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Forschung

KI-Modell aus Lausanne und Zürich soll Krebsbehandlung voranbringen

Ärztin am Computer: Szene aus einem Krankenzimmer im Spital. (Symbolbild)
Moderne Analyseverfahren machen Zusammenhänge nachvollziehbar. Bild: Shutterstock

KI-Modell aus Lausanne und Zürich soll Krebsbehandlung voranbringen

Ein KI-Modell soll Fortschritte in der Krebserforschung und -behandlung ermöglichen – ebenso bei der Vorhersage von Therapieansätzen und Krankheitsverläufen.
14.08.2026, 13:4714.08.2026, 13:47

Dieses Modell künstlicher Intelligenz haben Forschende der ETH Lausanne gemeinsam mit Partnern aus Genf, vom Universitätsspital Zürich (USZ) und der Universität Zürich (UZH) entwickelt.

Moderne Analyseverfahren wie die räumliche Proteomik machten komplexe Zusammenhänge sichtbar; die dabei entstehenden grossen Datenmengen seien jedoch schwierig auszuwerten und hätten sich bisher nur begrenzt über verschiedene Studien hinweg vergleichen lassen, schreibt das Universitätsspital Zürich in einer Mitteilung vom Freitag.

Ein Tumor bestehe nicht nur aus Krebszellen. Auch Immunzellen, Blutgefässe und andere Bestandteile des umliegenden Gewebes beeinflussten, wie ein Tumor wachse und wie er auf eine Behandlung reagiere. Selbst Tumore mit einer ähnlichen zellulären Zusammensetzung könnten deshalb ganz unterschiedlich auf dieselbe Therapie ansprechen. Entscheidend sei, welche Zellen im Tumor vorkommen, wo sie sich befinden und wie sie miteinander interagieren.

In der Onkologie – der Prävention, Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen – sei die Menge an Daten, die bei der Analyse von Gewebe anfalle, in den letzten Jahren exponentiell gewachsen, wird Andreas Wicki, stellvertretender Direktor an der Klinik für medizinische Onkologie und Hämatologie am Universitätsspital Zürich, zitiert. Computergestützte Modellierung sei der Schlüssel, um Daten in einem klinischen Umfeld für Patienten nutzbar zu machen. (sda)

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