Digital
USA

Tesla will angeblich sein Robotaxi am 8. August vorstellen

Tesla macht angeblich ernst mit Robotaxi – Musk kündigt Termin an

06.04.2024, 16:4406.04.2024, 19:05

Der US-Elektroautobauer Tesla will sein seit Langem in Aussicht gestelltes Robotaxi am 8. August vorstellen. Firmenchef Elon Musk kündigte die Präsentation am Freitag auf seiner Online-Plattform X (vormals Twitter) an.

Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Das autonome Fahrzeug soll auf einer neuen technischen Plattform basieren, die die Produktion effizienter und kostengünstiger machen soll.

epa10706966 Tesla electric vehicles charge at a supercharger station in Hawthorne, California, USA, 22 June 2023. On 21 June, a group of US Senate Republicans introduced legislation that would block C ...
Bisherige Tesla-Modelle beim Aufladen.Bild: keystone

Das Problem

Musk verspricht schon seit Jahren, dass Teslas autonom fahren werden – und dies den Wert der Wagen und das Geschäftsmodell radikal verändern werden. Bisher ist die «Autopilot»-Technik in Teslas Elektroautos bloss ein Fahrassistenz-System, das Kontrolle und Eingreifen durch einen Menschen am Steuer erfordert. Die Tesla-Aktie sprang nach der Ankündigung im nachbörslichen Handel zeitweise um fast vier Prozent hoch.

Anders als bereits aktive Robotaxi-Anbieter wie die Google-Schwesterfirma Waymo beteuerte Musk stets, er wolle nur Kameras einsetzen und auf die teureren Laser-Radare verzichten, die die Umgebung von Fahrzeugen abtasten.

Dieser Ansatz ist bei Fachleuten umstritten. In der Vergangenheit kam es zu Unfällen, nachdem «Autopilot»-Kameras von der Sonne geblendet wurden - während die Fahrer sich zu sehr auf die Technik verliessen. Es ist unklar, ob Musk die Robotaxis weiterhin nur mit Kameras fahren lassen will.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
Darum ist ein Medienpädagoge gegen ein Social Media-Verbot für unter 16-Jährige
Australien hat Social Media für unter 16-Jährige verboten. Tatsächlich lauern Gefahren von TikTok & Co. Der Medienpädagoge Mirco Manetsch hält Verbote aber für den falschen Weg.
Seit dem 10. Dezember 2025 dürfen in Australien unter 16-Jährige keine Accounts auf Plattformen wie TikTok, Instagram, Snapchat und YouTube haben. Die Verantwortung liegt dabei bei den Plattformen, die den Zugang verhindern müssen – sonst drohen hohe Strafen. Australien ist das weltweit erste und einzige Land mit einem so strikten Verbot. Diskutiert wird das auch in der Schweiz. Mirco Manetsch, Medienpädagoge bei Art Computer, hält das für keine gute Idee.
Zur Story