DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der HomePod Mini ist neu offiziell in der Schweiz verfügbar – und verspricht für Apple-User eine zukunftssichere Smart-Home-Investition zu sein.
Der HomePod Mini ist neu offiziell in der Schweiz verfügbar – und verspricht für Apple-User eine zukunftssichere Smart-Home-Investition zu sein. Bild: watson
Review

Apple lanciert kleinen Smart-Lautsprecher in der Schweiz – warum das eine grosse Sache ist

Der «HomePod Mini» ist nicht weniger als Apples Versprechen, dass es mit dem intelligent vernetzten Zuhause doch noch gut kommt.
26.03.2022, 19:5728.03.2022, 10:59

Der HomePod Mini ist alles andere als neu, aber nun endlich auch mit Schweizer Stromstecker erhältlich und zudem für Apple-Verhältnisse ziemlich erschwinglich.

In diesem Beitrag erfährst du, warum ich als Digital-Redaktor privat auf den «Mini» setze und was das mit meinen ins Straucheln geratenen Smart-Home-Plänen zu tun hat.

Was gibt's Neues?

Es hat lange gedauert, doch nun bietet Apple seinen kleinen Smart-Lautsprecher, den HomePod Mini, offiziell in der Schweiz an. Ab sofort wird er für 99 Franken verkauft.

Dabei ist der HomePod Mini alles andere als neu. Der kompakte Smart-Speaker von Apple wurde Ende 2020 angekündigt und erhielt im November 2021 seine erste «Auffrischung» mit drei trendigen neuen Gehäusefarben*.

* Und natürlich gibt's den «Mini» auch in langweiligem Weiss oder Schwarz.
* Und natürlich gibt's den «Mini» auch in langweiligem Weiss oder Schwarz. bild: apple

Für wen lohnt sich der HomePod Mini?

Apples kleiner Smart-Speaker eignet sich für Leute, die mit ihren Geräten bereits im Apple-Universum investiert sind und damit liebäugeln, das eigene Zuhause intelligent zu vernetzen. Der HomePod Mini beherrscht den derzeit wichtigen Smart-Home-Standard Thread und ist mit dem zukünftigen Branchenstandard Matter kompatibel (siehe unten).

Pro und Contra

+ Hohe Benutzerfreundlichkeit
+ Satter Sound bei kompakter Grösse
+ Nahtlose Integration ins Apple-Ökosystem
+ Verspieltes Design
+ Smart-Home-tauglich
+ Akzeptable Sprachsteuerung (Siri)
+ Konkurrenzfähiger Preis
– Kein Akkubetrieb
– Mangelnde Spotify-Unterstützung
– Apple-Musik-Abo für einige Funktionen erforderlich
– nicht für Android-User geeignet
– gute WLAN-Verbindung nötig

Ist der «Mini» perfekt fürs Smart Home?

Ja, aber ...

Der HomePod Mini bildet mit anderen Thread-kompatiblen Smart-Home-Geräten ein sogenanntes Mesh-Netzwerk. Darin agieren Geräte, die ans Stromnetz angeschlossen sind als Router und leiten Daten zuverlässig weiter.
Der HomePod Mini bildet mit anderen Thread-kompatiblen Smart-Home-Geräten ein sogenanntes Mesh-Netzwerk. Darin agieren Geräte, die ans Stromnetz angeschlossen sind als Router und leiten Daten zuverlässig weiter. bild: watson

Noch immer warten Smart-Home-Fans auf die Lancierung des neuen Branchenstandards «Matter», der die Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander verbinden soll.

Matter 1.0, die erste technische Spezifikation, umfasst die folgenden Kategorien vernetzter Geräte:

  • Glühbirnen, Lichtschalter, Lichtsteuerungen
  • Stecker und Steckdosen
  • Türschlösser
  • Thermostate / Heizungsregler
  • Jalousien und Jalousien
  • Haussicherheitssensoren (Bewegungs-, Kontakt-, CO-/Rauchmelder)
  • Steuerungen für Garagentore
  • Wireless Access Point und Bridges
  • Fernseher und Streaming-Videoplayer

Bis Ende 2022 soll es so weit sein, angeblich. Meine grosse Skepsis beruht auf den zahlreichen nicht gehaltenen Versprechen und grossmäuligen früheren Ankündigungen, die sich samt und sonders als warme Luft erwiesen haben.

Matter war 2020 angekündigt worden und wurde zunächst unter dem Namen «Project CHIP» geführt. Neben Apple sind auch Amazon, Google und weitere bekannte Smart-Home-Unternehmen und Hardwarehersteller an Bord.

Damit zurück in die harte Realität, respektive Gegenwart: Der HomePod Mini fügt sich nahtlos in Apples eigene Heimautomatisierungs-Plattform HomeKit ein. Das heisst, man kann den Lautsprecher über die Home-App steuern – wie alles andere Zubehör, das Apple als kompatibel auflistet.

Und dank des Thread-Standards kann man den Lautsprecher auch als Smart-Home-zukunftssicher bezeichnen. Thread-zertifizierte Geräte sind auch Matter-tauglich. Zumindest in der Theorie. In der Praxis werden wir dann sehen...

Darum sind «Border Router» entscheidend

Fürs technische Verständnis: Die Fernseh-Set-Top-Box Apple TV 4K und der HomePod Mini können als sogenannte «Border Router» agieren. Das heisst, sie sind dafür ausgelegt, mit Smart-Home-Geräten anderer Anbieter zu «reden».

Thread-Geräte bilden ein Mesh-Netzwerk: Das bedeutet, die Reichweite und die Zuverlässigkeit werden umso besser, je mehr Geräte man miteinander vernetzt. Ein Border Router verbindet die Thread- und WLAN-Geräte und stellt sicher, dass alles im Zuhause miteinander kommunizieren kann.

Border Router erfordern keine Ethernet-Verbindung, sie brauchen nur eine kontinuierliche Stromversorgung und WLAN-Konnektivität. Das bedeutet, dass auch eine Smart-Steckdose die Daten-Vermittlungsfunktion übernehmen kann.

Privat habe ich inzwischen mehrere (früher im Ausland bestellte) HomePod Mini auf mehreren Stockwerken im Einsatz. Hinzu kommen Smart-Thermostate von Eve Systems, sowie ein Luftqualitäts-Überwachungsgerät Eve Room. Die Heimautomatisierung für diese Thread-kompatiblen Geräte nehme ich über die Einstellungen der Home-App vor. Und sie alle lassen sich auch über «Hey Siri» mündlich ansteuern.

Hingegen bediene ich das mittlerweile relativ umfangreiche Smart-Beleuchtungs-System (von Philips Hue) über die separate iPhone-App «iConnectHue», weil auf jedem Stockwerk eine separate Schaltzentrale (Bridge) in Betrieb ist.

Wenn Matter lanciert wird, lassen sich hoffentlich weitere Geräte einbinden. Die Hoffnung stirbt zuletzt! 😂

Wie gut ist der Sound des HomePod Mini?

Verblüffend gut. Wobei der «Mini» nach meiner Einschätzung bei den wenigsten Leuten den Sound fürs Heimkino liefern dürfte. Denn dafür haben viele Tech- und Filmfans vermutlich ein leistungsfähigeres Surround-System mit Soundbar, Subwoofer und weiterer Hardware am Start.

Und auch wenn der «Mini» im Doppelpack eine Stereo-Wiedergabe (per Apple TV 4K) beherrscht, muss man wissen: Er bietet im Gegensatz zum grösseren Bruder (HomePod) keinen 3D-Raumklang («Spatial Audio») wie etwa Dolby Atmos.

Wenn man Siri auffordert, auf maximale Lautstärke zu gehen, dann gibts von der Sprachassistentin zunächst eine mündliche Warnung, dass es gleich ziemlich laut werde.

Und das Beste daran: Egal wie laut man die Musik auch «aufdreht», die Wiedergabe klingt immer noch sauber und unverzerrt. Selbst bei den Tieftönen vermag der «Mini» ohne richtigen Bass, bzw. Subwoofer, zu gefallen.

Logischerweise kann der «Mini» nicht mit dem voluminösen Klang grosser Smart-Speaker wie dem Sonos Move mithalten. Doch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Der «Röntgenblick» zeigt, was unter der Hülle steckt. Apple verspricht 360-Grad-Audio: Und tatsächlich sind eine konsistente Klangqualität und Lautstärke gewährleistet, ganz egal, wo man sich im Raum gerade aufhält.
Der «Röntgenblick» zeigt, was unter der Hülle steckt. Apple verspricht 360-Grad-Audio: Und tatsächlich sind eine konsistente Klangqualität und Lautstärke gewährleistet, ganz egal, wo man sich im Raum gerade aufhält.bild: apple

Anmerkung für Hörbuch-Fans: Seine Stärken zeigt der HomePod Mini auch bei Podcasts und Audio-Books. Die Stimmen klingen selbst über grössere Distanz klar und deutlich.

Wie umweltfreundlich ist der HomePod Mini?

Wirklich umweltfreundlich ist natürlich nur der Verzicht auf Zubehör, das in die Kategorie «Nice to have» gehört.

Immerhin vermag Apples kleiner Smart-Lautsprecher mit tiefem Stromverbrauch und – laut Hersteller – umweltschonender Materialwahl und Herstellung zu punkten.

Apple schreibt:

«HomePod mini besteht zu 99 Prozent aus recycelten Seltenen Erden, wobei der Neodym-Magnet im Lautsprechertreiber zu 100 Prozent aus recycelten Seltenen Erden Metallen besteht. Das nahtlose Netzgewebe besteht zu mehr als 90 Prozent aus recyceltem Kunststoff, und die Holzfasern der kompletten Verpackung stammen aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern oder recycelten Quellen. HomePod mini ist ausserdem frei von Quecksilber, BFR, PVC und Beryllium.»
quelle: apple.com

Der HomePod Mini hat die «Energy Star»-Zertifizierung erhalten und soll besonders energieeffizient sein. Zum Stromverbrauch macht der Hersteller folgende Angaben:

  • Im Ruhe-Modus («Low Power»): 0.71 Watt (W)
  • Beim Musik-Abspielen: 1.28 W

Unabhängige Tests ergaben, dass der durchschnittliche Verbrauch bei rund 6 bis 12 Watt liegt. Das ist selbst dann akzeptabel, wenn man mehrere Lautsprecher in Betrieb hat.

Wie ist die Bedienung?

Kinderleicht. Eine gute Internetverbindung, respektive zuverlässiges WLAN, ist allerdings unerlässlich.

Für die Sprachsteuerung braucht es zwingend den Aktivierungsbefehl «Hey Siri». Dann leuchtet die Oberfläche des Lautsprechers auf und Siri nimmt Befehle entgegen.

Die Touch-Oberfläche leuchtet in charakteristischen Lila- und Blautönen (das lässt sich deaktivieren, in den Geräte-Einstellungen der Home-App). Und wenn der «Mini» Musik oder andere Inhalte spielt, leuchtet das Bedienelement weiss.

Mit seinen vier verbauten Mikrofonen reagiert der Smart-Lautsprecher in aller Regel schnell auf Zurufe. Der Hersteller versichert zwar, es gebe kein Befehls-Durcheinander, wenn mehrere Apple-Geräte auf «Hey Siri» achten. Tatsächlich kam es im praktischen Einsatz zu Hause mehrfach vor, dass sich nicht der naheliegendste Lautsprecher in der Küche aktivierte, sondern Siri aus dem weiter entfernten Bad antwortete.

Schliesslich deaktivierte ich die «Hey Siri»-Funktion auf dem iPhone und auf weiteren Mobilgeräten (iPad/Macbook), denn auch da war die Sprachassistentin übereifrig.

Kritisch anzumerken bleibt auch: Populäre Apps, respektive Streaming-Dienste externer Anbieter, wie Spotify oder YouTube lassen sich nicht über Siri steuern.

Versteht Siri Schweizerdeutsch?

Ja, aber nur «es bitzeli».

Offiziell versteht Apples Sprachassistentin kein «Schweizerdeutsch». Noch nicht, muss man anfügen. Kürzlich wurde bekannt, dass Apple hierzulande einen Mundart-sprechenden «Annotation Analyst» suche.

screenshot: apple.com

Laut macprime.ch sollte die von Apple gesuchte Fachperson schweizerdeutsche Siri-Anfragen und die Antworten des digitalen Assistenten darauf bewerten.

«Inwiefern Apple mithilfe der ausgeschriebenen Stelle tatsächlich an einer Schweizerdeutsch-Unterstützung für Siri arbeitet, bleibt unbekannt. Insbesondere der Schrägstrich im Titel der Rolle dämpft gegebenenfalls allfällige Hoffnungen wieder. Möglich ist auch, dass durch die Stelle einzig das hochdeutsche Siri besser mit den Anfragen aus der Schweiz kompatibel gemacht werden soll.»
quelle: macprime.ch

Wie nimmt man den «Mini» in Betrieb?

Einfacher und schneller gehts nicht.

In der quadratischen Box findet man den Lautsprecher, eine Kurzanleitung sowie einen 20-Watt-Ladeadapter.

Um das 345 Gramm leichte Gerät einzuschalten, schliesst man es über den zweipoligen (Schweizer) Stecker ans Stromnetz an und bringt das iPhone in die Nähe: Sofort wird das neue Gerät erkannt und lässt sich in wenigen Minuten einrichten.

Lässt sich der HomePod Mini mobil nutzen?

Ja, aber nur mit extralangem Stromkabel 🙈, oder mit kostenpflichtigem Zubehör eines Drittanbieters.

Anmerkung: Der HomePod Mini wird mit einem 20-Watt-USB-C-Ladegerät von Apple geliefert. Die Stromzufuhr erfolgt über das USB-C-Kabel, das fest mit dem Gerät verbunden ist.

Gut zu wissen: Der kleine Smart-Lautsprecher lässt sich problemlos über eine Power-Bank betreiben.

Das Fachmagazin «Macwelt» berichtete Anfang März, der HomePod Mini sei dank USB-C-Anschluss weit weniger an einen Standort gefesselt als sein grosser Bruder, der HomePod (den Apple nicht mehr im Sortiment führt). Und das mache sich der US-Hersteller Mission zunutze und biete eine aufladbare, also ortsunabhängige Akku-Station an.

«Dank einer kleinen mobilen Akku-Station wird Ihr HomePod Mini mobil: Stecken Sie einfach das USB-C-Kabel des Apple-Lautsprechers in die Rückseite des Docks und schon wird dieser für bis zu neun Stunden mit Strom versorgt.»
quelle: macwelt.de

Was ist mit Spotify?

Leider ist es kompliziert. 😌 Spotify bietet noch immer keine native Unterstützung für den HomePod Mini (und den HomePod) an, obwohl Apple den Lautsprecher im Jahr 2020 für Musikdienste von Drittanbietern geöffnet hat.

Dabei hatte der Musik-Streaming-Marktführer im März 2019 eine Wettbewerbsbeschwerde gegen Apple bei der Europäischen Kommission eingereicht und dem Konkurrenten vorgeworfen, Spotify vom HomePod auszuschliessen.

Die Spotify-Unterstützung für AirPlay 2 lasse weiterhin auf sich warten, schrieb macerkopf.de Anfang dieses Jahres. Im offiziellen Spotify-Diskussionsforum sei das Thema ein Dauerbrenner. Die Nutzer des Streaming-Dienstes fragten in regelmässigen Abständen, wann die Spotify-App endlich Apples WLAN-Streaming-Technologie unterstütze.

Selbst wenn Spotify nicht direkt über einen HomePod Mini verfügbar ist, kann man Spotify-Titel schon jetzt auf Apple-Lautsprecher streamen, wie hier erklärt wird.

Mit welchen Geräten versteht sich der «Mini»?

Der HomePod Mini verbindet sich nur mit Apple-Geräten – also mit keinem Android- oder Windows-Gerät.

Auf der Apple-Website heisst es dazu:

«HomePod Mini ist kompatibel mit iPhone SE, iPhone 6s oder neuer oder iPod Touch (7. Generation) mit iOS 15 und iPad Pro, iPad (5. Generation oder neuer), iPad Air 2 oder neuer oder iPad Mini 4 oder neuer mit iPadOS 15.»

Und jetzt du!

Welche Smarthome-Erfahrungen rund um Apple und Co. hast du gemacht? Sind die Smart-Lautsprecher wirklich so intelligent, wie uns die Hersteller weismachen wollen?

Quellen

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Apple TV – die Geschichte von Apples Set-Top-Box

1 / 12
Apple TV – die Geschichte von Apples Set-Top-Box
quelle: ap / paul sakuma
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

So hilft künstliche Intelligenz den Strassenkatzen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

48 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
dmark
26.03.2022 20:10registriert Juli 2016
"...verbindet sich nur mit Apple-Geräten – also mit keinem Android- oder Windows-Gerät."

Das ist digitaler Rassismus ;-)
9425
Melden
Zum Kommentar
avatar
balzercomp
26.03.2022 21:38registriert Januar 2016
Was ist am zweipoligem Eurostecker schweizerisch? Der Stecker kann, mit wenigen Ausnahmen, in jedem europäischen Land verwendet werden.
365
Melden
Zum Kommentar
avatar
Emil Eugster
26.03.2022 23:43registriert Juni 2020
Könnte mal einer einen Leiseprecher erfinden, der dies Lautsprecher allüberall zum schweigen bring?
243
Melden
Zum Kommentar
48
Anonymous erklärt den Anti-Abtreibungs-Republikanern den Krieg – das sind die ersten Opfer
In den USA steht das Recht auf Abtreibung auf der Kippe. Viele Frauen und Netzaktivisten sind in Rage. Anonymous-Hacktivisten kündigten Aktionen gegen radikale Abtreibungsgegner an und lassen ihren Worten nun Taten folgen.

Ein Leak erschüttert seit Tagen die USA. Das fast 50-jährige Recht auf Abtreibung steht vor dem Aus. Fünf der neun Mitglieder des konservativ dominierten Supreme Court wollen das landesweite Recht auf Abtreibung kippen. Diese Bombe liess Anfang Mai das Online-Magazin «Politico» platzen.

Zur Story