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Zürcher Polizei steigt bei X aus – und wechselt zu WhatsApp

Zürcher Polizei steigt bei X aus und wechselt zu WhatsApp – aus Gründen

Die Stadtpolizei verlagert ihre aktuellen Mitteilungen von einer amerikanischen Plattform zur nächsten. Auf X sei «der respektvolle Diskurs» immer seltener geworden.
01.10.2026, 13:2301.10.2026, 14:43

Die Stadtpolizei Zürich ist gemäss Mitteilung vom Donnerstag nicht mehr auf Elon Musks Social-Media-Plattform X aktiv. Stattdessen betreibt sie nun einen offiziellen WhatsApp-Kanal.

Die Kantonspolizei Zürich ist weiter bei X aktiv.

Grund für den Ausstieg bei X sei «das veränderte Kommunikationsverhalten auf dieser Plattform», heisst es in der Mitteilung der Stadtpolizei. Auf Nachfrage erklärt Daniela Brunner, Chefin Information und Kommunikation:

«Wir hatten auf X mit über 100k eine sehr gute theoretische Reichweite. Wobei die Anzahl Follower nicht zwingend unsere regionalen Bedürfnisse abdeckte (Grossraum Zürich) und die Reichweiten der einzelnen Beiträge stark nachgelassen haben.

Was sich in den letzten Jahren ebenfalls verändert hat, ist die Kommunikationskultur: Unter unseren Posts wurde vielfach nicht über den eigentlichen Inhalt diskutiert, sondern über andere Belange, und der respektvolle Diskurs wurde immer seltener.»
Stadtpolizei Zürich gibt Ausstieg bei X bekannt (1. Oktober 2026).
Screenshot: x.com

Warum WhatsApp?

Über den abonnierbaren WhatsApp-Kanal sollen Interessierte «aktuelle Polizeimeldungen, Verkehrsinformationen, dringende Präventionshinweise sowie weitere relevante Informationen» direkt auf ihr Smartphone erhalten.

Die Verantwortlichen schreiben:

«Mit dem neuen Angebot verfolgt die Stadtpolizei Zürich das Ziel, die Bevölkerung bei Ereignissen zeitnah dort zu informieren, wo Menschen bereits Aufmerksamkeit haben. WhatsApp wird ergänzend zu den bisherigen Social-Media-Kanälen der Stadtpolizei Zürich zur Informationsverbreitung genutzt.»

WhatsApp gehört zum US-amerikanischen Meta-Konzern, unter der Leitung von Mark Zuckerberg.

Elon Musk leitet die Social-Media-Plattform X, die früher Twitter hiess, seit der Übernahme 2022 als Eigentümer und Chef. 2025 gliederte er die Firma in die Geschäftsstrukturen seines KI-Unternehmens xAI (heute SpaceXAI) ein.

Quellen

(dsc)

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