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Sam Porter macht mit einem mysteriösen Baby eine weite Reise. bild: zvg

Review

Warum «Death Stranding» sehr viel Geduld braucht

Nach langer Produktionszeit und geschickter PR-Arbeit ist «Death Stranding» endlich da und möchte Spielerinnen und Spieler glücklich machen. Hat Hideo Kojima ein Meisterwerk abgeliefert oder ist da einfach nur sehr viel heisse Luft im Raum? Unser Langzeittest gibt Antworten.



Nach etwa 40 Stunden Spielzeit bin ich müde, fühle mich ausgelaugt, aber auch glücklich und etwas stolz, dass ich es bis zum Schluss durchgezogen habe. Das war nicht immer einfach, zumal in den ersten Spielstunden nicht viel passiert und die Langeweile öfters Platz auf dem Sofa nahm. Doch nach jeder Durststrecke, nach jedem Frustanfall folgten Glücksgefühle und intensive Erfolgsmomente. Ja, meine Beziehung zu «Death Stranding» ist immer noch etwas kompliziert, doch wir haben uns jetzt arrangiert. Doch der Reihe nach...

Der Tod ist in der Zukunft allgegenwärtig

Um was geht es denn nun in diesem ominösen «Death Stranding»? Selbst nach Spielende weiss ich das immer noch nicht so genau. Die abstruse Story wirft auch am Schluss noch zahlreiche Fragen auf. Da kann Hideo Kojima noch so lange und ausufernde Zwischensequenzen präsentieren, jede einzelne Wissenslücke wird kaum gestopft.

Die Ausgangslage könnte man in etwa so zusammenfassen: Nach einem mysteriösen Ereignis in der fernen Zukunft hat sich das Bild der Gesellschaft negativ verändert. Die Welten der Lebenden und der Toten haben sich vereint. Schwarze Geisterwesen wandeln über das Angesicht der verwüsteten Erdoberfläche, hinterlassen eine Schneise der Zerstörung und machen Jagd auf die überlebenden Menschen, die sich hauptsächlich in Bunkern oder in abgeschotteten Metropolen verschanzt haben. Mysteriöse Regenfälle erschweren das Leben zusätzlich. Denn wird man von den Regentropfen berührt, beginnt man sofort ganz schnell zu altern und stirbt schliesslich.

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Ein gefährlicher Regen und kaum erkennbare Geisterwesen machen Sam das Leben schwer. bild: zvg

Ein Paketlieferant wird zum Chosen One

In dieser postapokalyptischen Welt haben sich die USA aufgelöst. Doch weil man nur zusammen überleben kann, wollen ranghohe Regierungsvertreter nicht aufgeben und eine neue Gemeinschaft in Nordamerika gründen. In diesem Vorhaben bekommt der einfache Paketbote Sam Porter (Norman Reedus, bekannt aus der Zombie-Serie «The Walking Dead») eine schicksalhafte Rolle verpasst.

Denn in dieser hoffnungslosen und tristen Welt sind die Paketboten die neuen Superstars. Weil die Menschen die Oberfläche meiden aber dennoch auf Hilfsgüter und Technologie angewiesen sind, werden die Lieferdienste verehrt. Diese harten Männer und Frauen, die sich in die Wildnis wagen und kilometerlange Strecken hinter sich lassen, sind also sehr gefragt. Sam Porter hat sich bereits einen Namen gemacht und die Konkurrenz oft weit hinter sich gelassen.

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Die Paketboten sind die neuen Helden in der düsteren Zukunft. bild: zvg

Doch Sam hat noch einen anderen, sehr grossen Vorteil: Er ist irgendwie unsterblich und kann sich gegen die Geisterwesen zur Wehr setzen. Normalerweise sind diese übersinnlichen Erscheinungen kaum wahrzunehmen, aber Sam trägt ein spezielles Baby in einem Hightech-Behälter vor der Brust, das sich in der Nähe der Spukgestalten mit der Hilfe modernster Technik bemerkbar macht und als biologisches Alarmsystem funktioniert. Ja, das klingt alles sehr abgefahren und ist es auch.

Dann wäre da noch seine enge Beziehung zur Regierungselite, die wir hier aber auf keinen Fall verraten werden. Er ist also ein Auserwählter und wird schliesslich dazu überredet, dass er die zersplitterten Ortschaften, die abgeschotteten Städte an ein gemeinsames Netzwerk anschliesst und alle wieder vereint. Auf seiner langen Reise macht er Bekanntschaft mit eigenwilligen Figuren wie die Lieferantin Fragile (Léa Seydoux) oder Cliff (Mads Mikkelsen), dessen genaue Rolle wir hier ebenfalls nicht verraten werden.

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Die skurrile Fragile (Léa Seydoux) isst gerne lebende Tiere. bild: zvg

Auf der Suche nach dem Gleichgewicht

Das Grundprinzip des Spiels ist einfach: Verschiedene Pakete mit unterschiedlichen Inhalten müssen von A nach B gebracht werden, um die Menschen zu erfreuen und sie für einen neuen Zusammenschluss zu überzeugen. Also schnallt sich Sam die oft schwere Fracht auf den Rücken und wandert über Stock und Stein, durchquert wilde Flüsse und kämpft gegen Wetterkapriolen.

Sam benutzt ausfahrbare Leitern zum Überqueren von Schluchten, nimmt ein Seil, um zu klettern und muss stets auf sein Gleichgewicht achten, damit er nicht umkippt und so seine Ware beschädigt oder gar verliert. Dabei sollte er sich regelmässig ausruhen, öfters mal neue Wanderschuhe anfertigen lassen und die Umgebung im Auge behalten. Denn in der wunderschönen aber rauen Natur lauern Gefahren.

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Mit wertvoller Fracht geht es über Stock und Stein zum nächsten Zielort. bild: zvg

In der dystopischen Welt warten gefährliche Banditen auf die Lieferanten, um sie auszurauben. Noch gefährlicher sind jedoch die Terroristen, die einen neuen Zusammenschluss in Nordamerika verhindern möchten. Und schliesslich sorgen die Geisterwesen bei strömenden Regenfällen für Nervenflattern. Zu Beginn sind diese Schreckgestalten nicht angreifbar. Erst später erhält Sam diverse Möglichkeiten, sich diesen übernatürlichen Wesen zu entledigen. Auch fahrbare Untersätze und andere technische Hilfsmittel dürfen mit der Zeit gebraucht respektive angefertigt werden.

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Diese Banditen wollen mit allen Mitteln die wertvolle Fracht klauen. bild: zvg

Wo sind meine Schuhe?

Auch wenn die Spielmechanik behutsam und Schritt für Schritt aufgezeigt wird, im Menü kann man sich sehr schnell verirren. Verschachtelte Unterebenen, nicht logische Anordnungen und die eine oder andere Sackgasse sorgen für Frust.

Selbst nach etwa 10 Stunden Spielzeit habe ich mich öfters darin verloren. Vor allem kostet das alles noch mehr Zeit, als man sonst schon ins Spiel investieren muss. Der Bau einer simplen Brücke wurde bei mir beispielsweise zur reinen Nervensache.

Und auch die Anfertigung von neuen Schuhen und die anschliessende Montierung an die geschundenen Füsse wurden zum Spiessrutenlauf innerhalb des überfrachteten Menüs. Hat man sich dann nach vielen Versuchen endlich damit angefreundet, gibt es prompt noch mehr neue Möglichkeiten, sich in diesem Labyrinth zu verlieren.

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Wer nicht auf sein Schuhwerk achtet, muss leiden. bild: zvg

Lässt sich sehen und auch hören

«Death Stranding» sieht schlicht fantastisch aus. Die Zwischensequenzen sind eine Wucht, die begehbaren Landschaften atemberaubend und das selbstverliebte Artdesign von Hideo Kojima tropft aus jeder digitalen Pore. Jede kleinste Schraube, jeder kleinste Stofffetzen, jeder kleinste Grasbüschel passt perfekt in diese von Null auf konstruierte Science-Fiction-Welt.

Die Liebe zum Detail, die sich mit der Liebe zum Medium Videospiel und auch zum Medium Film paart, ist etwas, was der japanische Stardesigner perfekt beherrscht. Auch wenn man kein Kojima-Fan ist, muss man neidlos zugeben, dass sich dieser fast schon wahnsinnig anmutende Hang zur Perfektion sehen lassen kann.

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Stylisch: Jede einzelne Figur hat ihren eigenen Look. bild: zvg

Dieses Videospiel lässt sich nicht nur sehen, sondern auch hören. Der ausgewählte Soundtrack wiedergibt die dystopische Atmosphäre perfekt. Mal ist er melancholisch, mal beängstigend psychedelisch, dann wieder frohlockend und versöhnlich ehe er wieder bis in Mark vordringt und den Körper durchrüttelt.

Audiovisuelle Highlights sind stets jene Passagen, wenn man aus einer Gefahrenzone tritt und kurz vor dem Ziel ist. Dann ertönt ein ausgewähltes Musikstück, wo sogar Titel und Interpreten eingeblendet werden, das uns behutsam und mit guter Laune zur Endstation geleitet, um die Mission endlich abzuschliessen. In solchen Momenten werden ganz viele Glückshormone ausgeschüttet.

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Nur noch diesen einen Hügel, dann ist es bald geschafft. bild: zvg

Kurios, verschachtelt und für die Ewigkeit

Die erzählte Geschichte in «Death Stranding» ist Kojima-like kurios und verschachtelt. Verschrobene Figuren, die stets stylisch gekleidet sind, treffen auf noch groteskere Charaktere, die mit Masken vor ihren Gesichtern nach Liebe schreien oder in jeder einzelnen Szene Dinge für die Ewigkeit zu tun scheinen. Hideo Kojima hat in Sachen Story als auch Figurenzeichnung aus dem Vollen geschöpft und sich richtig schön ausgetobt. Man fühlt regelrecht, wie er die Freiheit seines eigenen Produktionsstudios in jeder Minute genutzt hat und ein Videospiel kreierte, das voll und ganz seinen Vorstellungen entspricht.

Bei allen abgefahrenen Ideen, die herumtummeln, sie müssen erst behutsam eingepflanzt werden, bis sie Früchte tragen. Will heissen, dass auch die Geschichte in «Death Stranding» viel Zeit braucht, bis sie sich so entwickeln darf, wie sie möchte. Denn auch hier nimmt sich der japanische Entwickler sehr viel Zeit, bis er alle Schachfiguren auf dem Brett aufgestellt hat. Also auch hier brauchen Spielerinnen und Spieler Toleranz, bis sie mit der vollen Kojima-Ladung erwischt werden.

Wenn dann nach etwa 20 Stunden Spielzeit die Sache langsam aber sicher intensiver und auch überraschender wird, ist das einerseits ein wunderschönes Geschenk, weil man bis hierhin so lange durchgehalten hat, auf der anderen Seite aber auch etwas frech, dass man der Geschichte nicht schon früher den nötigen Drive geschenkt hat.

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Wer oder was genau diese Frau ist, muss jeder und jede selber herausfinden. bild: zvg

Kein neues Genre, kein Meisterwerk

Nein, ein komplett neues Genre hat Hideo Kojima nicht wirklich erschaffen. Im Grundgerüst ist «Death Stranding» ein reduziertes Action-Adventure mit einer Prise Strategie, wo überall mehrere Gänge zurückgeschaltet wurde. Kojima hat bewusst die Geschwindigkeit aus allen Spielanteilen genommen, um eine neue Erfahrung zu kreieren. Diese Art von Entschleunigung durften wir bereits in «Red Dead Redemption 2» erleben. In «Death Stranding» wird das einsame und lange Wandern in der freien Natur aber noch mehr in den Fokus gedrängt und gar auf die Spitze getrieben.

«Death Stranding» wurde wundervoll inszeniert und strahlt eine langatmige, einsame Atmosphäre aus, die man so in einem Videospiel noch nicht erleben durfte. Für ein spielerisches Meisterwerk fehlt es aber an durchgehender Motivation. Das Spiel besteht aus zahlreichen Hochs und eben auch einigen Tiefs. Zwar haben die unvergesslichen Ereignisse die Oberhand, aber sowohl in der Spielmechanik als auch im Aufbau der Dramaturgie gibt es Durststrecken.

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Nach jedem erreichten Ziel sollte man sich erstmal eine schöne, heisse Dusche gönnen. bild: zvg

Durchhalten und nie mehr vergessen

Fazit: «Death Stranding» braucht am Anfang sehr viel Geduld. Bis man voll und ganz in die Spielmechanik eintauchen und sich ihr hingeben kann, wie es sich der Macher vorstellt, vergehen viele Spielstunden. Auch die Geschichte hat einen langen Atem und haut dem Spieler, der Spielerin erst in der zweiten Hälfte zahlreiche Dinge um die Ohren, die sich ihren festen Platz im Langzeitgedächtnis sichern dürfen.

Kojimas Science-Fiction-Spiel zeigt eindrücklich, wie detailverliebt, ja manchmal auch versessen der japanische Designer ist und eine Welt kreierte, die verspielter nicht sein kann. Es gibt zahlreiche Eastereggs, Anspielungen auf die Populärkultur und natürlich auf die Filmwelt, die ihn so sehr fasziniert, dass er gar nicht anders kann, als lange, intensive Zwischensequenzen auf uns loszulassen.

Ja, Kojima hat es stellenweise übertrieben. Zu oft stampft man durch die Pampa und macht dabei nichts, zu oft verliert man Zeit im überfrachteten Menü und zu oft will einfach gar nichts passieren. Er spielt dabei aber bewusst mit unserer Geduld: Wir Spielerinnen und Spieler sind verwöhnt von Videospielen, die schnell zur Sache kommen, von rasch erzählten Geschichten, die wir morgen schon wieder vergessen haben. «Death Stranding» ist da erfrischend anders. Wer sich auf diese lange Reise einlässt und bis zum Schluss durchhält, wird diese Erfahrung nie mehr vergessen.

«Death Stranding» ist erhältlich für Playstation 4 und freigegeben ab 18 Jahren.

Wie gefällt euch «Death Stranding»? Ist es für euch ein Meisterwerk oder lässt es euch kalt? Die Kommentarspalte ist geöffnet!

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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Benjamin Gmür 16.11.2019 19:08
    Highlight Highlight Ich sags jetzt ganz ehrlich, ich hab nur den Titel und die ersten beiden Sätze gelesen, ich fürchte mich vor Spoilern. Aber wie bitte kannst du nach 40 Stunden Spielzeit über Geduld schreiben? Ich hab jetzt 60 Spielstunden und noch nicht mal 2/3 der Story abgearbeitet. Hast du alle Strassen gebaut, erst dann finde ich eine Disskusion über Geduld berechtigt?!
    Aber das ist natürlich nur meine persönliche Meinung, möchte niemanden angreifen. Das Spiel finde ich in allen Belangen toll, ok ich gebs zu, die Steuerung vom Motorrad könnte besser sein 😉
  • flamingmops666 16.11.2019 13:54
    Highlight Highlight Ich mag Kojimas Kreavität. Und seinen Mut. Das Spiel würde ich aber nie kaufen, weil ich weiss, das es nix für mich ist ;).
  • Super8 16.11.2019 09:00
    Highlight Highlight "Kein neues Genre, kein Meisterwerk"

    Hast du nicht online gespielt?

    Sonst kann ich diese Aussage nicht nachvollziehen. Denn es ist nämlich ein völlig neues Genre. Und ein Meisterwerk ist es sowieso.

    Mich das das Spiel von Anfang an gefesselt und wurde nie langweilig. Auch die Steuerung finde ich sehr intuitiv und verstehe nicht, wie man es nicht schafft, neue Schuhe anzuziehen im Spiel.
  • Nei.ehnit 15.11.2019 14:35
    Highlight Highlight Wenn wir alle Bücher wären, würde Norman uns lesen?
    .
    .
    .
    En Traummaa...😍
  • Kyle C. 15.11.2019 12:33
    Highlight Highlight Weiss jemand - ohne zu spoilern!!! - was es mit dieser Art Dinosaurier auf sich hat? War gestern verwirrt, ob meine PS nicht was verwechselt hat (Horizon)....
    • Abnaxos 16.11.2019 11:14
      Highlight Highlight Bin noch nicht so weit, aber ich weiss, das es Referenzen auf Horizon hat. Ist ein kleines Dankeschön an Guerilla Games, denn Death Stranding verwendet deren Engine, die sie für Horizon gebaut haben.
  • Blackfoxx 15.11.2019 10:59
    Highlight Highlight Gut geschrieben und trifft vieles so zu.
    Als Metal Gear Veteran kann ich sagen das die komplexe Steuerung Typisch für Kojima ist. Man wird aber Stück für Stück damit vertraut gemacht, was erklären könnte wieso sich das Spiel anfangs "Zäh"anfühlt und wie ein langes Tutorial.
    Den Online aspekt das an Dark Souls erinnert fehlt mir hier einwenig.
    Ich hatte schon oft momente, wo ein Online spieler mier mit irgendeinem Fahrzeug, das Leben extrem vereinfacht hat.
  • Relativist 15.11.2019 10:38
    Highlight Highlight Ich habe mich entschieden Jedi FO zu zocken anstelle von Death Stranding. DS gibts dann Mal in einem Ausverkauf.
    • felixJongleur 15.11.2019 13:45
      Highlight Highlight Ich werde mir auch FO holen, freue mich sehr darauf. Für DS werde ich wohl die Geduld nicht aufbringen können, vor allem mit Familie ist die Spielzeit recht kostbar und da muss es dir schon wert sein, dich voll auf das Spiel einzulassen.
    • Relativist 15.11.2019 14:00
      Highlight Highlight Geht mir ähnlich. Ich kann mich grundsätzlich gut 'andersartigen' Spielen hingeben. Ich habe z.B. No Man's Sky platiniert. Aber alles was ich gehört und gelesen habe sagt, dass sich bei DS die ersten 10-20 Std irgendwo zwischen langweilig und mühsam einpendeln. Es mag sein, dass der Payoff am Schluss noch kommt. Aber ich arbeite schon 60-70 pro Woche...da muss ich dann nicht auch in meiner Freizeit noch Arbeit erledigen.
      JFO sieht gut und anscheinend auch herausfordernd aus. Somit lieber das. DS werde ich auf jeden Fall irgendwann anspielen. Aber Vollpreis zahle ich dafür sicher nicht.
  • TheBase 15.11.2019 10:04
    Highlight Highlight Obschon ich seit den 80ern spiele und insbesondere während den frühen 90ern einige sehr merkwürdige Titel erleben durfte, glaube ich, dass Death Stranding die mit Abstand bizarrste Videospielerfahrung meines bisherigen Lebens ist. Ich stehe nun am Anfang des dritten Kapitels und verstehe nach wie vor nicht, wieso mich dieses Stück Software derart fasziniert, obwohl ich gleichzeitig zutiefst irritiert bin und auch das nagende Gefühl nicht loswerde, immer noch herzlich wenig Ahnung davon zu haben, WAS ZUM KUCKUCK ich da eigentliche die ganze Zeit mache! Irgendwie seltsam erfrischend 🤔😂
    • EhrenBratan. Hääää! 15.11.2019 11:54
      Highlight Highlight Wow! Grandios beschrieben! Wurde vorher von einem Baby im Mutterleib (?) angefurzt🤷‍♂️
      Übrigens, es wird noch besser...! 😉
    • Kyle C. 15.11.2019 12:26
      Highlight Highlight TheBase, wirklich gut beschrieben. Nehme es auch ganz ähnlich war. Habe ich bei anderen (Openworld) Games schnell mal aufgegeben (z.B. Horizon Zero Dawn, Fallout), fesselt mich dieses Spiel ungemein.
  • B0bblegum . 15.11.2019 09:45
    Highlight Highlight Ein sehr gut geschriebener Artikel von dir, vieles wurde genau auf den Punkt gebracht. Ich bin jetzt erstmal in der Hälfte des Spiels (nehme ich mal an...) und bin oft noch Verwirrt, weil auch ständig neues Zeug dazu kommt.
    Du bist in deiner Review aber nicht auf den Online Modus eingegangen? Diesen finde ich fasst das Beste am gesamten Spiel, da es mich jedes mal aufs neue bereichert anderen Spielern mit einer neuen Strasse oder Brücke etc. helfen zu können eben dieses gleiche Gefühl das man hat wenn man nach einem langen Auftrag endlich sein Paket abliefert. Das schätze ich sehr.
    • Kyle C. 15.11.2019 12:28
      Highlight Highlight Das hat mich auch verwundert. Aber diese Schilder überall nerven mit der Zeit... :) Jedenfalls bin ich überzeugt, dass dieser recht innovative Onlinemodus viele Nachahmer finden wird.
  • esmereldat 15.11.2019 09:42
    Highlight Highlight Danke für diesen Review! Hatte das Spiel nicht so auf dem Radar, jetzt reizts mich aber schon...

    Eine Frage habe ich noch: wie gross ist etwa der Shooter-Anteil etwa?
    • Kyle C. 15.11.2019 09:48
      Highlight Highlight Bin jetzt ca. 8 Stunden im Spiel, noch keinen einzigen Schuss abgegeben. Was ich gelesen habe, nimmt das einen sehr kleinen Teil ein. Was ich gut finde. Du kannst dich aber nach Belieben mit den Mules prügeln :). Was allerdings keine Herausforderung ist. Da hätte man die Schwierigkeit etwas knackiger gestalten können.
    • esmereldat 16.11.2019 13:13
      Highlight Highlight Merci für die Antwort! Dann werd ich mir das Spiel wohl holen in den nächsten Wochen 👍
    • Kyle C. 16.11.2019 15:12
      Highlight Highlight Kein Thema. Inzwischen einen "Bossfight" hinter mir, aber ohne Schusswaffen sondern...ach ich spoiler hier mal nicht. 😉
  • Barracuda 15.11.2019 09:31
    Highlight Highlight Ich habe es ja nicht so mit Openworld, aber das Game würde mich dann wohl endgültig zur Verzweiflung treiben in punkto Eintönigkeit und Langeweile. Da werden auch nicht die dünngesäten "Highlights" etwas ändern, auch wenn diesen aufgrund des Kojima-Bonus immer das Prädikat "amazing" angedichtet wird. Sorry, aber seit MGS3 konnte Kojima bei mir schon lange nicht mehr Punkten. Hand aufs Herz... Was wäre das Game wohl zerrissen worden, wenn es nicht das Etikett vom selbsternannten Mastermind drauf hätte?! 😉
    • Kyle C. 15.11.2019 09:44
      Highlight Highlight Da bin ich anderer Meinung. Bin auch kein OW Fan und verehre auch Kojima nicht so sehr. Aber ich denke der Branche täte es gut, wenn es mehr eigenwillige Leute wie ihn gäbe. Mal ehrlich, die meisten grossen Titel sind doch vom Aufbau und Spielmechanik her zu oft zu ähnlich. Dass DS polarisiert war klar, für mich stellt das Game aber eine erfrischende Innovation dar. Das Rad wird nicht neu erfunden, aber es hebt sich m.M.n. deutlich vom restlichen Einheitsbrei ab.
    • Abnaxos 15.11.2019 13:00
      Highlight Highlight Ich weiss, es ist schwer sich das vorzustellen. Aber das Spiel ist in keiner Weise langweilig, wenn man es selber spielt. Videos oder Texte können dem Spiel unmöglich gerecht werden.

      Das bedeutet allerdings nicht, dass es jedem gefallen *muss* – es ist ganz bestimmt nicht jedermanns Sache. Aber man muss es schon selber spielen, um das herauszukriegen. Ich denke, es gibt keinen anderen Weg, das Spielgefühl zu transportieren.

      Wer es sich auch nur im geringsten vorstellen kann, sich darauf einzulassen, sollte es einfach kaufen und probieren. Wenn es nicht zündet, sind halt 70.– weg, jänu.
    • Kyle C. 15.11.2019 13:09
      Highlight Highlight Ach was, das Game kannste easy weiterverkaufen mit kleinem Verlust. Mach ich seit Jahren so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 15.11.2019 09:16
    Highlight Highlight das ist halt hideo kojima live... absurd geile games, und jedesmal einzigartig.
    wäre da nur nicht immer activision, die immer mehr ea like werden
  • coheed 15.11.2019 08:38
    Highlight Highlight Das Spiel ist sicher nicht für jeden Gamer. Wer aber Kojima's Stil mag und seine Spiele bis anhin gemocht hat, wird es lieben. Ich bin absolut begeistert vom Spiel!

  • Luii 15.11.2019 08:36
    Highlight Highlight Wieso zweifle ich daran, dass der /die Autor/in das Spiel auch wirklich gespielt hat? Death Stranding in "nur" 40 Std durchgespielt, der versteht sein Handwerk in Videospielen sehr gut, keine Nebenmissionen, keine Hintergrundeschichten, nur Fleissarbeit, dass Spiel Punkt für Punkt abgearbeitet.
    Ja ich verstehe, 40Std reine Spielzeit, ein Wochenpesum an Arbeit, dazu noch Notizen, geschrieben werden will's ja auch noch. Da hätte der Redakteur keine Freude, einen Beitrag für 2 Wochen Arbeit.
    Dabei hätte es das Spiel echt verdient und für eine/n Profi Gametester, hat's kein fummeliges Menü.
    • Kyle C. 15.11.2019 09:35
      Highlight Highlight Das fummelige Menu hat ja nichts damit zu tun, ob man ein Profi ist oder nicht. Der geübte Gamer (Tester) wird u.U. etwas besser zurecht kommen. Aber das Menu wird in vielen Reviews kritisiert und objektiv betrachtet ist es auch fummelig. Schon die viel zu kleine Schrift ist unglücklich finde ich.
  • Kyle C. 15.11.2019 08:31
    Highlight Highlight Für mich auch in den zähen Startstunden schon packend. Das Gesamtbild stimmt einfach und die Innovationen sind erfrischend. Bin normalerweise kein Fan von Open World Games, aber hier spürt man einfach, dass da mehr kommen wird und man will dran bleiben. Da hat sich Kojima was überlegt, leiden doch viele OW-Games unter einem kaum existenten Spannungsbogen.

    Das oben kritisierte Menu ist aber die Pest. Alleine die kleine Schrift ist eine Herausforderung. Die Steuerung des Motorrads finde ich auch nicht sehr gelungen, das hat Days Gone bspw. besser hingekriegt.
  • KentoyourBarbie 15.11.2019 07:57
    Highlight Highlight "Jede kleinste Schraube, jeder kleinste Stofffetzen, jeder kleinste Grasbüschel passt perfekt in diese von Null auf konstruierte Science-Fiction-Welt."

    Mit einer Ausnahme: Monster Energy Drink in Großaufnahme im Fokus des Bildes. Zudem ist es auch noch nötig diesen zu trinken, um die Ausdauer zu erhöhen. Reisst mich enorm aus der Illusion heraus. Wieso hat diese Marke als so ziemlich einzige überlebt?? Das hätte sich mal ein Studio wie EA leisten sollen, der Shitstorm würde nicht mehr aufhören...
  • Trollgeflüster 15.11.2019 07:17
    Highlight Highlight Habe das Game vorbestellt, sozusagen als Geburtstagsgeschenk an mich... Habe mich dann gewundert, warum man zu Beginn sein Geburtsdatum eingeben muss... Das erste Mal, als ich mit Bridges dann im "privaten Raum" war wusste ich es dann... Auf dem Tisch neben ihm stand neben den Monster Drinks eine Geburtstsgstorte 😂
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 15.11.2019 03:35
    Highlight Highlight Och menno ich hab me xbox x muss wohl warten.
  • paco95 15.11.2019 00:04
    Highlight Highlight Wieso spielt Darryl aus The Walking Dead in diesem Spiel die Hauptrolle?
    • Kyle C. 15.11.2019 09:39
      Highlight Highlight Wieso nicht? Ich finde die Besetzung sehr gelungen. Sind ja noch viele andere Stars vertreten. U.a. auch die Regisseure Guillermo del Toro und Nicolas Winding Refn. Games werden in Zukunft wohl immer mehr Brücken zu Filmen schlagen, insbesondere mit zunehmendem grafischem Realismus.
  • w'ever 14.11.2019 22:54
    Highlight Highlight das mit dem monster energy drink ist aber schon eher fraglich/peinlich, oder?
    • Kyle C. 15.11.2019 08:36
      Highlight Highlight Immerhin passt Monster ja irgendwie zu der Story (GDs). Schon das Logo ähnelt den schwebenden Strängen im Spiel.

      Aber ich finds auch deplatziert.
  • greeZH 14.11.2019 22:14
    Highlight Highlight Einmal mehr genial Kojima.
  • ZEWA Wisch und Weg 14.11.2019 22:10
    Highlight Highlight gronkh hat es im stream gespielt. mir hat es da gut gefallen... die musik ist grossartig
  • EhrenBratan. Hääää! 14.11.2019 20:53
    Highlight Highlight Ich zocke es schon fast ne Woche und bin begeistert! Ja, der Anfang ist zäh. Sehr sehr zäh. Alles irgendwie schon mal gesehen. Und trotzdem Neu. Diese postapolalyptische Welt, die Videosequenzen, die Einsamkeit, die schier endlosen Möglichkeiten, der (von dir nicht erwähnte) überaus innovative Onlinemodus mit Likefunktion...
    Boah, Kojima haut mich aus den Socken, dabei bin ich noch nichtmal an der Westküste.
    Doch gewiss wird sich nicht jeder damit anfreunden können...

  • Pana 14.11.2019 20:35
    Highlight Highlight Danke für das Review, war schwierig sich etwas zu diesem Spiel vorzustellen. Aber ich weiss nicht so recht. Das "Entschleunigen" war bei RDR2 grossartig, aber ich bezweifle, ob ich hier die selbe Geduld hätte. Ich spiel wohl lieber nochmals "Days Gone" durch. Das Spiel macht Laune ;)
  • Scaros_2 14.11.2019 20:02
    Highlight Highlight Ich möchte hier noch das Review von Game Two einwerfen. Micha in höchstleistung.
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