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Anthropic-Chef Amodei: Regierung sollte riskante KI stoppen können

Anthropic-Chef Amodei: Regierung sollte riskante KI stoppen können

Der Chef der KI-Firma Anthropic hat sich dafür ausgesprochen, dass Regierungen gefährliche Künstliche Intelligenz stoppen können sollten.
11.06.2026, 06:1211.06.2026, 06:12

Leistungsstarke KI-Modelle müssten auf Risiken geprüft werden, forderte Dario Amodei in einem Blogbeitrag. Dabei solle es um Bereiche wie Cybersicherheit, Biowaffen und einen möglichen Verlust der Kontrolle über die Systeme gehen. Das umfasse auch eine automatisierte Weiterentwicklung der Software, die diese Risiken verstärken könnte.

FILE - Dario Amodei, CEO & Co-Founder of Anthropic, speaks on a panel at the convening of the International Network of AI Safety Institutes at the Golden Gate Club at the Presidio in San Francisco ...
Dario Amodei spricht sich für menschliche Kontrolle über Künstliche Intelligenz aus.Bild: keystone

Solche Untersuchungen könnten von einer Regierungsorganisation vorgenommen werden, die etwa einer Flugaufsicht ähnlich wäre, schrieb Amodei. Alternativ könnten es von der Regierung beauftragte private Prüfer sein. Anthropic spricht sich schon länger für eine stärkere Regulierung der KI-Industrie aus und wurde dafür bereits aus Teilen der KI-Branche und von der US-Regierung kritisiert.

Anthropic ist mit seiner KI-Software Claude der schärfste Konkurrent des ChatGPT-Entwicklers OpenAI. Die Firma sorgte jüngst für Aufsehen mit dem KI-Modell Mythos, das zum Teil über Jahrzehnte unentdeckt gebliebene Schwachstellen in viel genutzter Software aufspüren kann. Das verstärkte die Sorge, dass Künstliche Intelligenz für verheerende Cyberangriffe verwendet werden könnte. (sda/dpa)

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Warum der «beispiellose Cyber-Zwischenfall» für OpenAI zum idealen Zeitpunkt kommt
Es sollte ein harmloser Test sein. Doch dann verselbstständigten sich die neuesten KI-Modelle von OpenAI und drangen in die IT-Systeme einer anderen KI-Firma ein. Letztlich könnte OpenAI dennoch profitieren.
Es klingt wie ein Hollywood-Drehbuch: Einige der fortschrittlichsten Modelle des ChatGPT-Entwicklers OpenAI brechen während eines Testlaufs aus ihrer abgeschotteten Testumgebung aus und dringen autonom in die Computersysteme der KI-Plattform Hugging Face ein. Die KI-Modelle hätten sich dabei wie ein gewiefter Hacker verhalten. Das hat OpenAI nun in einem Blogeintrag selbst publik gemacht und schreibt von einem «beispiellosen Cybervorfall, bei dem modernste Cyberfähigkeiten zum Einsatz kamen».

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