Digital
Deutschland

BMW iX3: Zweiter Rückruf – Elektro-SUV hat Airbag-Probleme

BMW iX3: Ein weiterer Rückruf betrifft das neue Elektro-Modell der Bayern.
Ein weiterer Rückruf betrifft das neue Elektro-Modell der Bayern.Bild: BMW / uwe fischer

BMW iX3: Zweiter Rückruf – Elektro-SUV hat Airbag-Probleme

Wenige Tage nach einem Rückruf wegen möglicher Stromschlag-Gefahr muss BMW den neuen iX3 erneut in die Werkstatt holen. Dieses Mal geht es um die Airbags.
05.06.2026, 21:1008.06.2026, 09:27
Christopher Clausen / t-online
Ein Artikel von
t-online

BMW muss den neuen iX3 innerhalb weniger Tage zum zweiten Mal zurückrufen. Nachdem zuletzt ein Problem mit der Ladeelektronik für Schlagzeilen gesorgt hatte, geht es nun um die Airbags des Elektro-SUVs.

Nach Angaben des deutschen Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) wurden bei betroffenen Fahrzeugen Airbag-Komponenten nicht gemäss den Vorgaben verschraubt. Dadurch könnte sich der Airbag bei einem Unfall nicht korrekt entfalten. Zudem bestehe die Möglichkeit, dass sich der Gasgenerator aus seiner Position löst und Fahrzeuginsassen trifft.

Betroffen sind laut KBA Fahrzeuge des BMW iX3 aus dem Produktionszeitraum vom 18. Dezember 2025 bis zum 8. Mai 2026. Weltweit sollen 4843 Fahrzeuge betroffen sein.

Das wird in der Werkstatt überprüft

In den Werkstätten wird die Verschraubung der Kopfairbags auf beiden Fahrzeugseiten überprüft und bei Bedarf nachgearbeitet. Dem KBA sind eigener Aussage nach bislang keine Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem Mangel bekannt geworden.

Unklarheit herrscht allerdings über die genaue Zahl der betroffenen Fahrzeuge. Wie das Fachmagazin «Auto Motor und Sport» berichtet, nennt BMW auf Anfrage lediglich 2913 Fahrzeuge. Zudem gibt der Hersteller einen anderen Produktionszeitraum an. Eine Erklärung für die Abweichungen liegt bislang nicht vor.

Erster Rückruf betrifft nur 145 Fahrzeuge

Für den neuen iX3 ist es bereits der zweite Rückruf innerhalb kurzer Zeit. Erst vor wenigen Tagen hatte BMW eine kleine Zahl von Fahrzeugen wegen eines Fehlers in der Ladeelektronik zurückgerufen. Hier besteht laut KBA die Gefahr, dass beim Laden Spannung an der Karosserie anliegen könnte. Wer das Fahrzeug während des Ladevorgangs berührt, könnte einen Stromschlag erleiden.

Von diesem Rückruf sind nach KBA-Angaben weltweit 145 Fahrzeuge betroffen, darunter 28 in Deutschland. Auch in diesem Fall sind keine Sach- oder Personenschäden bekannt geworden.

Verwendete Quellen

(dsc/t-online)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Blackphone
Verschlüsselungs-Stars kündigen Krypto-Smartphone an
Phil Zimmermann steigt ins Handy-Geschäft ein. Zusammen mit der spanischen Firma Geeksphone will er im Februar das Blackphone vorstellen. Das neue Smartphone soll verschlüsselte Telefonate und Nachrichten ermöglichen.
Es ist eine Allianz von Experten: Die Firmen Silent Circle und Geeksphone haben ein Joint Venture gebildet, um ein abhörsicheres Mobiltelefon zu entwickeln. Bereits Ende Februar soll das Blackphone genannte Gerät auf dem Mobile World Congress, der weltweit grössten Fachmesse der Mobilfunkbranche, vorgestellt werden. Zeitgleich will das Unternehmen damit beginnen, auf seiner Webseite Vorbestellungen für das Gerät entgegenzunehmen.
Zur Story