Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Man soll zuhause einen Notvorrat anlegen – und sich für eine Flucht vorbereiten. screenshot: youtube

«Persönlichen Notfallplan erstellen»

Bedrohliches Video des Bundes: Mit fünf Minuten Zeit und dieser Gratis-App sollst du Leben retten

Erst kürzlich haben wir erfahren, dass ein langer Stromausfall verheerende Folgen für die Schweiz hätte. Jetzt legen die Verantwortlichen beim Bund nach.



Am Mittwoch heulen in der Schweiz die Sirenen probehalber. Aber was wäre, wenn es tatsächlich zur Katastrophe käme? Wenn nach einem AKW-Unfall eine radioaktive Wolke austritt ... 

Der Bund empfiehlt, dass alle Einwohner einen persönlichen Notfallplan erstellen, wie das folgende Video zeigt:

abspielen

Wir sollen uns mit Fragen beschäftigen, die im Alltag keine Rolle spielen. video: youtube

Auf der Website alertswiss.ch oder mit der kostenlos verfügbaren Alertswiss-App (für Apples iOS und Android) soll man Schritt für Schritt den eigenen Notfallplan erstellen. Oder wie es der Bund in dramatischen Worten beschreibt: «Fünf Minuten Vorbereitung können Ihr Leben retten».

watson hat die App auf dem iPhone ausprobiert. Der erste Eindruck ist positiv. Die App überzeugt durch schlichtes Design und einfache Bedienung. Was den Inhalt betrifft, wird es «ungemütlich».

Zunächst gibt man die Namen von Angehörigen ein und überlegt sich, wie diese im Notfall telefonisch zu erreichen sind.

Jedes Familienmitglied weiss im Ernstfall genau, wo es sich mit den anderen trifft 

Der nächste Schritt ist vor allem aus Sicht von Familien mit Kindern schwierig. Man soll notieren, wie der Nachwuchs am schnellsten nach Hause kommt, wenn die Behörden dies anordnen. So gälte es etwa Drittpersonen zu alarmieren, weil man nicht selber vor Ort ist.

Dann geht's ans Eingemachte ...

Zuhause ist ein Vorrat an Trinkwasser angelegt

Im Keller lagern langhaltbare Lebensmittel

Mindestens neun Liter Wasser pro Person soll man zuhause lagern. Dazu Konserven und andere Fertiggerichte, die nicht gekühlt aufbewahrt werden müssen.

Umfrage

Hast du zuhause genug Notvorrat gebunkert, um sieben Tage lang zu überleben?

  • Abstimmen

761

  • Ja29%
  • Nein60%
  • Noch nicht, werde ich aber noch machen11%

Taschenlampe und Ersatzbatterien liegen bereit, um gegen Stromausfälle gewappnet zu sein

Bei den vorgeschlagenen Gebrauchsartikeln fällt ein batteriebetriebenes UKW-Radio auf. Eine kurze Recherche im Internet zeigt, dass es sogar batterielose Empfänger gibt, die über eine Handkurbel mit dem nötigen Strom versorgt werden.

Was ist mit dem Handy?

Es ist davon auszugehen, dass die Mobilfunknetze oder Teile davon nach einem Stromausfall noch eine gewisse Zeit funktionieren. Wichtige Antennenstandorte verfügen über eine Notstromversorgung – aber auch die ist früher oder später am Ende.

Drogen?

In die Notfallapotheke gehören laut Bund unter anderem Schmerzmittel, Mittel gegen Durchfall und persönliche Medikamente. Keine Empfehlung gibt's hingegen zu Alkohol, Tabak und anderen berauschenden Substanzen.

Bild

Dann gehts zu den Vorbereitungen für eine Evakuierung. Also etwa für ein Szenario, wie es im japanischen Fukushima passierte.

Die wichtigsten Dokumente (Pässe, Wertpapiere etc.) lagern griffbereit an einem Ort, um bei einer Evakuierung rasch mitgenommen zu werden

Das Wichtigste eingepackt, muss man wissen, wo es hingehen soll. Man soll sich einen oder mehrere Orte notieren, wo man einige Tage bleiben kann. Bei Verwandten oder Bekannten, in einem Ferienhaus ...

Kein reiner Egotrip

Man weiss nicht, wie man in einer Notsituation reagiert. Die Vermutung liegt nah, dass gnadenlose Egoisten alles tun werden, um die eigene Haut zu retten. Schön, dass die Notfallplan-App an hilfsbedürftige Dritte erinnert. Man soll sich notieren, welche Personen (Kranke, Alte etc.) aus der Umgebung im Notfall auf Hilfe angewiesen sein könnten.

Den Notfallplan «teilen»

Wir leben im Social-Media-Zeitalter. Den persönlichen Notfallplan soll man aber nicht bei Facebook veröffentlichen, sondern nur an die Angehörigen und Kontaktpersonen weiterleiten. Und es gibt eine Erinnerungsfunktion, weil sich auch der beste Plan ändern kann.

Ist alles gar nicht so schlimm?

Sind die vom Bund vorgeschlagenen Massnahmen übertrieben? Handelt es sich um Panikmache? 

Fakt ist: 2014 mussten die Verantwortlichen beim Bund herausfinden, dass ein langanhaltender Stromausfall verheerende Folgen haben könnte. Infrastruktur und Bevölkerung sind zu wenig vorbereitet. Eine Empfehlung der Experten lautet, dass die Haushalte einen Notvorrat anlegen sollen. Dazu gehören Reis, Salz, Konserven, Trockenfleisch, Knäckebrot, Wasser und eine Taschenlampe. Weitere Empfehlungen gibt's Ende April in einem Bericht zuhanden des Bundesrates.

Vorbei sind die Zeiten, als der Schweizer Armeechef wegen eines persönlich angelegten Trinkwasservorrats verulkt wurde. 

Kennst du schon die watson-App?

Über 100'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wird von Apple als «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

41
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

25
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

80
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

32
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

139
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

6
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

99
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

41
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

25
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

80
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

32
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

139
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

6
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

99
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bärnermodi 05.02.2015 10:09
    Highlight Highlight Man weiss nie was passiert, und sollten die Dosen mit Bohnen ablaufen lädt man eben alle auf ein Chili con Carne ein! Jeeeh!
  • stadtzuercher 03.02.2015 13:00
    Highlight Highlight Ich habe 9 Liter Wein im Keller. Das zählt auch.
    • Fly Boy Tschoko 03.02.2015 23:14
      Highlight Highlight Macht auch die Zeit im Keller viel unterhaltsamer.
  • GeneralButtNaked 03.02.2015 12:50
    Highlight Highlight Ach was Lebensmittelvorrat ist völlig überbewertet.
    Ich esse einfach meine Familienmitglieder.

    nom nom nom

Diese Atomlager bedrohen Millionen Menschen und die Umwelt

Egal ob in Russland, den USA, im Pazifik oder im Atlantik: Überall wird Atommüll gelagert. Es gibt jedoch bis heute kein einziges Endlager für hochradioaktive Abfälle. Weltweit. Viel schlimmer noch: Viele dieser provisorischen Stätten sind tickende Zeitbomben für Mensch und Umwelt.

Früher machte man es sich einfach. Nuklearer Abfall wurde verbuddelt, in Seen geworfen oder im Meer versenkt. Klappe zu, Affe tot.

Die Devise war klar: Bloss weg mit dem Atommüll. Doch wohin? Jedes mögliche Lager stösst verständlicherweise immer, zumindest in dicht besiedelten Ländern wie der Schweiz oder Deutschland, auf massiven Widerstand der Bevölkerung. Wer will schon neben einem atomaren Endlager wohnen?

In der Schweiz wird seit Jahren nach einem Standort gesucht, um die radioaktiven …

Artikel lesen
Link zum Artikel