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Tesla-Chef Elon Musk will, dass Mitarbeiter in der Fabrik schlafen

Der Elektroautopionier Tesla hat im dritten Quartal 2020 einen rekordhohen Umsatz erzielt. In deutschen Bundesland Brandenburg baut der US-Konzern eine neue Fabrik. (Archivbild)
Elon Musk: Sein Unternehmen Tesla wurde vom chinesischen Autokonzern BYD als grösster E-Auto-Produzent abgelöst.Bild: sda

Elon Musk: Tesla-Angestellte sollen am Fliessband schlafen

Um ambitionierte Projekte rechtzeitig fertigstellen zu können, griff Musk bereits in der Vergangenheit zu umstrittenen Methoden – jetzt soll es einmal mehr geschehen.
20.02.2024, 20:1520.02.2024, 21:01
Luca Klinck / t-online
Ein Artikel von
t-online

Elon Musk will die Effizienz seiner Tesla-Fabrik in Texas steigern. Dazu greift er zu umstrittenen Methoden. Seine Angestellten sollen in der Fabrikhalle schlafen, berichtet «yahoo finance». Musk will sein neues Tesla-Modell schnellstmöglich auf den Markt bringen, um die Elektrofahrzeuglandschaft neu definieren.

Dem Bericht nach seien die Massnahmen für Musk nicht unüblich. Bereits zuvor hätten Tesla-Mitarbeiter in den Fabrikhallen schlafen müssen, um ambitionierte Produktionstermine einhalten zu können. In früheren Berichten aus der Tesla-Fabrik im US-Bundesstaat Kalifornien sei auf Fälle hingewiesen worden, bei denen die Arbeiter viele Stunden unter schwierigen Bedingungen arbeiten mussten.

In der Folge wurden dem Tesla-Chef Arbeitsrechtsverletzungen und Missbrauch vorgeworfen. Eine Untersuchung habe ergeben, dass es, in Relation zu anderen US-Autofabriken, bei den Tesla-Fertigungsstätten zu deutlich mehr Sicherheitsverstössen käme.

Das Redwood-Projekt soll neuen Technologie-Massstab setzen

Das verhältnismässig billige Tesla-Modell mit dem Codenamen «Redwood» soll 2025 auf den Markt kommen und ohne Steuern etwa 30'000 US-Dollar kosten. Damit soll die Zugänglichkeit zu nachhaltigen Transportmitteln vereinfacht werden.

Elektroauto

Es sei ein ambitioniertes Vorhaben und benötige «eine enorme Menge neuer revolutionärer Fertigungstechnologien», soll Musk gegenüber Business-Insidern gesagt haben. Dabei solle die Technologie dafür sorgen, dass ein neuer Massstab in der Automobilindustrie gesetzt werde und er verspreche «jede andere Fertigungstechnologie, die es irgendwo auf der Welt gibt, um Längen zu übertreffen», erklärte Musk weiter.

Das neue Modell ist auch eine Reaktion auf die wachsende Konkurrenz aus China. Der Elektroautohersteller BYD hat vor Kurzem Musks Unternehmen an der Weltmarktspitze abgelöst – und das, obwohl BYD noch kein Auto in den USA verkauft hat. BYD ist vor allem in China stark und expandiert derzeit in Europa.

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