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Darum verhängt Südkoreas Kartellbehörde eine Millionenstrafe gegen Google

Schon wieder ist in Südkorea ein Entscheid gegen den mächtigen US-Technologiekonzern gefallen. Er soll «Android Forks» verhindert haben.
14.09.2021, 08:44

Google muss in Südkorea eine Strafe von umgerechnet 177 Millionen US-Dollar zahlen. Die Wettbewerbshüter verhängten das Bussgeld, weil Google individualisierte Versionen seines Betriebssystems Android blockierte.

Die Kartellbehörde KFTC entschied, dass der US-Technologieriese damit seine dominierende Stellung ausnutzt, welche wiederum den Wettbewerb auf dem Markt für Smartphone-Betriebssysteme verhindert.

Gegen Android Forks

Offenbar verlangte Google von Smartphone-Herstellern wie Samsung, dass sie einer «Anti-Fragmentierungsvereinbarung» zustimmen mussten, damit sie wichtige Verträge mit Google über App-Store-Lizenzen abschliessen konnten.

Diese Vereinbarung hinderte Gerätehersteller daran, modifizierte Versionen des Android-Betriebssystems, bekannt als «Android Forks», auf ihren Handys zu installieren.

Für Google ist das Urteil ein weiterer Rückschlag innerhalb kürzester Zeit. Erst am Montag war das «Anti-Google»-Gesetz in Südkorea in Kraft getreten, das sich gegen die Dominanz von Google und Apple im App-Sektor richtet.

Google gab bekannt, in Berufung gehen zu wollen. Der US-Konzern begründet seine Haltung damit, dass die Entscheidung nicht widerspiegle, welche Vorteile Android den Konsumentinnen und Konsumenten biete.

Ein Google-Sprecher argumentierte, dass «das Kompatibilitätsprogramm von Android» die Hardware- und Software-Innovation vorangetrieben und den koreanischen Herstellern und App-Entwicklern Erfolg gebracht habe.

Quellen

(dsc/sda/awp/reu)

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