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Südkorea geht als erstes Land gegen Dominanz von Google und Apple auf App-Markt vor

31.08.2021, 13:5831.08.2021, 15:44

Südkorea geht gegen die Dominanz von Google und Apple im App-Sektor vor. Das Parlamet verabschiedete am Dienstag ein entsprechendes Gesetz.

Dadurch wird es dominierenden App-Store-Betreibern untersagt, von App-Entwicklern zu verlangen, dass diese deren Bezahlsysteme verwenden. In der Öffentlichkeit wird die Änderung des Telekommunikationsgesetzes als «Anti-Google-Gesetz» tituliert.

Südkorea hat das weltweit erste Gesetz verabschiedet, das es Apple und Google verbietet, die Nutzung ihrer In-App-Zahlungssysteme zu verlangen, um eine App auf den Marktplätzen anzubieten.

Ein Google-Sprecher sagte gegenüber Reuters, das Unternehmen werde nun zunächst prüfen, wie man sich an die neuen Vorgaben halten könne. In der Vergangenheit hat der US-Konzern immer auch betont, dass Android durch die Provisionen kostenfrei verfügbar ist.

Ein Milliardengeschäft

Einem Regierungsbericht zufolge kam Google in Südkorea – dem Heimatland von Samsung Electronics – 2019 mit seinem App-Store auf Einnahmen von rund 5,3 Milliarden Dollar.

Südkorea ist das erste grosse Land, das entsprechende Vorgaben macht – obwohl weltweit kritisiert wird, dass die beiden dominierenden Betriebssystem-Anbieter Gebühren von bis zu 30 Prozent des erzielten Umsatzes von App-Entwicklern fordern.

Unter anderem deswegen schaut in Deutschland nun das Kartellamt Apple auf die Finger. Und in den USA läuft ein Gerichtsprozess zwischen Apple und dem «Fortnite»-Macher Epic Games wegen der App-Gebühren. Zuletzt haben beide US-Konzerne Änderungen angekündigt.

(sda/awp/reu)

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