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Mit diesen 7 praktischen Tipps kannst du beim Handy, Tablet und PC Strom sparen

Am 24. Oktober spart die ganze Schweiz Strom. Mit einfachen Tricks lässt sich der PC-Energieverbrauch senken oder auch die Ausdauer des Handy-Akkus verlängern.
23.10.2015, 09:0223.10.2015, 09:21

Kurz vor der Umstellung auf die Winterzeit, am 24. Oktober, findet in der Schweiz der sogenannte Energyday statt. An dem landesweiten Aktionstag soll die Bevölkerung zum Energiesparen motiviert werden. Ziel ist es, den Stromverbrauch in den Haushalten zu senken. Das nützt dem eigenen Portemonnaie und schont vor allem die Umwelt.

Mit den folgenden Tipps und Tricks ist Stromsparen ein Kinderspiel.

1. USB-Lader verwenden

Jeder ärgert sich über tropfende Wasserhahnen. Die kleinen aber permanenten Stromverschwender sind uns aber kaum bewusst. Dabei beginnt es schon im Kleinen. In jedem Haushalt laden meist eine Unzahl von USB-Steckernetzteilen Handys, Tablets und andere mobile Helfer.

Die teils klobigen Teile in der Steckdose werden oft warm, auch wenn sie nichts tun. Ein Zeichen dafür, dass sie sinnlos Strom verschwenden. Wer stattdessen einen intelligenten USB-Lader mit bis zu 7 USB-Dosen kauft, kann mehrere Geräte gleichzeitig laden und spart dank intelligenter Elektronik auch gleich Strom.

Bild: KEYSTONE

2. Computer und Drucker in den Tiefschlaf versetzen

Auch der gute alte PC beherrscht eigentlich viele Tricks, um weniger Strom zu verheizen. So lassen sich unter Windows mit dem Suchwort «Energieoptionen» und auf dem Mac via «Energie sparen» eine Unzahl von Automatismen einstellen. Diese sorgen dafür, dass der Bildschirm nach einer Minute Untätigkeit dunkel wird (bis 30 Watt Ersparnis) oder der PC nach 10 Minuten Nichtstun in Tiefschlaf (Hibernate) verfällt. Obwohl er so bis zu 100 Watt spart, ist er nach einem Tastendruck nach wenigen Sekunden wieder arbeitsbereit. Festplatten, die sich automatisch ausruhen, sparen nicht nur Strom, sondern machen auch keinen Lärm mehr.

Auch bei Peripheriegeräten, wie Druckern, lohnt es sich, im Handbuch die Energiesparmöglichkeiten nachzuschlagen. Vor allem bei Laserdruckern lässt sich viel sparen, wenn man auf den Ausdruck der ersten Seite einige Sekunden länger warten kann.

3. WLAN automatisch nachts ausschalten

Sogar Internetrouter verfügen meist über Energiesparoptionen. Insbesondere können sie teils das WLAN nachts abschalten und so nicht nur Strom sparen, sondern auch Elektrosmog reduzieren.

bild: shutterstock

4. Auf Mobilgeräten weisse Schrift verwenden

Grösster Stromfresser bei Handys und Tablets ist der Bildschirm. Je schneller er ausschaltet, desto länger hält der Akku.

Bei Displays mit OLED-Technik (zum Beispiel Samsung Galaxy S6) benötigen weisse Schriften deutlich weniger Strom, als die übliche Darstellung von schwarzen Schriften auf weissem Hintergrund.

Wer im Bett stundenlang liest, schont mit weissen Schriften möglicherweise auch den Melatonin-Haushalt seines Körpers.

5. Automatische WLAN-Suche beim Handy deaktivieren

Dass Handys mit zunehmendem Alter den Akku immer schneller leeren, liegt meist auch an zusätzlich installierten Apps. Insbesondere Gratis-Helfer, die im Hintergrund permanent Werbung nachladen, verheizen Strom.

Ins Gewicht fallen auch die Internetverbindungen via WLAN. Ist das Funknetz aktiviert, wird permanent nach WLAN-Zugangspunkten gesucht und teils sogar unbemerkt eine Verbindung hergestellt. Unterwegs sollte man also das WLAN ausschalten. Unter Android sorgen beispielsweise die kostenlose App Wi-Fi Matic oder Avast Battery Saver dafür, dass sich das WLAN automatisch ausschaltet, wenn man das Heim verlässt.

6. Den Flugmodus nutzen

Zusätzlich Strom sparen lässt sich auch, wenn man die Option Mobile Daten komplett ausschaltet und so alle Apps vom Internet trennt.

Am radikalsten ist der Flugmodus; dann ist man zwar auch nicht mehr für Telefonanrufe erreichbar, das kann aber durchaus wohltuend sein und mithelfen, den beruflichen Stress zu senken.

Bild: KEYSTONE

6. Steckdosen über das Handy ausschalten

Letztlich kann das Handy aber auch helfen, Strom im Haushalt zu sparen. So lassen sich beispielsweise die Stromsteckdosen von Mystrom.ch oder die intelligenten Stromzähler von Smart-me nicht nur per Zeitplan, sondern auch per Handy schalten.

Auch Apps für die Lichtsteuerung, wie beispielsweise Hue, machen das Stromsparen komfortabler. Wer sich intensiver mit Smart-Home-Lösungen befasst, findet sogar Systeme, die beim Verlassen des Hauses automatisch alle Lichter löschen und die Raumtemperatur reduzieren.

(dsc/sda)

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