle können genauso gut Schwachstellen in Software finden wie Anthropics Claude Mythos. Rivale Anthropic hat OpenAI zuletzt den Rang abgelaufen und mit Mythos die Schlagzeilen dominiert. Wohl deshalb betont OpenAI nun auch, dass nebst dem aktuellen Modell GPT‑5.6 Sol ein «noch leistungsfähigeres unveröffentlichtes Modell» am Cyberangriff beteiligt war.
Zur Story